Beiträge von Morelka

    Solch eine Konstellation ist ein Dynamit-Fass, bei dem eines oder mehrere der Tiere mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zu Tode kommen könnten.

    Ich stelle mir konkret vor, dass es nicht nur bei den voll erwachsenen, intakten Rüden zu Zoff kommt, sondern auch bei den Katern (auch unkastriert?). Wenn sich die beiden Kater fetzen, fühlen sich die Hunde aufgestachelt, da "für Ruhe zu sorgen", sprich, einen der Kater oder beide umzubringen, falls diese nicht flüchten können. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Katze in der Wohnung von aufgedrehten Hunden zerfetzt wird, sorry, für das harte Wort... ich habe das sogar in meinem nächsten Freundeskreis erlebt.

    Ich würde die ganze Planung fallen lassen, sofern niemand von Euch bereit ist, auf seinen eigenen Hund zu verzichten. Lebt Ihr immer noch in Marokko? Falls ja, ist es da schwierig, einen neuen Platz für einen Hund zu finden?

    Alles Gute für Euch und Eure Tiere!

    Ich liebäugle ja doch immer mal wieder mit den Quiekern (oder Kaninchen). Könnt ihr mir eine gute Seite empfehle, wo man vernünftige Infos zur Haltung bekommt (diebrain?)

    Diebrain ist auch heute noch eine gute Informations-Quelle.

    Ich betreibe ein Nagerforum und habe vor einigen Jahren eine kompakte Anfänger-Info erstellt, weil ich gemerkt habe, dass ein Anfänger häufig einfach eine "Info-Überflutung" erleidet und schliesslich gar nicht mehr weiss, wo anfangen und worauf man achten sollte.

    In Kürzest-Form:

    - niemals nur 2 Babys

    - Gruppen (3 - 4 oder mehr), keine 2-Schwein-Haltung

    - familienähnliche Gruppen-Struktur, verschiedenes Alter

    - lange Laufflächen

    - keine übereinander gestapelten Hochbauten

    Falls Du noch Fragen hast, so melde Dich. :winken:

    Was ich mitbekommen habe sind sie unglaublich uneinheitlich und ich glaube da gibt es auch schon wieder unheimlich viele Variationen.

    Das ist völlig logisch bei einer "jungen" Rasse... da müssen zuerst viele, viele Generationen gezüchtet werden, bis eine neue Rasse ein einheitliches Bild zeigen kann. Bis zur Anerkennung als "echte" FCI-Rasse ist es dann nochmals ein weiter Weg.

    Die Bilder von Continental Bulldogs, die ich bisher gesehen habe, zeigen nach wie vor eindeutig brachycephale Köpfe, also auch Qualzucht, aber vielleicht ein klein bisschen abgeschwächt.

    Ein Spot-On tötet nur die momentan vorhandenen, erwachsenen Flöhe auf dem Hund. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs.

    Du musst vor allem die Eier und Larven bekämpfen, die überall in Ritzen, Spalten und Hundedecken vorhanden sind, also waschen, saugen, entsorgen, evtl. abdampfen.

    Hier findest Du die Erklärungen und Anleitungen dazu, was man bei Flohbefall unternehmen muss.

    Viel Erfolg!

    Aber tendentiell würd ich sagen: das ist keine Rasse, wo einfach jeder Trainer Hund und Halter langfristig sinnvoll anleiten kann, der hauptsächlich mit "Streberhunden", die auf Mitarbeit gepolt sind, zu tun hat und nicht solchen Hunden, die erst davon überzeugt werden müssen, dass sich Mitarbeit lohnt.

    Das möchte ich doppelt und dreifach unterstreichen, hatte ich selber ja auch bereits geschrieben. Aber man kann diese Tatsache nicht oft genug wiederholen.

    Wenn ich mir dieses genannte Monster-Programm so ansehe, dann sieht das für mich sehr stark nach expliziter Begleit-/Sporthunde-Schule aus, wofür sich ein Akita nun mal absolut nicht eignet. Da werden weder Halter noch Hund glücklich...

    Na ihr Lieben, wie läufts mit euren verhaltenskreativen Hundenasen?

    Ich hoffe doch, hier nix zu lesen heißt, dass es realtiv gut läuft?

    Ja, das ist so...

    Vicky wird immer ruhiger bei Hunde-Begegnungen. Sie reagiert sehr gut auf mein "Do isch ä Hund", dreht sich sofort zu mir und holt sich ihre Super-Belohnung. Kürzlich machten wir sogar eine gemeinsame Wegstrecke mit ihrem "Erz-Feind", dem (harmlosen) Appenzeller-Mix Jimmy.

    Im Moment ist eher Smilla das Problem, denn sobald diese loskläfft mit einem einzelnen "Wuff", rastet die vorher ruhige Vicky aus. Das heisst, ich muss mich momentan eher auf Smilla konzentrieren, damit diese ruhig bleibt und nicht Vicky hochpusht.


    Es ist halt schon eine Herausforderung, gleich zwei Hunde ruhig und gelassen zu behalten bei Hunde-Begegnungen, gelingt aber unterdessen immer besser.

    Also es handelt sich direkt um einen Welpenkurs - ein Basistraining.

    • Aufbau eines Markersignals
    • Sitz, Platz, warte
    • Aufbau eines Umorientierungssignals
    • Rückrufsignal
    • Leinenführigkeit
    • Fingertouch
    • Aufbau eines Kehrtsignals
    • Handling in Hundebegegnungen
    • kleine Spiele für unterwegs
    • Aufbau einer Suche
    • ausgeben von Ressourcen
    • stoppen aus der Bewegung
    • Welpenstarterpaket
    • Trainingszusammenfassung via Mail
    • Zusenden von Handouts zu den Übungen
    • Punktekarte zum Abstempeln deiner Erfolge

    Huch, das ist ja ein Wahnsinns-Programm, bestimmt nicht für einen 11-wöchigen Welpen gedacht. Das ist in meinen Augen bereits eine Junghunde-Ausbildung. Das Ganze wird in wenige Wochen reingequetscht...

    Habt Ihr Euch damit befasst, was an Akitas "anders" ist als an den gängigen Hunderassen mit Will-to-please? Kennt der Trainer die Eigenheiten eines Akitas?

    Abgesehen von der Welpenschule, zu der ich mangels Erfahrung nichts sagen kann, würde ich Euch noch empfehlen, Euch seeehr gründlich über Akitas zu informieren und hoffe, dass Ihr vorher gründlich über diese Rasse recherchiert habt.

    Gut wäre es jedenfalls, wenn der Trainer dieser Welpenschule bereits Erfahrung mit Akitas oder anderen Urhunde-Typen vorweisen könnte, denn da muss man sich schon auf einige Unterschiede zum "Normal-Hund" einstellen.

    Ich habe auch die Züchterin gefragt, ob Kindertrubel ein Problem wäre und sie meinte nein überhaupt nicht.

    Ja klar, die will ja verkaufen...

    Wir sind denn eure Rassetypischen Erfahrungen? Worauf sollten wir achten?

    Bei solchen Kleinsthunden (ich hoffe, Ihr habt einen "Normal"-Chi, keinen "Teacup" oder "Mini-Mini-Chi") solltet Ihr "schlurfen" im Haushalt, um ihn nicht zu treten. Grad kürzlich gab es hier im Forum einen Beitrag zu einem Todesfall beim Bettenmachen (mal kurz zur Seite getreten und peng, das Hundchen war totcrying-dog-face).

    Dass Du den Kleinen vor den Kindern schützen musst, sollte ja klar sein.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder sehr zart mit meinen Kleinhunden umgehen, sofern sie selber begreifen, dass sie so zart und klein sind. Aber Kinder toben auch gerne, da wird es gefährlich, wenn dann ein Klein-Welpe mitten im Trubel auch mitmachen will.

    Rassetypisch ist das Temperament und grosse Menschenbezogenheit. Sie lernen sehr rasch und eifrig, sind Hunde, wie andere auch, brauchen also Erziehung und klare Richtlinien. Lasst Euch nicht dazu hinreissen, den Kleinen einfach machen zu lassen, denn "er ist ja so klein"... unerzogene Chihuahuas kommen bei niemandem gut an.

    Dann solltet Ihr auf genügend Wärme achten, denn bei kalten Temperaturen kühlt so ein Kleinhund sehr rasch aus, weil ein Körper von 2 - 3 kg Masse nicht genügend Wärme produzieren kann (Mantel, Pullover, etc. ist kein "Verwöhnen", sondern notwendig in unseren europäischen Breitengraden).

    Kannst Du ihn mit ins Büro nehmen? Das wäre bei Euren langen Abwesenheiten natürlich ideal, klappt i.d.R. auch problemlos. Dazu findest Du hier im Forum viele Threads über Hunde im Büro.