Die Aufgabe, einen "grossen Begleithund" zu züchten, haben sich ja die Elo-Leute auf die Flagge geschrieben und sogar patentieren lassen:
Quelle: Der Elo
In der Elo®-Zucht wird sehr viel Wert auf das Wesen gelegt. Zuchtziel ist ein freundlicher, ausgeglichener, kindergeeigneter Familienhund, der robust und belastbar sein und über eine hohe Reizschwelle verfügen soll.
Der Elo® soll ortstreu sein, nicht jagen oder wildern, problemlos für einige Stunden alleine gelassen werden können und wenig Bellneigung zeigen. Durch seine Anpassungsfähigkeit ist der Elo® sowohl für junge Familien als auch für den älteren Menschen geeignet.
Sein zu Hause kann auf dem Land sein, aber auch in der Stadt fühlt sich der Elo® wohl.
Der Elo® zeichnet sich durch sein mittleres Temperament aus. Gerne nimmt er an längeren Spaziergängen und am Hundesport teil, was aber kein „Muss“ ist. Viele Wesenseigenschaften können durch die Zucht beeinflusst und gefestigt werden, was dem Besitzer die Erziehung seines Elo® erleichtert.
Daher haben alle Zuchthunde einen Wesenstest absolviert. Merkmale wie z. B. Aggressivität, erhöhter Jagdtrieb, Ängstlichkeit oder hektisches Verhalten führen zum Zuchtausschluss.
Ob dieses Ziel erreicht ist, wage ich zu bezweifeln. Die Elos, die ich kenne, sind mehr oder weniger halt nordische Hunde von unterschiedlichem Aussehen und Wesen. Ich finde sie ganz nett, aber ob das jetzt der Prototyp eines "grossen Begleithundes" ist, kann ich nicht beurteilen.