Er hatte bei Hundebegegnungen das Kommando schau, da musste er mich anguckt egal ob im Laufen oder in einer Position. Belohnt habe ich dann auch immer großzügig. Aber wichtig ist dass du das wirklich erst ohne Ablenkung im Alltag übst dann Menschen und dann Hunde auf großer Distanz und dann Stück für Stück näher. Das dauert eine Weile.
In diese Richtung würde ich das auch empfehlen, also die Umlenkung auf Dich mit einem bestimmten Signal-Wort. Er soll lernen, dass er zu Dir schauen soll, dass ein anderer Hund was Positives ist, denn das bedeutet, dass er ein Super-Guteli kriegt (das NUR für diese Situation reserviert ist, also seeeeeeehr speziell lecker!!!) oder er mit seiner Beisswurst spielen darf.
Dazu redest Du in ruhigem Ton mit ihm "aaaaalles gut, kein Grund zur Aufregung..."
Er soll die Hundebegegnung nicht negativ verknüpfen (Riiiiesenstress, Herrchen wird hektisch, ich werde am Halsband gewürgt, kriege keine Luft mehr), sondern positiv "Aaaaah toll, schau an, ein anderer Hund, na, da wäre doch mal mein Super-Guteli angesagt und die Beisswurst!!!"
Ansonsten wie schon oft gesagt wurde, hier braucht es einen Trainer für Einzelstunden, auf keinen Fall mehr Hundeplatz.