Beiträge von Morelka

    Seit wann werden Hunde mit dieser extremen Kopf-und Augenform gezüchtet?

    Stelle die Frage nochmal, bevor sie untergeht.

    Wenn man nach Gemälden von Möpsen und Shih Tzus auf Damenschößen geht, schon seit vielen hundert Jahren :ka:

    Beim Chi kam es evtl mit der Pommernlandlinie auf. Davor und außerhalb dieser Linie (von den Teacups abgesehen) sehen die Chihuahuas einiges gesünder aus, was Augen und Kopf angeht.

    Ich würde auch schätzen, dass die Extremformen erst in den vergangenen 20 - max. 30 Jahren aufkamen. Vor über 40 Jahren sahen die Chihuahuas, die ich an den Ausstellungen sah, jedenfalls bei weitem nicht so aus wie die heutigen "modernen" mit kurzen Nasen, riesigem Apfelkopf und hervorquellenden Glubschaugen.

    An Deiner Stelle würde ich einen erwachsenen, mittelgrossen Hund suchen, entweder aus Privatabgabe (Scheidungswaisen suchen häufig einen Platz) oder aus dem Tierheim/Pflegeplatz.

    Solch einen erwachsenen Hund könntest Du vorgängig mit Deiner jungen Hündin besuchen, mehrmals(!) gemeinsam laufen gehen und erst bei voller Überzeugung diesen erwachsenen Zweithund übernehmen. Du kannst Dir ja Zeit lassen.

    Ob und wo Du solch eine Konstellation mit längerem Kennenlernen findest, weiss ich natürlich nicht. Das hängt von den Umständen und wohl auch "Zufall" ab.

    Viel Glück!

    Denn auch wenn es manche hier nicht glauben wollen, auch Pferde können A***löcher sein und wissen ganz genau, wo die Grenzen der einzelnen Menschen liegen. Ich kenne mehr als einen, der bei Reiter A das Engelchen in Person ist und bei Reiter B am Folgetag die Arschkrampenpolka tanzt.

    Ist immer Interpretations-Sache... wenn Reiter A geschmeidig und rückenschonend reitet, aber Reiter B ungeschickt in den Rücken plumpst oder am Maul herumreisst, dann fällt die Reaktion des Pferdes unterschiedlich aus, aber nicht, weil das Pferd ein A***loch ist, sondern bei Reiter A keine Schmerzen hat, bei Reiter B hingegen schon.

    Es ist halt einfach, dem Pferd die Schuld zu geben... meiner Meinung und Erfahrung nach ist immer der Reiter schuld, nicht das Pferd!


    Ich kannte das u.a. 1 : 1 von meiner vorgeschädigten Trakehner-Stute: Sobald ein Reiter nicht mit ihren Riesen-Bewegungen zurecht kam, buckelte sie diesen erbarmungslos (und in meinen Augen völlig zu Recht) runter.

    Kannst du nicht einfach mal stehen lassen, dass das Pferd durchgecheckt ist und die äußeren Umstände zu passen scheinen?


    Und dass es „problematischere“ Pferde gibt?

    Nein, dafür habe ich viel zu viel anderslautende Erfahrungen während bald 40 Jahren gesammelt... aber ich weiss, dass die Ausrede "problematisches Pferd" halt gerne genommen wird.

    Das nützt der TE jetzt auch nichts, denn eine Entscheidung muss sie letztendlich selber treffen. Ich hoffe, dass der Wallach in die richtigen Hände kommt, wenn er verkauft wird.

    Weder zu Kira noch zu Merlin sag ich in irgendeinem Zusammenhang "Hund

    Eben, das ist der kleine, aber feine Unterschied...:bindafür:

    Für manche Leute ist ein Hund einfach ein Hund (eine Sache). Bei fremden Hunden, von denen man u.U. nicht einmal weiss, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist, kann man das ja durchaus machen.

    Aber sobald es der eigene Hund ist oder man den Hund sonstwie kennt, sollte man die Persönlichkeit berücksichtigen, also entweder von "Sie" oder "Er" reden.

    Ich frag auch "hast du den Hund schon rausgelassen"

    Eben, wie ich oben schrieb = Versachlichung: "Hast Du den Tisch gedeckt?" "Hast Du den Hund rausgelassen?" "Stell den Stuhl in die Ecke"

    Da sagt man doch schlicht, hast Du (Arka, Vicky, Smilla, Leika, beliebig einsetzbarer Name) schon rausgelassen?

    Ich finde es einfach wichtig, dass man einem Tier eine Persönlichkeit zugesteht, und die ist halt nun mal entweder weiblich oder männlich, aber nicht ausschliesslich nur männlich "der Hund", die schwierigeren Zwischen-Geschlechter wollen wir mal aussen vor lassen.

    Da ist die Hündin einer Freundin auch immer "der".

    Das kenne ich eben auch... ärgert mich immer ungemein!

    Das ist noch eine ganz veraltete Ansicht, dass man einfach von "der Hund" redet, egal, ob Hündin oder Rüde.

    In meinen Augen ist das eine "Versachlichung", das Tier ist noch immer eine Sache, der Tisch, der Stuhl, der Hund... grrrrrr.

    Die Persönlichkeit des Lebewesens wird einfach nicht zur Kenntnis genommen, obwohl auch die Leute, welche ihre Hündin mit "Er" betiteln, diesen Hund vermutlich auch lieben. Aber ich ärgere mich trotzdem darüber! :rotekarte: