Beiträge von Morelka

    Ich ging kürzlich mit einer andern Hundehalterin im Wald gemeinsam spazieren. Es war reiner Zufall, wir trafen uns auf dem Parkplatz und gingen denselben Weg.

    Dabei fanden wir heraus, dass wir 2 Hunde hatten, die fast auf den Tag genau gleich alt waren:
    Ihre Golden Retriever-Hündin war im April 2011 geboren, also 9,5 Jahre alt, mein Bongo (LH-Chihuahua) hat ebenfalls im April 2011 Geburtstag, ist also genau gleich alt.

    Der Unterschied zwischen diesen beiden Hunden war eklatant: Die Golden Retriever-Hündin zeigte deutlich, dass sie schon betagt ist, ihr Gesicht war ziemlich weiss, sie trottete gemächlich daher, spielte zwar noch mit Steinen und Stöcken, aber alles sehr behäbig, "alt" halt.

    Daneben der gleichaltrige Bongo, typisch Kleinrasse, agil, munter, übermütig, er tobte durch den Wald wie ein Junghund, kein Vergleich mit der alten Retriever-Hündin.

    Von ihm kann ich noch einige Jahre erwarten (aufholzklopf, krank werden oder einen Unfall haben kann jeder Hund...), die Besitzerin der Retriever-Hündin wusste, dass die Lebensuhr ihrer Hündin erbarmungslos immer lauter und schneller tickt.

    Unsere Nachbarn haben seit 2 Wochen einen süssen Aussie-Welpen. Sie sind Ersthunde-Halter, machen es aber vorbildlich mit dem Welpen. Ich freue mich darüber, wie sorgfältig die ganze Familie mit dem Kleinen umgeht und wie akribisch alle darauf achten, dass er nicht ausflippt und immer viel schläft. Also alles super!

    Eine der wenigen "Unarten" des Welpen ist allerdings, dass der Kleine Nacktschnecken frisst, igiiitttt! :fear: Die Nachbarin erzählte mir, wie "prickelnd" es sei, wenn sie nachts mit ihm rausgeht zum Pinkeln und sie dann plötzlich hört, dass er schmatz - schmatz grad eine dicke, fette Nacktschnecke oder auch Tigerschnegel verzehrt.

    Wir sinnierten dann darüber, warum er das tut (na ja, ist ein Welpe) und ob ihm das schadet.:???:

    Machen das andere Welpen auch?

    Ja, das tönt sehr verdächtig nach verstopften/entzündeten Analdrüsen, sehr oft bei (zu) weichem Kot, weil sie dann nicht genügend selbst entleert werden.

    TA ist bestimmt richtig!

    Ich hoffe, dass sie nicht böse entzündet sind, sondern einfach nur gefüllt und nicht auf natürlichem Weg entleert werden können. Gute Besserung!

    PS. Als Behandlung empfiehlt sich faserstoffreiches Futter oder gleich Pro Fibre oder was Ähnliches, der TA kann Dir da bestimmt was mitgeben.

    Jetzt driften wir zwar von unserem Mathematiker ab, aber ist ja egal, es geht ja trotzdem im weitesten Sinne um Hundenamen.

    Bei Smilla habe ich auch häufiger Probleme... ich sage "Smilla"

    Passant: "Ah ja, Milla"

    Ich: "Nein, Ssssssssmilla"

    Passant: "Ja, ja, das Milla, sMilla"

    Ich: "Nein, das S gehört zum Namen, Smilla, die Lächelnde

    Passant: "Ach so, jetzt weiss ich es, Smilla"

    Beim nächsten Treffen: "Milla, Du Süsse, komm her"

    Ich: "Ok, ich gebs auf..."

    Smilla ist das egal, sie kommt so oder so herbeigerannt...

    Ich würd nie im Leben meinen Hunden irgendwelche Namen geben, die ich an jeder Straßenecke erneut erklären muß.

    Ich stimme Dir absolut zu, aber ich glaube nicht, dass der TE auch nur ein einziges Mal den Hunde-Namen erklären muss, weil er ja einfach "Goschy" ruft... das kommt niemandem komisch vor.

    Vielleicht fragt höchstens mal jemand, ob Goschy eine Abkürzung sei, aber ansonsten interessiert das doch "kein Schwein", dass der Hund in Wirklichkeit nach einem berühmten Mathematiker benannt wurde.

    Da solltest Du am besten klare Abtrennungen für Katzen und Welpe machen. Meine Nachbarn exerzieren das grad aktuell auch. Sie haben einen Aussie-Welpen seit einer Woche und zwei Katzen, ca. 5 Jahre alt.

    Die Katzen haben einen neuen, abgetrennten Futterplatz erhalten; in der Wohnung gibt es getrennte Bereiche für Katzen und Welpe, trotzdem können die Katzen durch die Kinder-Trenngitter hindurchschlüpfen, der Welpe aber nicht. Den Katzen steht es somit frei, ob und wie nahe sie sich an den Welpen heranwagen wollen und haben jederzeit Rückzugs-Möglichkeiten.

    Auch im Garten haben sie eine Abtrennung, in der sich der Welpe aufhalten muss, die Katzen können frei wählen (alles mit Gitterelementen).

    Bis jetzt läuft alles ganz entspannt, die Katzen beobachten von Ferne und fauchen den Kleinen an, falls sie sich zu nahe kommen. Sie wissen, dass sie jederzeit flüchten können und sind ganz entspannt.

    So nähern sich beide Tierarten schön langsam einander an, bis es in ein paar Wochen dann ganz natürlich sein wird und sie die Gitter wegnehmen können.

    Viel Erfolg!