Beiträge von Morelka

    Auch die heutigen Pferde sind keine Gewichtsträger und von natur aus keine Reitpferde.

    Ein Pferd muss nicht geritten werden um gesund zu bleiben. Ein Pferd das geritten wird muss gut ausgebildet und sehr gut gymnastiziert werden damit es gesund bleibt.

    Genau so ist es! :applaus:

    Ein Pferd ist anatomisch nicht dafür gebaut, als "Sportgerät" herzuhalten.
    Wenn ich unterwegs Pferde sehe (wird aber immer seltener, offenbar ist es nicht mehr "in", einfach ins Gelände zu reiten), so gehen 70% - 80% davon unsauber, klamm und steif. Das wird aber von den wenigsten Reitern bemerkt, sie machen einfach fröhlich weiter.

    Ich habe das selber erlebt vor über 30 Jahren, als ich sah und fühlte, dass meine Trakehner-Stute körperliche Beschwerden hatte, meine Dressur-Trainerin hingegen überzeugt war, dass die Stute einfach nur "frech" war und gehörig zusammengestaucht gehörte...

    Natürlich habe ich danach sofort die Trainerin gewechselt und meine Stute medizinisch abklären und behandeln lassen.

    Wir können ein Freilauvideo an einer neugierigen Jungrinderherde vorbei anbieten:
    https://www.zorro.li/videos/20180909_125136.mp4

    Ging wirklich so entspannt.

    Gruss von Zorro07

    Tolles Video! :applaus:

    Das Wort "Jungrinderherde" solltest Du ganz dick und gross hervorheben, damit so was niemand nachahmt bei einer Mutterkuh-Herde.
    Du kennst offenbar den Unterschied zwischen Jungrindern und Mutterkühen, aber viele Hundehalter wissen das leider nicht... grad kürzlich gab es wieder einen tödlichen Unfall mit einer Hundehalterin (Mensch tot, Hund konnte vor der erbosten Mutterkuh-Herde fliehen)

    Aber die Aus- /Eingebinderei der Pferde, die Zwangshaltungen in der Dressur als Gymnastik zu bezeichnen, ist absurd.

    Die absurde Ausbinderei und andere brachiale "Hilfsmittel" sind keine Gymnastik, da gebe ich Dir völlig recht.

    Der ursprüngliche Gedanke hinter der klassischen, sachgerechten Dressur ist aber die Gymnastizierung der Muskeln, um das Reiten für das Pferd schonender zu machen. Aber leider ist dieses klassische Wissen unterdessen nahezu verschwunden oder interessiert keinen mehr.

    Wie ich schon schrieb, ein Pferd zu reiten ist an sich schon widernatürlich und schadet in 99,999% jedem Pferd, denn der Körperbau ist nicht für Gewichtsbelastung vorgesehen... wie denn auch, in der freien Steppe hockt kein schweres Gewicht auf dem Pferderücken.

    Ich habe mich unterdessen komplett von der Reiterei abgewendet, egal ob Dressur, Springen oder "Freizeit"reiten, bin viel zu kritisch geworden im Laufe der Jahre.

    Ich finde nicht, das Dressurausbildung ein Trick ist sondern eher Gymnastik.

    Das stimmt!

    Prinzipiell ist der Körperbau von Pferden nicht dafür gedacht, ein Gewicht auf dem Rücken zu tragen, daher muss man mit Dressurausbildung die Muskulatur so gymnastizieren, dass die Auswirkungen des Reitergewichts minimiert werden können und das Pferd (= Sport-Gerät) möglichst lange gesund bleibt.

    Schädlich und unnatürlich bleibt es trotzdem, ein Pferd zu reiten... das ist halt die übliche menschliche Überheblichkeit, dass man sich "die Erde" (bzw. die Pferde) " untertan" macht.


    Das Wetter spielt echt verrückt. Vor dem kommenden Sommer habe ich echt schon fast Angst :fear:

    Ja, das geht mir auch so... wenn das so weitergeht, dann wird der Sommer ein Horror für Mensch und Tier! :shocked:

    Ich komme soeben zurück von einem Spazi-Gang mit Kollegin und insgesamt 4 Hunden (meine beiden plus Berner Sennenhund und Shi-Tzu-Mix)... boaaaah, alle unsere Hunde sind platt, am meisten natürlich die Berner Sennenhündin.
    Die letzte halbe Stunde konnten alle vier nur noch apathisch durch die Hitze trotten, wir selber waren auch schweissgebadet.
    So schön das wirklich ist, aber hej, wir haben gerade mal Ende Februar... :muede:

    • Lilly ist zwischen 7 und 11J. alt. Sie ist ein Chihuahua-Dackelmix, also eine sehr kleine Hündin. Ja, sie hat Probleme beim laufen, weil sie vorne O-Beine hat(wir tippen auf irgendeinen Hinterhofzüchter) Ihr wurden 17 Zähne gezogen.LG Tanja

    Schön, dass Du so ein altes Omilein aufgenommen hast! :applaus: :respekt:

    Ja, das ist wirklich ein Problem mit den O-Beinen (kommt wohl vom Dackel, aber auch Chihuahuas können das haben).

    Ich würde in erster Linie darauf achten, dass sie nicht zuviele Treppen rauf- und runtersteigen muss, vor allem das Runterhopsen ist belastend.
    Nahrungsergänzungen gibt es haufenweise, die kann man gar nicht alle aufzählen. Da fragst Du wohl am besten den TA.
    Wie schwer ist sie? Hat sie Übergewicht oder kannst Du ihre Rippen gut ertasten?

    Was fütterst Du?

    Ach jeh, das tut mir leid. :fear: Das muss ja wirklich schrecklich gewesen sein, was für ein Voll-Idiot! :rotekarte:
    Hoffentlich begegnest Du ihm nie mehr. Deine Angst haben Deine Hunde natürlich auch gespürt, was sich dann wieder negativ auswirkt auf Hunde-Begegnungen.

    Ich habe Dir leider auch keinen Ratschlag, denn mit solchen Idioten muss man immer mal rechnen. Erhol Dich gut!


    Wo soll ein Hund da was zur Flucht zwingen? Hunde sollen nicht irgendwo stöbern! Nie!
    Aber dafür muss ich meinen Hund nicht anleinen.

    Ja, sagst Du, stimmt vielleicht sogar für Deine Hunde zu 99%, das weiss ich nicht. Eine 100%-Sicherheit hast Du nie.
    Aber man kann nicht einfach leichtfertig sagen, oooooch, meine Hunde gehorchen immer, die kann ich frei laufen lassen.

    Meine Hunde gehorchen auch sehr gut und bleiben immer auf dem Weg (schon nur durch ihre Kleinheit, weil sie im Unterholz stecken bleiben würden), trotzdem behalte ich die "grosse" (4 kg) an der Leine im Wald ab Ende März.
    Der 3 kg-Chihuahua darf frei laufen, weil sie es mit ihrer Patella-Luxation rein körperlich gar nicht schaffen würde, irgendwoanders zu laufen als nur auf dem Weg, ganz abgesehen davon, dass sie sich nie weiter als 3 - 4 m von mir entfernt.

    Ich rede nicht vom Aufstöbern auf dem Weg, sondern im Unterholz oder hohen Gras. Ein grosser, schneller Hund ist in Sekundenbruchteilen im Unterholz, wenn sich dort was bewegt, egal, wie oft der Besitzer beteuert, dass sein Hund "immer" gehorche. Damit kommst Du auch bei keinem Wildhüter durch.

    Was spricht denn gegen freilaufende Hunde in der Brut und Setzzeit, wenn sie gehorchen und nicht jagen?

    Ich meine, den Wildtieren in anderen Bundesländern geht es doch nicht so viel schlechter als in Niedersachsen oder etwa doch?

    Es geht doch nicht (nur) ums Jagen (das ist dann nur noch der Super-GAU), sondern darum, dass freilaufende Hunde das Wild, vor allem tragende Rehe und Hasen, erschrecken, aufscheuchen, zur Flucht zwingen und evtl. sogar ein Rehkitz im hohen Gras entdecken, das dann von seiner Mutter nicht mehr angenommen wird oder indem sie ein Nest von Bodenbrütern ausräubern.

    Egal, wie angeblich "gut" sie gehorchen, in der Fortpflanzungszeit des Wildes hat der Hundehalter Rücksicht zu nehmen.
    Das Wild hat es schon schwer genug mit der Rücksichtslosigkeit der Menschen, die im ganzen Wald herumtrampeln oder mit dem Mountain-Bike über Stock und Stein brettern. Die Lebensräume für Wildtiere werden immer kleiner und begrenzter, da kann man doch wirklich ein bisschen überlegen, was man da eigentlich tut und sich dementsprechend verhalten.