Beiträge von Morelka

    Ich dachte bisher, dass ich wirklich sehr, sehr viele Rassen kenne, fast "alle", aber heute wurde ich eines Besseren belehrt:

    Im TV kam eine Sendung über frisch approbierte Tierärztinnen im Tierspital Bern. Da wurden verschiedene Fälle von kranken Hunden vorgestellt.

    Einer davon war ein "Teddybear Dog"... wer kennt diese exklusive Rasse?

    Zum Glück erklärte die Besitzerin dann, was das ist: Teddybear Dogs sind extreeeeeem selten und kostbar! Ihre Züchterin hat eine Warteliste von 3 Jahren. Als sie erfuhr, dass sich eine Amerikanerin, wohnhaft in der Schweiz, für einen Welpen interessierte, setzte sie diese flugs an die erste Stelle der laaaaaaangen Warteliste, damit die Teddybear Dogs auch in der Schweiz bekannt werden.

    Als der Wurf endlich kam, suchte die Züchterin ihr einen Welpen aus, und sie durfte dieses kostbare, seltene Juwel dann mit 8 Wochen bei ihr abholen.

    Das Hundchen ist natürlich Ihr Ein und Alles, ein süsser, kleiner Wuschel, cremefarben.

    Booooahhhh, es gibt nicht viele HH, welche den Teddybear Dog kennen. Ich bin ganz stolz über dieses exklusive Wissen!

    In der Schweiz würden wir so ein Hundchen einfach als "Baschterli" bezeichen... es ist ein Mix aus Shi-Tzu x Bichon Frisé.

    Irgendwie sieht der mir eher nach was Anderem als nem Weimaraner aus oder gibt es so kräfitge?

    Der blaue Labrador meiner Freundin sieht genau so aus... da fragt man sich wirklich, was ist Weimaraner, was Labrador?

    Aber angeblich gemäss Inserat soll das ja wirklich ein reinrassiger Weimaraner sein. Die Rüden sind natürlich bedeutend kräftiger als die Weibchen.

    Ist das beim Hund wie beim Menschen, dass es Nachts schlimmer mit dem Schleim ist? Madame wird unruhig.

    Ja, das nehme ich an.

    Ausserdem kommt nachts noch die Entspannung im Schlaf dazu. Da kann schon mal ein zu langes Gaumensegel "hängen", so dass der Hund mit Atemnot und Rückwärts-Niesen aufwacht.

    So habe ich das jedenfalls bei meinen Kleinen schon oft beobachtet... mitten in der Nacht heftige Anfälle von Rückwärts-Niesen, Keuchen und Röcheln.

    Grad letzte Nacht musste ich die röchelnde Vicky beruhigen, weil sie keuchend und niesend aufwachte. Vor lauter Niesen und krampfhaftem "Spucken" war ihre Halsmuskulatur total verspannt. Erst als es mir gelang (durch sanfte Massage), ihre Muskulatur zu entspannen, hörte ihr Röcheln und Schniefen auf.

    Alles Gute für die Kleine!

    aber sie ist ein wenig kränklich (schlucken) und versteckt sich unter mir. Geht Richtung Erkältung.

    Ja, das kann durchaus sein, wenn die Schleimhäute etwas geschwollen sind.

    So ganz ist es ja nicht geklärt, wodurch das Rückwärts-Niesen ausgelöst wird (Gaumensegel, Muskelkrampf, etc.). Da sind aber nicht nur die brachycephalen Hunde betroffen, sondern auch langnasige, jedoch eher die kleinen.

    Was für ein Hund ist Deine Betti?

    Vicky hatte in den letzten beiden Nächten auch solche Anfälle, obwohl das bei ihr extrem selten vorkommt. Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass sie im Moment ein bisschen verschnupft ist.

    Falls die Klinik selber keine Raten-Zahlungen akzeptiert, könntet Ihr vielleicht einen Kredit aufnehmen und die Raten dann so bezahlen (wird leider wohl teurer).

    So, wie Du das beschreibst, leidet der Kleine bereits jetzt enorm, ihm muss dringend geholfen werden, damit so ein junger Hund noch Lebensqualität hat.


    Alles Gute!

    Ich bin ja sowieso immer Fan von "gebrauchten" Hunden, wenn man sie vorher schon treffen kann (Tierheim, Gassigänger), weiß man eher auf was man sich einlässt.

    Das wollte ich auch soeben vorschlagen:

    In dieser Lebens-Situation (junge Familie grad erst im Aufbau) würde ich Euch viel eher einen erwachsenen Hund vorschlagen, der schon weiss, wie der Hase läuft. Den könnt Ihr zuerst mal in Ruhe kennenlernen (Pflegefamilie, Tierheim, Gassigänger) und habt dann nicht gleich die Belastung, einen Welpen einer ziemlich hibbeligen Rasse erziehen zu müssen nebst den ganzen Aufregungen mit Baby und allem Drum und Dran.

