Beiträge von Morelka

    Schliesslich laufen unterdessen auch massenhaft australische Rassen in Europa herum, nicht nur die Australian Shephards,

    Der ist ein Amerikaner ;)

    Ja, ist mir hinterher in den Sinn gekommen... umso mehr ein Grund, wieso nicht auch Catahoulas in Europa herumlaufen sollten, halt als rel. "Neu-Zugänge." Es tauchen ja immer mehr neue Rassen auf den Strassen Europas auf, wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis auch Catahoulas dazu gehören, weil sie halt sehr auffällig und schön sind.

    Aber ohne DNA-Test können wir weiterhin nur rätseln, was in dem süssen Blue drinsteckt.

    Hat das mit der Rasse wirklich was zu tun?

    Ich kenne im Bekanntenkreis viele große Hunde mit super Gebiss, die mit Katzen leben.

    Klar, wir hatten früher auch mehrere Katzen und mehrere Hunde (Dalmatiner) und Zwergpinscher-Mix, da geschah nie was. Hunde und Katzen gingen alle ihrer eigenen Wege und kümmerten sich kaum umeinander.


    Es kommt aber auf die Konstellation zu:

    - Wohnungskatze, kann also nicht flüchten(?)

    - junge Hündin, die noch lange nicht erwachsen ist. Ihr Charakter, ihre Grösse, Stärke und Selbstbewusstsein ist erst in der Entwicklung

    - Bulldogs wurden dafür gezüchtet, zu jagen, zuzupacken und nicht mehr loszulassen

    - die enorme Beisskraft

    - Einzelkatze und Einzelhund = möglicherweise Frust- oder Resourcen-Situationen, die eskalieren können, wenn sie alleine sind

    Ich habe grad gelesen, dass Susi ein American Bulldog ist, d.h. diese Rasse kann sehr gut zupacken, um dann nicht mehr loszulassen.

    Wenn Susi älter, stärker und selbstbewusster geworden ist, könnte es durchaus sein, dass sie den "frechen" Kater mal packt, wenn sie die Schnauze voll hat von seinen Attacken. Ihr dürft sie also niemals ohne Trennung alleine zu Hause lassen.

    Eine Freundin von mir hatte einen Malinois und eine Katze, teils nahm sie den Hund mit ins Büro, teils nicht. Eines Tages fand sie eine zerfetzte, tote Katze in der Wohnung vor, obwohl die beiden immer "ganz lieb" zueinander gewesen waren.

    Ja, ein DNA-Test wäre da wirklich sehr spannend.

    Ich finde aber die Wahrscheinlichkeit von Catahoula-Mix nicht unwahrscheinlicher als jede andere "exotische" Rasse.

    Schliesslich laufen unterdessen auch massenhaft australische Rassen in Europa herum, nicht nur die Australian Shephards, die als erste kamen, sondern unterdessen auch Kelpies, Koolies, etc. Vor 30 Jahren hätte jeder nur gestaunt, "Hä, ein Kelpie? Was'n das?"

    Weshalb sollte es dann unwahrscheinlicher sein, dass auch eine amerikanische Rasse in (Ost-)Europa auftaucht, eben nur schon mit all den Ex-Pats, die es in vielen Firmen gibt. Da wird man - schwupps - ganz plötzlich in ein fremdes Land geschickt, Vogel, friss oder stirb... Da ist es naheliegend, dass der Hund dann halt auch mitgenommen wird.

    Bei meinen persönlichen Recherchen bin ich auch auf den Catahoula Leopard dog gestoßen, nur wäre meiner im wahrsten Sinne des Wortes nur ne "halbe Portion" davon. Denn die Catahoulas seien ja 56-61cm hoch und wiegen so 25-43 kg. Blue wiegt dagegen nur sp 11kg und ist ca. 40cm hoch. thinking-dog-face

    Ja, das kann trotzdem sein, wenn da noch was Kleineres mitgemischt hat. Die meisten TS-Hunde sind ja nicht 50 : 50 Mischlinge, sondern eher Mix-Mix-Mix. Kennst Du sein Vorleben, wurde er im Tierheim abgegeben?

    Und wie ist er denn so charakterlich, wie verhält er sich?

    Auch der Cattle Dog hat einen breiteren Kopf.

    Bei Mischlingen sind die Merkmale ja "gemischt", das eine Merkmal tritt stärker hervor, das andere weniger. Deshalb muss ein Cattle Dog Mischling nicht den typischen CD Kopf haben.

    Ich ging vor allem von der Farbe aus, da diese typischen Flecken nur bei ganz wenigen Hunderassen zu finden sind.

    Diese Schoko-Färbung mit den Flecken (hat nichts mit dem typischen Black-and-Tan bei Terriern zu tun) erinnert aber wirklich verflixt stark an den Catahoula.

    Bei der heutigen Globalisierung ist es doch nicht so unwahrscheinlich, dass Amerikaner in die Slowakei versetzt wurden und ihren Catahoula mitnahmen, wo es dann halt zu Nachwuchs kam (oder der Catahoula sogar zurückgelassen wurde, es gibt nichts, was es nicht gibt...).

    Wir wohnen in Miete in einem Haus mit Garten, welcher aber nicht umzäunt ist.


    Den ersten Monat als Welpe würden wir wohl Urlaub machen, dann wäre er aber ca. 8h allein zu Hause, vertragen die genannten Hunde das? Was wäre besser, im Haus oder draussen in einer Hundehätte, dann aber wohl angeleint?

    Super, dass Ihr zuerst nachfragt:gut: und zum Glück noch keinen Hund habt.

    Bitte lasst diese Idee fallen, denn Ihr habt gemäss Deiner Beschreibung null Voraussetzungen, um einem Hund ein anständiges Leben bieten zu können.

    Wenn Ihr ernsthaft daran arbeiten wollt, irgendwann später mal einen Hund halten zu können, so müsstet Ihr zuerst einmal viele, viele Kurse besuchen, um zu verstehen, was Hunde für ein Gefühlsleben haben und dass Anbindehaltung mit Hundehütte ein absolutes No-Go sind. Diese Einstellung stammt aus dem letzten Jahrtausend.