Beiträge von Morelka

    Gibt es bei den Chihuahuas eigentlich noch moderate Exemplare im Uhrsprungsland?

    Es gab doch hier mal eine Userin, welche Chihuahuas aus Mexico (?) mitbrachte...:???: oder war das aus Peru? Irgendwo im Hinterkopf habe ich so was abgespeichert.

    Ich glaube, die Chihuahua-Zucht hat sich längst verselbständigt und der Standard wurde massiv verändert, weg vom unerwünschten Deer-Type (schlank, langhalsig, langnasig, langbeinig) hin zum Cobby-Type, bullig, brachycephal, glubschäugig, kurzbeinig.

    Bei meiner deertypigen Smilla (Vermehrerhündin aus Spanien) werde ich immer wieder gefragt, was sie für eine Rasse sei, weil sie nicht dem bulligen Chi entspricht. Das Auge des Otto-Normalverbrauchers hat sich daran gewöhnt, dass Chihuahuas kurzbeinig und bullig sein sollen mit ausgeprägtem Kindchen-Kopf.

    Hier mal ein Vergleich:

    Smilla, völlig unerwünschter Deer-Type:

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    Und der "erwünschte" Cobby-Type, röchelnd und schnarchelnd (mein 24 Std. Hund, ich brachte ihn unverzüglich wieder zurück mit blutendem Herzen...)

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    Das sind jetzt natürlich zwei Extreme... dazwischen gibt es noch jede Menge Abstufungen und moderate Chi-Vertreter.

    Bei dem was man aktuell öfter an Chis sieht, bin ich extrem skeptisch, ob in vielen, vielen Jahren irgendwann wieder ein gesunder, mit Nase, um die 3-4kg, ohne Glubschaugen und ohne Stummelbeinchen zu finden sein wird...

    Ja, das habe ich sehr aktuell gemerkt, als ich auf der Suche nach einem Zweithund war, am liebsten natürlich wieder ein Chihuahua.
    Was man da so in den Inseraten sah, waren zum Grossteil die bulligen Cobby-Types, kurznasig, kurzbeinig, bullig, so dass ich mich manchmal fragen musste, ist das jetzt ein Frenchie oder ein extrem bulliger Chihuahua?


    Sehr schade für diese tolle Rasse, dass auch sie immer mehr in Richtung Bulldog gezüchtet wird, bzw. Kindchen-Schema mit kleinem Näschen und möglichst grossen Glubschaugen.:verzweifelt::flucht:

    Gestern begegnete ich einem älteren Herrn mit einem 9-jährigen Ridgeback, ein total netter, gechillter Hund. Wir liefen ein ganzes Stück Weg gemeinsam, meine Zwerge und der riesige Rüde; er war selbst für einen Ridgeback wirklich riesig, an der obersten Grenze, sagte der Besitzer.

    Bongo beobachtete den Rüden ganz genau, sobald er näher kam, versteckte er sich diskret hinter meinen Beinen, blieb lieber in sicherer Entfernung.

    Smilla sagte dem Rüden ein paarmal nachdrücklich, dass er gefälligst Abstand zu halten habe... damit war die Sache geregelt.xD

    Morelka das ist dein persönliches Empfinden, dass du glaubst, es wäre angenehmer für die Hunde. Ich denke, ihnen ist es völlig egal.

    Nein, das glaube ich nicht!

    Wenn sie wählen könnten, dann würden die Hunde ganz bestimmt das wärmere Fleisch wählen.

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Hunde körperwarmes Fleisch bevorzugen, also eigentlich so, wie ihre Vorfahren in freier Natur fressen würden, wenn ein Wolfsrudel einen Hirsch überwältigt hat und diesen noch körperwarm verspeist.

    Natürlich werden später dann auch tiefgefrorene Hirschkadaver gefressen, man soll ja nichts umkommen lassen...


    Aber ich sehe nicht ein, weshalb man einem Hund kaltes Fleisch aus dem Kühlschrank vorsetzen soll, wenn es auch anders geht.

    Ja, ich verwöhne meine Hunde, bzw. versuche, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Das ist ja wirklich eine Kleinigkeit, wenn man das Futter halt anwärmt... habe ich grad soeben getan zum Entzücken meiner Hunde.dog-face-w-one-eye-open-blowing-heartdog-face-w-one-eye-open-blowing-heart

    Wer das nicht will, lässt es eben bleiben.

