Ja, gleiches Recht für alle. Die Hunde dürfen genauso knurren, wenn sie etwas nicht wollen, die Kinder wissen, dass dann eben die Grenze erreicht ist.
Dann ist die Grenze bereits überschritten, je nach Temperament des Hundes.
Meine Smilla lebte vorher in einer Pflegefamilie mit 9 weiteren Hunden. Hier bestand der Stress nicht aus kleinen Kindern, sondern aus sehr vielen weiteren Hunden, welche alle zusammen im gleichen Haushalt lebten (Galgos, Podencos, Beagles und ein weiterer Chihuahua).
Es kam immer wieder vor, dass sich einer der grossen Hunde auf die Decke legte, unter der sich Smilla zusammen gekringelt hatte. Anfangs schoss sie jeweils knurrend und beissend wie eine Muräne aus ihrer Deckenhöhle und biss zu, auch bei mir zu Hause. Du kannst von Glück sagen, dass Eure Mia offenbar "toleranter" ist.
Kein Problem, haben sich diese Kleinsthunde auch nachts um zwei ins dein Bett geschlichen, während du auf Toilette warst?
Ja, das tat Smilla auch einmal, ich hätte mich beinahe auf sie drauf gelegt.
Ich hoffe, dass dies nur ein einziges Mal vorkam bei Euch und Du in Zukunft genau aufpasst, wo sie liegt.
Bei so kleinen Hunden muss man viel, viel aufmerksamer sein als bei grossen, die man ganz leicht bereits im Augenwinkel erkennen kann.
Ein Kleinhund "verschwindet" einfach aus dem Gesichtsfeld und man stolpert darüber oder setzt sich "aus Versehen" drauf...
Das alles gehört ebenfalls ins Thema Rücksichtnahme und Achtsamkeit gegenüber so kleinen Lebenwesen.
Noch kurz zum Thema "Ball an den Kopf:"
Hast Du mal von offenen Fontanellen gehört bei Chihuahuas? Wenn nicht, kannst Du danach googeln.
Je nach Kopfform (extremer Apfelkopf) ist bei vielen Chis eine oder mehrere Schädel-Nähte (Fontanellen) nicht ganz geschlossen, d.h. bei einem Schlag auf den Kopf wird das Gehirn ungeschützt getroffen = Hirnerschütterung oder gleich tot.