Beiträge von Morelka

    Ich bin auch absoluter "Zwergenfan", obwohl ich ursprünglich aus der Dalmatiner-Seite her komme (vor Jahrzehnten...).

    Ich möchte nie mehr einen "grossen" Hund (Dalmatiner-Grösse oder mehr), weil ich einfach sehe, wieviele Vorteile die Kleinhunde bringen.

    Das begann bei der ursprünglichen Entscheidung für meinen ersten Zwerg als Bürohund. Meine Kriterien waren klein, handlich, leicht, unauffällig, kann überall hin mitgenommen werden, notfalls in einer Tasche.

    Morelka erfüllte diese Bedingungen perfekt! Sie war von Anfang an DER geborene Bürohund, souverän, diskret, liebenswürdig, ohne aufdringlich zu sein.

    Gegenüber grossen Hunden trat sie so selbstbewusst auf (ohne Kläfferei!), dass andere Hunde nicht wagten, sie anzurempeln. Ich machte mir lange gar keine Gedanken darüber, dass sie zu Schaden kommen könnte, weil sie jedem grossen Hund alleine schon mit ihrem Auftreten sehr deutlich klarmachte, dass man sie zu respektieren hatte. Erst als ich in Hunde-Foren Erlebnisse zwischen Klein- und Grosshunden las, wurde es mir bewusst, dass diese Souveränität von Morelka offenbar nicht selbstverständlich war.

    Smilla hat diese Souveränität von Morelka gelernt.

    Bongo hingegen ist ein Mobbing-Opfer, wurde auch schon heftig in den Nacken gebissen von einem Appenzeller (da lebte er noch nicht bei mir). Er ist deshalb ein wuschliges "Beute-Tier", das anfangs laut quietschend über eine Wiese davonrannte, wenn ein grosser Hund kam. Da lernte ich, dass ich extrem auf meine Zwerge aufpassen sollte.

    Der grosse Vorteil bei den Kleinhunden ist, dass man sie blitzschnell hochnehmen kann, wenn es gefährlich wird. Das tat ich anfangs immer wieder, bis Bongo lernte, dass er bei mir in Sicherheit ist. Inzwischen versteckt er sich hinter meinen Beinen, wenn ihm eine Situation mulmig wird und rennt nicht mehr panisch weg.

    Ein Nachteil bei kurzhaarigen Kleinhunden ist jedoch ihre Kälte-Empfindlichkeit, dagegen hilft kaum was anderes als dicke Mäntel im Winter (nützt bei Smilla nur grad 5 Minuten) und nur kurze Spaziergänge. 3 kg Körpermasse können nun mal nicht genügend Wärme produzieren, um den ganzen Hund warm zu halten.

    Einen schlotternden Ridgeback steckt man nicht so leicht unter den eigenen Mantel zum Aufwärmen, einen 3 kg- Chihuahua hingegen problemlos.:smile:

    Hallo Kimi

    Das sind etwas spärliche Informationen, die Du hier beschreibst. Das kann nämlich alles Mögliche sein.

    Bitte beschreib doch Deinen Hund etwas präziser, ist er gross, klein, langhaarig, kurzhaarig, rau, gekräuselt, welche Farbe hat er, seit wann lebt er bei Dir?

    Kannst Du ungefähr sagen, welche Rassen in ihm stecken?

    Ich habe mich jetzt soeben angeregt gefühlt, selber nach einer Versicherung zu suchen (hier in der Schweiz). Ich glaubte bisher immer, dass ich meine alten Tierschutz-Hunde sowieso nicht (mehr) versichern kann.

    Aber zu meiner eigenen Überraschung habe ich eine recht günstige Versicherung gefunden und habe daher Bongo soeben online versichert (Grundversicherung).

    Ich erhielt dann eine Mail-Bestätigung und ein Formular, das meine Tierärztin ausfüllen muss zum Gesundheits-Zustand von Bongo. Es stand dort drin, dass in einem Alter ab 9 Jahren solch ein Zusatzformular eingereicht werden müsse.

    Das kann ich guten Gewissens ausfüllen lassen, Bongo ist gesund (soweit ersichtlich).

    Wie gut, dass wir darüber geredet haben! :bindafür:

    Schliesse auf jeden Fall eine OP-Versicherung ab! Eine, die dieses Krankheitsbild abdeckt.

    Gibt es überhaupt eine Versicherung, welche die OP-Kosten zur Ablinderung (Behebung geht ja nicht) von Qualzucht-Merkmalen übernimmt?

    Ich meine das ganz sachlich, interessiert mich einfach, ob man für einen Mops, franz. Bulldogge und andere Qualzuchten überhaupt eine OP-Versicherung kriegt.:ka:

    Oder wirkt sich das dann entsprechend auf die monatlichen Raten aus?

    Ich würde das auf jeden Fall so früh wie möglich abklären, so lange der Kleine noch halbwegs "gesund" wirkt und nicht erst, wenn die Einschränkungen (ich schreibe jetzt bewusst nicht Behinderung, obwohl das natürlich auch zutrifft) bereits schlimm geworden sind.

    Alles Gute für den Kleinen!

    Gestern (9 Tage danach) waren wir spazieren und haben noch einen anderen Hund getroffen, mit dem er ein bisschen gespielt hat, dort ist allerdings nichts weiter passiert. Mein Kleiner ist an ihm hochgesprungen und hat ihm noch nachgeweint, als wir weitergegangen sind. Plötzlich hat er sich aber hingesetzt und wollte nicht mehr laufen. Dabei hab ich mir erstmal nicht viel gedacht, weil er bei dem Wetter öfter mal keine Lust hat, als er dann aber zu mir gekommen ist hab ich bemerkt, dass er wieder gelahmt hat.

    Ich würde auch dringend mal den Rücken des Kleinen gründlich untersuchen lassen.

    Noch eine andere Frage: Wie oft und wie lange geht Ihr denn "spazieren" mit ihm?

    Mit einem 12-wöchigen Dackelwelpen geht man eigentlich nicht "spazieren", also eine längere Laufstrecke, sondern nur mal kurz raus, ein bisschen rumschauen lassen, so viel laufen wie er eben grad mag und dann wieder nach Hause.

    Vielleicht hast Du Dich falsch ausgedrückt und erweckst den Eindruck, dass Ihr wirklich länger mit ihm laufen geht, was Ihr im momentanen Alter vermeiden solltet.

    Das zweite wäre "bei diesem Wetter"... ein so kleiner Kurzhaar-Welpe braucht viel Wärme, weil er bei Regen und Schnee enorm schnell auskühlt (zu kleine Körpermasse, um genügend Wärme zu erzeugen). Deshalb ist es nicht "keine Lust", sondern der Kleine hat wohl kalt und jetzt noch zusätzliche Schmerzen.


    Bitte klärt das so rasch wie möglich ab. Alles Gute für den Süssen!