    PS. Ja, ich weiss, ein Musher mit einem Rudel von 25 Huskys wird das wohl kaum so machen, aber soviel ich in Dokumentationen schon gesehen habe, erhalten die Huskys jeweils eine "Fleisch-Suppe", welche mit heissem Wasser übergossen wird.

    an alle, die heisses Wasser übers Futter schütten:

    Habt ihr keine Bedenken, dass Vitamine damit zerstört werden?

    Nein, das Futter wird ja im Glas sterilisiert bei der Herstellung.

    Ausserdem nehme ich kein kochendes Wasser, sondern nur das heisse Wasser vom Wasserhahnen.

    Natürlich fällt kein Hund gleich tot um, wenn er kaltes Futter aus dem Kühlschrank kriegt, aber angenehmer ist nun mal bestimmt das Futter, das "naturnah" beinahe Körperwärme hat.

    Wenn ich das Futter mit kleinem Mehraufwand anwärmen kann, weshalb soll ich dann meine Hunde dazu verdonnern, kaltes Futter aus dem Kühlschrank fressen zu müssen?

    Vor allem der Tatsache geschuldet, dass er einfach schnell überhitzt.

    Genau, das wird leider häufig von Bully-Besitzern übersehen/vergessen, bzw. sie wissen nicht, dass ein brachycephaler Hund nebst der Atemnot auch noch Probleme mit der Thermo-Regulierung hat, weil die vorhandenen Schleimhaut-Oberflächen nicht reichen, um den Körper zu kühlen.

    Ich habe da mal eine Frage - ich finde es morgens etwas nervig , dass Nassfutter erst aus dem Kühlschrank zu holen, dann erst noch eine Weile „anwärmen“ lassen u dann erst zu füttern

    Das mache ich täglich so, ist eine ganz einfache Routine.

    Das Nassfutter wird mir in Gläsern geliefert, das ist sehr praktisch, weil ich dann einfach portionsweise daraus füttern kann.

    Ich gebe die Portionen in die Näpfe, übergiesse das Futter mit heissem Wasser aus dem Hahnen, rühre es um und warte ca. 1 Minute, dann schütte ich das überflüssige Wasser ab (Gabel als "Sieb" vor den Napf halten) und gebe es den Hunden.

    Das Futter hat dann eine Temperatur von ca. 30 - 35 Grad, Idealtemperatur wäre 37 Grad, also Körperwärme.

    Kaltes Futter direkt aus dem Kühlschrank würde ich niemals füttern, das ist äusserst unangenehm für die Hunde und ihren Magen.

    Ja aber man muss mit ihnen arbeiten zum einfach so nebenbei mitlaufen ohne Mühe in die Erziehung zu stecken sind die nix.

    Zumindest die die ich kenne nicht.

    Gut erzogen tolle Hunde.

    Ja, das stimmt.

    Ich erhalte immer wieder Komplimente auf offener Strasse für meine beiden Chis (auch bei den vorherigen schon) und immer wieder fällt der Satz: "Ich habe noch nie so gut erzogene, ruhige Chihuahuas gesehen."


    Es tut mir weh, dass diese tolle Rasse immer wieder verkannt und falsch eingeschätzt wird, bzw. "verhunzt" von Besitzern, die ihre Hunde nur als Püppchen sehen wollen... das ist leider das Schicksal von so kleinen Hunden, aber es geht auch anders!

    Höhe 40 (inkl. Kopf, heute wegen Transportbox abgemessen):

    Die Höhe eines Hundes misst man aber nicht am Kopf, sondern am Widerrist, also Schulterhöhe. Klar musst Du sie gesamthaft messen für die Transportbox, aber ihre Schulterhöhe ist bestimmt nicht 40 cm, sondern vermutlich etwa 34 cm oder so(?)

    Smilla, 22 cm, 2.8 kg KH-Chihuahua

    Bongo, 25 cm, 3,9 kg, LH-Chihuahua (wog im Mai bei Übernahme noch 5 kg, sollte noch etwas mehr abnehmen)

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