Zur Mindestgröße die ein Hund haben sollte um recht gefahrenfrei leben zu können würde ich einfach idealistisch sagen - so, dass er gesund leben kann und für den Rest hoffe ich auf mehr Vernunft und Umsicht bei den Haltern.
Ich möchte die Fragestellung mal umdrehen:
Wie gross/schwer darf ein Hund maximal sein, um einigermassen gesund zu bleiben und ohne dass sein Leben zu eingeschränkt (und zu kurz) ist?
Soeben komme ich von einem Spazi zurück mit meinen Zwergen, beide quitschfidel und munter (endlich mal Smilla-Wetter!!!)
Unterwegs blieb Bongo plötzlich stehen und äugte interessiert bergab. Auf der unten liegenden Strasse sah ich Nachbarn mit ihren beiden Bernen Sennenhunden "laufen", besser gesagt gemächlich schlendern, denn ihre beiden Hunde konnten/wollten nicht schneller laufen.
Ich musste gefühlt mind. 5 Minuten oder länger warten, bis die beiden Schlenderjahns mit ihren grossen, schweren Hunden endlich um die Ecke rum verschwunden waren, damit ich auch zur Strasse runter konnte.
Ich kenne eigentlich nur die Hündin der beiden Berner von Welpe an. Die ist jetzt maximal 3 Jahre alt.
Woher der zweite kommt und wie alt dieser ist, weiss ich nicht, kann schon sein, dass er schon älter ist (für einen Berner Sennenhund) und deshalb nicht schneller laufen kann. Aber auch die Hündin läuft in letzter Zeit nur noch seeeehr langsam und gemächlich, kein Vergleich zu meinen beiden flinken Zwergen.
Wie immer liegt wohl die Wahrheit im gesunden Mittelmass... Mini-Mini-Teacup-Hundchen leben gefährlich, weil sie zu fliligran sind für den normalen Hunde-Alltag. Aber genau so "gefährlich", bzw. eingeschränkt leben Hunde von grossen, schweren Rassen, weil die schon in jungem Alter nicht mehr rennen und toben mögen, weil ihnen bereits die Gelenke weh tun (ist nun mal meine Vermutung).
Am gesündesten sind daher wohl die mittelgrossen, etwa kniehohen Hunde, weder zu schwer noch zu leicht.