Beiträge von Morelka

    Die Aufgabe, einen "grossen Begleithund" zu züchten, haben sich ja die Elo-Leute auf die Flagge geschrieben und sogar patentieren lassen:

    Quelle: Der Elo

    In der Elo®-Zucht wird sehr viel Wert auf das Wesen gelegt. Zuchtziel ist ein freundlicher, ausgeglichener, kindergeeigneter Familienhund, der robust und belastbar sein und über eine hohe Reizschwelle verfügen soll.

    Der Elo® soll ortstreu sein, nicht jagen oder wildern, problemlos für einige Stunden alleine gelassen werden können und wenig Bellneigung zeigen. Durch seine Anpassungsfähigkeit ist der Elo® sowohl für junge Familien als auch für den älteren Menschen geeignet.

    Sein zu Hause kann auf dem Land sein, aber auch in der Stadt fühlt sich der Elo® wohl.

    Der Elo® zeichnet sich durch sein mittleres Temperament aus. Gerne nimmt er an längeren Spaziergängen und am Hundesport teil, was aber kein „Muss“ ist. Viele Wesenseigenschaften können durch die Zucht beeinflusst und gefestigt werden, was dem Besitzer die Erziehung seines Elo® erleichtert.

    Daher haben alle Zuchthunde einen Wesenstest absolviert. Merkmale wie z. B. Aggressivität, erhöhter Jagdtrieb, Ängstlichkeit oder hektisches Verhalten führen zum Zuchtausschluss.

    Ob dieses Ziel erreicht ist, wage ich zu bezweifeln. Die Elos, die ich kenne, sind mehr oder weniger halt nordische Hunde von unterschiedlichem Aussehen und Wesen. Ich finde sie ganz nett, aber ob das jetzt der Prototyp eines "grossen Begleithundes" ist, kann ich nicht beurteilen.

    Die als Field bezeichneten Tiere sind sehr viel seltener und oft grösser und klobiger als die wirklich winzigen Working Cocker)

    Es gibt hier im Dorf einen Field Spaniel (reiner Familien-Hund, hat mit Jagd überhaupts nichts zu tun).

    Der ist wirklich deutlich grösser (vor allem hochbeiniger) als ein Cocker, egal, ob Working Cocker oder Show Cocker.

    Wieso diese Familie sich einen Field Spaniel angeschafft hat, weiss ich nicht... er wird jedenfalls von meinen beiden Mädels vergöttert, obwohl sie sonst fremde Hunde eher hassen.

    Spoiler anzeigen

    Kleine Nebenbemerkung: Wie schön, es gibt tatsächlich User, die Standard richtig schreiben können... :flucht:

    Es gibt nicht nur die Cocker oder Springer Spaniels, sondern noch viele weitere Spaniel-Rassen. Vielleicht hast Du auch solche gesehen in England, z.B.

    Field Spaniel

    Clumber Spaniel

    Sussex Spaniel

    Welsh Springer Spaniel

    wen man keine Ahnung hat wonach man suchen sollte, wird es im ungeprüften Flohmarkt nicht besser. Oder wer kauft sein Auto einfach Mal eben auf dem Parkplatz und ist nicht Automechanik Profi? eBay ist wie Parkplatz oder Polenmarkt. Kann gut gehen. Vor allem wenn man's kann. Ansonsten geht es vermutlich schief. Warum man in diesem Fall die te in der Richtung ermutigt, erschließt sich mir nicht.@farah24 und andere

    Würde ich gerne mehrfach liken. Wenn man keine Ahnung hat sollte man zu jemanden gehen der Ahnung hat und nicht irgendwohin wo man zu 90% beschissen wird.

    :gut:

    Ich wiederhole nochmals meine Anregung, dass Ihr Euch professionelle Hilfe holen solltet:

    Hier habe ich eine HP gefunden, die Du vielleicht mal näher ansehen solltest oder sogar Kontakt aufnehmen könntest:


    Berliner Schnauze

    Bitte lasst Euch beraten und nehmt Euch vor allem viiiiiel Zeit!

    Viel Glück!

    Einen Welpen finde ich in der Konstellation schwierig, da der Hund doch recht schnell in eurem normalen Alltag mitlaufen müsste (Stichwort Allein bleiben). Das geht mit einem gefestigten erwachsenen Hund idR einfacher.

    Da schliesse ich mich an.

    Beginnt doch erst mal als Gassi-Geher in einem Tierheim, damit Ihr ein "Hunde-Feeling" kriegt. Im Idealfall findet Ihr sogar dann dort Euren Hund.

    Ansonsten müsst Ihr halt noch etwas rumsuchen bei seriösen Organisationen oder Tierheimen.

    Seriöse Organisationen erkennt Ihr daran, dass sie Euch Löcher in den Bauch fragen, eine Vorkontrolle machen (da müsstet Ihr aber einen stabilen Haupt-Wohnsitz vorzeigen können) und die Hunde natürlich gechipt und geimpft sind und einen EU-Pass mitbringen.

    Ich würde Euch bei diesen Konstellationen dringend von einem Welpen abraten, da herrscht zuviel Unruhe und Unwägbarkeiten in Eurem Leben.

    Ein älterer, ruhiger Hund, z.B. ein Scheidungs-Waise, wäre viel besser für Euch geeignet als ein Welpe einer hibbeligen Rasse.

    Bisher habe ich Berichte über Hunde, welche einen andern Hund oder den Besitzer "veräppeln" wollen, ins Reich der Fabeln verwiesen oder gedacht, dass es irgendein Zufall sei.

    Heute Abend habe ich aber was erlebt mit meinen beiden Mädels, das ich eigentlich nur so interpretieren kann, dass da eine schlaue Planung und Logik dahinterstecken muss.

    Ich sass dösend auf dem Sofa, Smilla rechts von mir, Vicky auf dem Schoss. Smilla rumorte unruhig neben mir herum, denn eigentlich wollte SIE auf meinem Schoss liegen, wo aber bereits Vicky thronte, beide gleichzeitig haben keinen Platz.

    Plötzlich rief Smilla alarmierend "Wu, wu", worauf Vicky wie von der Tarantel gestochen von meinem Schoss runterhüpfte und bellend zur Veranda-Tür rannte. Smilla grinste und robbte sofort auf meinen Schoss...

    Hat die kleine Kröte jetzt absichtlich "Alarm, Alarm" geschrieen, damit Vicky zur Tür rennt? Es bleibt eigentlich gar keine andere Erklärung übrig, denn Smilla hatte nicht die leiseste Absicht, auch zur Tür zu rennen, sie wusste ja, dass dort "nichts" war.

    Kennt jemand ähnliche Beispiele von "bewusster Planung?"

    Gestern hat Vicky beim Schnüffeltraining meine eigenen Erwartungen übertroffen... ich konnte 2 Monate lang nicht mehr zum Training, weil ich Theaterproben hatte. Gestern das erste Mal wieder.

    Natürlich waren die andern unterdessen fortgeschritten, momentan arbeiten wir an Generalisierung, sie sollen "Geld" suchen, verschiedene Münzen.

    Für Vicky war das völlig neu, denn bisher hatte sie immer nur ihren Gegenstand, einen Radiergummi, gesucht. Diesmal bekam sie eine Dose mit einem Geldstück unter die Nase gehalten, ich sagte "Sniff" zu ihr und schickte sie dann zu verschiedenen Gegenständen, um nach einem Geldstück zu suchen. Es war NICHT das Geldstück in der Dose versteckt, sondern irgendein anderes, sogar eine andere Währung. Ich selber wusste nicht, wo es war.

    Vicky schnüffelte wie gewohnt los, sehr strukturiert, untersuchte jeden Hohlraum, jede Ecke, guckte auch nach oben... und Zack, schon hatte sie das Geldstück gefunden.

    Das war kein Zufall, sondern wir wiederholten das mehrere Male in verschiedenen Situation und mit unterschiedlichen Hindernisse.

    Oh, was war ich stolz auf meine kleine Maus, die soooo schnell begriffen hatte, worum es ging.

    Anschliessend blieb sie auch noch sehr souverän im Kontakt mit den andern Hunden, entweder Kursteilnehmer oder Hunde der Trainerin, die im Auto gewartet hatten... alles kein Problem, Vicky blieb völlig cool, zog höchstens etwas die Lefzen hoch, um zu signalisieren, man solle ihr gefälligst nicht zu nahe kommen.

    Auch heute ging es so weiter... der röchelnde French Bullie, kein Problem, Vicky blieb einfach stehen und beobachtete ihn ruhig. Ein junger Schapendoes, der aufgeregt umher hüpfte, Vicky blieb gespannt stehen und hielt ihn auf Abstand. Im Moment ist die kleine Dame einfach unschlagbar!!!!:applaus: