Beiträge von Morelka

    Der Berner ist meine Lieblingsrasse

    Das kannst Du doch gar nicht beurteilen, da Du selber geschrieben hast, dass Du Dich nie mit andern Rassen befasst hast, hast also gar keine Vergleichsmöglichkeiten.

    Ich will jetzt nicht noch meine eigenen Erfahrungen im Bekanntenkreis aufführen betr. Berner Sennenhunden, denn diese decken sich mit den andern bereits genannten Beispielen, meist Krebs, HD und/oder ED, kurze Lebensdauer mit vielen Schmerzen und hohen TA-Kosten. Ich habe seit mind. 20 Jahren keinen Berner Sennenhund mehr gesehen, der älter als max. 9 Jahre wurde.

    Wie alt sind die Welpen jetzt aktuell?

    Zum Züchterbesuch kann ich anmerken, dass Ihr ganz sicher nach gesundheitlichen Untersuchungen inkl. schriftlichen Nachweisen fragen solltet, nicht nur der Eltern, sondern auch mind. Grosseltern oder mehr.

    Falls der Züchter Euch nur die Welpen zeigen will ohne Muttertier (mit meist fadenscheinigen Ausreden), solltet Ihr sofort auf dem Absatz wieder kehrt machen.

    Dass Ihr auf Sauberkeit achten solltet, ist ja klar. Zusätzlich aber solltet Ihr auch darauf achten, was den Welpen geboten wird an Umwelt-Reizen, d.h. sie sollten Haus und Garten kennen, nicht nur einen Zwinger, im Idealfall viele unterschiedliche Erfahrungen machen können z.B. mit Bällebad, Sand-/Gras-/Kiesboden, Flatterbänder, andere Hunde, Kinder, etc. Je mehr die Welpen kennen lernen können, desto besser für die späteren Besitzer.

    easy, lass Dich nicht verunsichern von einer Userin, die ganz offensichtlich "den Schuss nicht gehört hat" oder Dein Eingangs-Posting gar nicht gelesen/nicht verstanden hat.

    Es ist ein bekanntes Phänomen, dass brachycephale Rassen erst mit zunehmendem Alter immer mehr Probleme haben mit der Atmung, weil die Schleimhaut in den Atemwegen weiter wächst und die Luftzufuhr immer stärker behindert.

    Deshalb ist es recht typisch, dass mit 6 Jahren das "Ende der Fahnenstange" erreicht war, d.h. der arme Chico konnte in jüngeren Jahren vielleicht noch halbwegs atmen, war wohl auch noch nicht so überfettet. Aber jetzt hatte sich die Lage extrem zugespitzt für ihn und er wäre wirklich elendlich erstickt, wenn Du ihn nicht hättest gehen lassen auf Anraten von 3 Tierärzten.

    Alles richtig gemacht! Mein Herz weint für jeden erstickenden Brachy. :loudly_crying_face:

    Ich würde ihn sofort erlösen lassen, denn das, was Du beschreibst (Spieli im Maul, bewegt sich nicht, äusserste Atemnot/Ersticken) ist allerhöchste Alarmstufe Rot!


    Schon nur noch irgendwelche Abklärungen (wozu? Er erstickt!), würden ihn massiv belasten, die Fahrt im heissen Auto(!!), die Aufregung, der Stress in einer Klinik würden ihn höchst wahrscheinlich kollabieren lassen. Sogar wenn jemand noch eine OP vorschlagen würde, so wären die Chancen, dass er die Narkose überlebt, sehr klein.

    Lies mal hier.

    Ich finde es toll, dass Du Dich um ihn kümmerst und jetzt leider den letzten Schritt mit ihm gehen musst... höchst unfair und feige von der Vorbesitzerin! :face_with_symbols_on_mouth: Aber bitte triff jetzt unverzüglich eine Entscheidung im Sinne des armen Tieres. :loudly_crying_face:


    Alles Gute und viel Kraft!

    In der Merle Gruppe im Facebook hat aktuell jemand Bilder von 1903 eingestellt - drauf sind Merleborder.

    Bei waren die nur nicht so beliebt. Damals waren Collies eben Lassie und Border Fly aus Schweinchen Babe

    Ja, das kann stimmen... die Geschmäcker ändern sich eben. :dizzy_face:

    Ich finde ja eines der Markantesten Zeichen ist dieser typische Border-Blick. Diese Neigung zum anfixieren/schleichfixieren, eben diese starke Betonung auf die Augen, das kenne ich so von den Aussies bspw nicht.

    Ja, daran versuche ich mich auch immer zu orientieren, ist aber bei Bildern schwierig.

    Border Collies gab es schon immer in Merle. Vielleicht war die Farbe vor 40 Jahren (in deiner Region) nicht sehr gefragt. Aber vorhanden war sie in der Rasse schon. Genauso wie im Collie und im Sheltie - ist ja auch kein Wunder, diese Rassen sind alle eng miteinander verwandt.

    Ich war vor 40 Jahren an vielen nationalen und internationalen Ausstellungen unterwegs. Da gab es absolut keine solche "Inflation" von blue-merle Hunden, egal, welche Rasse.

    Die einzigen damals bekannten Blue-Merles gab es bei den Collies und den Shelties, und von daher kommt bestimmt auch der (eingezüchtete) Merle-Faktor bei Borders und Aussies.

    Merle kommt aber auch bei den Bordern vor und ist eine zugelassene Farbe. Wissen nur viele nicht.

    Ja, unterdessen schon... wie in vielen andern Rassen auch, sieht halt "cool" aus. Vor 40 Jahren kannte ich ausschliesslich schwarz-weisse oder tricolor Borders. Diese ganze verrückte Farben-Vielfalt wurde wohl erst in den letzten Jahrzehnten "kreiert."

    Das habe ich noch gefunden:

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    Quelle: https://www.dailypaws.com/dogs-puppies/d…ralian-shepherd

    Ich war etwas verwirrt bei der dritten Starterin, Razz, Border Collie(??)

    Für mich sah dieser Hund wie ein Australian Sheperd, blue-merle, aus. Woran soll man denn jetzt bitteschön noch Border Collies von Aussies unterscheiden, wenn beide langhaarig und in blue-merle daherkommen? Gibt es da einen Tipp, woran man die unterscheiden kann?

    Ich hatte schon immer mal wieder Mühe, Borders von Aussies zu unterscheiden. Ja, ich kenne natürlich den Ursprung beider Rassen, aber ich finde, im Laufe der letzten Jahren haben diese sich immer mehr angenähert.

    Da es u.a. die "Aufgabe" von Top Dog Germany ist, verschiedene Rassen in action zu sehen und immer mal wieder neue kennen zu lernen, glaube ich, gehört diese Frage schon hierhin, oder?

    Bin nur ich zu "blöd", um die beiden Rassen voneinander zu unterscheiden, vor allem, wenn auch die Farben noch exakt dieselben sind. :person_shrugging: