Beiträge von Morelka

    Nein, ihre Muskulatur ist richtig gut. Ich habe gestern Mittag noch ihre Beine beim Bürsten abgetastet auf der Suche nach Kletten. Von daher bin ich sicher. Und normalerweise ist sie total fit. Sie rast über die Felder und rennt ihrer Freundin, die drei Jahre jünger ist, mit Leichtigkeit davon...

    Das würde dann eher das CES ausschliessen.

    Bei meiner Dalmatiner-Hündin (da Kurzhaar waren die Veränderungen natürlich sehr gut sichtbar) bildeten sich schleichend die Muskeln immer mehr zurück, sie wollte ins Auto gehoben werden, weil sie nicht mehr springen konnte und so weiter... das tönt bei Deiner Pina nicht danach.

    Hoffentlich kann eine Diagnose gestellt und eine Behandlung gestartet werden.

    Hat Pina in den vergangenen Monaten an Muskulatur verloren in der Hinterhand? Das ist i.d.R. das erste Anzeichen von CES, das sich schleichend entwickelt, nicht plötzlich.

    Falls es doch CES wäre, dann müssten ihre Hinterbeine schon richtig "dünn" geworden sein, ist bei einem langhaarigen Hund natürlich etwas schwieriger zu sehen. Das müsstest Du schon abtasten.

    Schmerzmittel würde ich auch nicht geben vor dem TA-Besuch, das verfälscht die Untersuchung. Alles Gute für die alte Dame!

    Das kann ich auch nicht Verstehen.

    Doch, das kann ich schon verstehen, obwohl ich es natürlich nicht gutheisse.

    Wenn die Angehörigen des (dementen?) Vorbesitzers keine Beziehung zu Tieren haben, dann waren diese schlichtweg "blind" für den armen, alten Hund. Vielleicht haben sie sogar noch über ihn gespottet, dass er halt alt und "dick" geworden sei.

    Hundebesitzer/Hundekenner sehen wohl auf den ersten Blick, dass dieser Hund schwer krank ist/(war?). Ich befürchte, dass sein kompletter Bauchraum voll mit Tumoren ist. Martin sagte ja noch, es wirke alles so hart. Aber Verwandte, die noch niemals Tiere hielten und keine Beziehung zu Opas Nico haben, sehen das schlichtweg nicht, interessiert sie auch nicht.

    Es braucht eine bestimmte Empathie den Tieren gegenüber, egal, ob man selber Tiere hält oder nicht, um zu merken, wie es einem Hund geht. Diese Empathie war in der Verwandtschaft des Nico-Besitzers ganz offensichtlich nicht vorhanden.

    Das kann man ihnen schlichtweg nicht zum Vorwurf machen, denn es gibt nun mal viele Leute, die einfach nie in ihrem Leben einen Zugang zu Tieren erhalten haben. Ich bin sicher, jeder von uns kennt solche Leute auch.

    (Primäre) Epilepsie wäre beim 6jährigen Hund nicht meine erste Idee. Die Ursachensuche kann kompliziert und langwierig werden.

    Klar, müssen alle Möglichkeiten untersucht werden, das kann u.U. langwierig werden, deshalb muss hier, wie schon mehrfach erwähnt, eine Klinik aufgesucht werden, je schneller, desto bessere Chancen, wirklich die Ursachen zu finden.

    Aber eine primäre Epilepsie ist natürlich auch bei "älteren" Hunden möglich, dafür kenne ich mehrere Fälle persönlich, alle Hunde im Alter von 3 - 5 Jahren.