    Wenn Ihr dann in einigen Jahren eine Familie mit schon grösseren Kindern(?) seid, ist immer noch Zeit genug, um sich einen Welpen anzuschaffen, falls der Wunsch nach einem Border Collie noch immer da ist.

    in welcher Sportart sind denn läufige Hündinnen verboten? :???:

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    Quelle: VDH-Prüfungsordnung, gültig ab 1.1.2019

    Sie sind also offenbar nicht "verboten", sondern müssen zu anderen Zeiten laufen, damit (intakte) Rüden nicht abgelenkt werden, nehme ich mal an.

    Wenn einem Rüden eine läufige Hündin direkt vor der Nase herumläuft, würde dieser sicher anders reagieren/abgelenkt sein/"korrigiert" werden müssen als eine Hündin, der eine andere läufige Hündin vermutlich eher egal sein sollte.

    Da Du schon mich ansprichst, möchte ich auch noch etwas dazu sagen, denn auch Du vermischst (Alltags-)Erziehung mit Training (mit Korrektur, Massregelung, wie immer man das nennen will), wie schon einige Seiten vorher thematisiert wurde.

    Der Satz mit den Delphinen ist ein Zitat, das sind nicht meine Worte. Das könnte man herausfinden, wenn man die Quelle dazu liest, die ich ja angegeben habe. Es ging mir dabei nur darum, dass es im Tier-Training um positive Verstärkung gehen sollte, nicht um "Strafe."

    Das was deutlich oder auch eher unterschwellig in sehr vielen Beiträgen herauszulesen ist, stösst mir übel auf:

    "Der Hund hat gefälligst zu funktionieren", immer, überall und in allen Situationen, wird also degradiert zum reinen Sport-Gerät, ganz egal, ob gleich daneben eine läufige Hündin steht oder sonstige Ablenkungen vorhanden sind (übrigens, was hat eine läufige Hündin an einem Wettkampf zu suchen? Ich dachte, das sei verboten...)

    Diese generelle Einstellung des Funktionalismus stört mich ganz massiv am ganzen Hunde-"Sport." Dem Tier werden eigene Emotionen und Reaktionen abgesprochen, weil diese "nicht zugelassen" werden. Aber da stehe ich alleine da, muss mich damit abfinden.

    Um dann mal zum Hauptthema zurück zu kommen:

    Ich mache Dog Dance. Eine Sportart, die sogar heute noch von vielen belächelt werden. Daß es nicht so ernst genommen wird, mag vielleicht auch an einigen DDancern selbst liegen, und man bekommt es schon mit, wenn in anderen "richtigen" Sportarten mal nicht so klappt, daß die Leute dann schon mal gerne sagen "Dann gehe ich eben zum Dog Dance" :lol:


    Ich mag es, wenn ich mit meinen Hunden zusammen arbeite. Gerade mit dem Clicker ist das eine spannende Geschichte. Das macht mir Spaß. Ich lerne dabei so einiges. Auch über mich selbst! Meine Hunde zeigen mir nämlich meine Grenzen auf.

    Genau so etwas liebe ich!:gut: Geht in meinen Augen in genau die richtige Richtung.

    Ich möchte in Deinem Text nur das Wort "richtige" Sportarten durch "alte" Sportarten ersetzen, basierend auf den alten Grundsätzen aus Militär und Polizei, bei denen der Hund nach strikten Regeln gedrillt wird und "funktionieren" muss. Wehe, er guckt mal in die falsche Richtung oder reagiert erst nach 2 Sekunden, statt nach 0.5 Sek. Und hier beginnen dann die "Korrekturen."

    Ich behaupte mal, der Konflikt besteht darin, dass es die "alten" Sportarten gibt, bei denen der Hund millimetergenau funktionieren muss ohne eigene Emotionen und den "neuen" Sportarten wie Dog-Dancing, Agility, Degility, ZOS, und was es sonst noch alles gibt, um mit seinem Hund zusammen zu arbeiten und gemeinsam Spass zu haben.

    PS. Läufige Hündinnen sind übrigens verboten auf dem Platz während einer Prüfung, die dürfen erst ganz am Schluss drangenommen werden. Ich habe mir die Mühe gemacht, die neue VDH-Prüfungsordnung durchzulesen. Da steht auch nichts davon, dass der Hund völlig verdreht Fuss laufen soll, aber das wäre dann nochmals eine neue Diskussion.