Beiträge von Morelka

    Hier soll ja ein Zwerg- oder Kleinpudel einziehen und ich weiß nicht...eventuell sind die Zwerge doch zu klein.

    Da würde ich mir weniger Sorgen machen an Deiner Stelle. Du musst nur aufpassen, dass Du nicht auf einen "Teacup-Pudelzüchter" reinfällst, aber Du machst Dir ja bereits genug Gedanken darüber, dass das bestimmt nicht passieren sollte.

    Ich war in einem Longierkurs mit Bongo, daran nahm auch ein Zwergpudel teil. Er war deutlich grösser als Bongo, wog aber auch nur ca. 5 kg (Bongo hat von 5 kg im Mai, als ich ihn kugelförmig übergewichtig übernahm, abgenommen auf 3,7 kg).

    Der Zwergpudel war sehr stabil und quirlig, war für meinen alten Bongo bereits zu übermütig und draufgängerisch, deshalb wehrte er ihn ab beim Spiel.

    Für die Beschreibung Deiner Lebensumstände fände ich einen Zwergpudel ideal.

    Zur Mindestgröße die ein Hund haben sollte um recht gefahrenfrei leben zu können würde ich einfach idealistisch sagen - so, dass er gesund leben kann und für den Rest hoffe ich auf mehr Vernunft und Umsicht bei den Haltern.

    Ich möchte die Fragestellung mal umdrehen:

    Wie gross/schwer darf ein Hund maximal sein, um einigermassen gesund zu bleiben und ohne dass sein Leben zu eingeschränkt (und zu kurz) ist?

    Soeben komme ich von einem Spazi zurück mit meinen Zwergen, beide quitschfidel und munter (endlich mal Smilla-Wetter!!!)

    Unterwegs blieb Bongo plötzlich stehen und äugte interessiert bergab. Auf der unten liegenden Strasse sah ich Nachbarn mit ihren beiden Bernen Sennenhunden "laufen", besser gesagt gemächlich schlendern, denn ihre beiden Hunde konnten/wollten nicht schneller laufen.

    Ich musste gefühlt mind. 5 Minuten oder länger warten, bis die beiden Schlenderjahns mit ihren grossen, schweren Hunden endlich um die Ecke rum verschwunden waren, damit ich auch zur Strasse runter konnte.

    Ich kenne eigentlich nur die Hündin der beiden Berner von Welpe an. Die ist jetzt maximal 3 Jahre alt.

    Woher der zweite kommt und wie alt dieser ist, weiss ich nicht, kann schon sein, dass er schon älter ist (für einen Berner Sennenhund) und deshalb nicht schneller laufen kann. Aber auch die Hündin läuft in letzter Zeit nur noch seeeehr langsam und gemächlich, kein Vergleich zu meinen beiden flinken Zwergen.

    Wie immer liegt wohl die Wahrheit im gesunden Mittelmass... Mini-Mini-Teacup-Hundchen leben gefährlich, weil sie zu fliligran sind für den normalen Hunde-Alltag. Aber genau so "gefährlich", bzw. eingeschränkt leben Hunde von grossen, schweren Rassen, weil die schon in jungem Alter nicht mehr rennen und toben mögen, weil ihnen bereits die Gelenke weh tun (ist nun mal meine Vermutung).

    Am gesündesten sind daher wohl die mittelgrossen, etwa kniehohen Hunde, weder zu schwer noch zu leicht.

    Einer Bekannten von mir, ist ein Greifvogel während des Gassi im Wald auf freierer Fläche auf ihren großen, angeleinten Frenchie(mix) geflogen.


    Der Hund ist langbeinig und von Größe und Gewicht absolut nicht das, was in das Beuteschema eines Greifvogel fällt. Dazu stand die Besitzerin ja direkt daneben.

    Das war dann wohl eher ein Angriff, um den Hund und Besitzerin zu vertreiben, kein Beute-Angriff.

    Da sind vermutlich die Grenzen verwischt... teilweise sehen Greifvögel eine Beute (2 -3 kg gehören locker in ihr Beute-Schema), in andern Fällen wollen die Greifvögel eine mögliche "Gefahr" vertreiben. Man kennt ja auch die Angriffe von Greifvögeln auf Jogger und Wanderer.

    Was mir jedoch bei HH auffällt, welche keine Zwerge gewohnt sind, ist das "Augenwinkelsehen"... ich habe meine Zwerge immer im Blick, indem ich genau hinsehe. Andere HH muss ich oft darauf hinweisen, dass mein Zwerg direkt neben ihnen steht, damit sie nicht stolpern... sie sind es einfach nicht gewohnt, dass der Hund nicht immer im Blickfeld ist wie das bei einem grösseren der Fall ist.

    Man gewöhnt sich ein ganz anderes Gehen und Aufpassen an, wenn man Kleinhunde im Haushalt hat, weil man nicht über sie stolpern möchte. Das passiert einem bei einem grösseren Hund eher selten.

    Es kommt auch immer mal wieder vor, dass ich nach Bongo oder Smilla rufe, dabei stehen sie direkt hinter mir und fragen mich "Was'n los, ich bin doch hier!"xD

    Ich bin auch absoluter "Zwergenfan", obwohl ich ursprünglich aus der Dalmatiner-Seite her komme (vor Jahrzehnten...).

    Ich möchte nie mehr einen "grossen" Hund (Dalmatiner-Grösse oder mehr), weil ich einfach sehe, wieviele Vorteile die Kleinhunde bringen.

    Das begann bei der ursprünglichen Entscheidung für meinen ersten Zwerg als Bürohund. Meine Kriterien waren klein, handlich, leicht, unauffällig, kann überall hin mitgenommen werden, notfalls in einer Tasche.

    Morelka erfüllte diese Bedingungen perfekt! Sie war von Anfang an DER geborene Bürohund, souverän, diskret, liebenswürdig, ohne aufdringlich zu sein.

    Gegenüber grossen Hunden trat sie so selbstbewusst auf (ohne Kläfferei!), dass andere Hunde nicht wagten, sie anzurempeln. Ich machte mir lange gar keine Gedanken darüber, dass sie zu Schaden kommen könnte, weil sie jedem grossen Hund alleine schon mit ihrem Auftreten sehr deutlich klarmachte, dass man sie zu respektieren hatte. Erst als ich in Hunde-Foren Erlebnisse zwischen Klein- und Grosshunden las, wurde es mir bewusst, dass diese Souveränität von Morelka offenbar nicht selbstverständlich war.

    Smilla hat diese Souveränität von Morelka gelernt.

    Bongo hingegen ist ein Mobbing-Opfer, wurde auch schon heftig in den Nacken gebissen von einem Appenzeller (da lebte er noch nicht bei mir). Er ist deshalb ein wuschliges "Beute-Tier", das anfangs laut quietschend über eine Wiese davonrannte, wenn ein grosser Hund kam. Da lernte ich, dass ich extrem auf meine Zwerge aufpassen sollte.

    Der grosse Vorteil bei den Kleinhunden ist, dass man sie blitzschnell hochnehmen kann, wenn es gefährlich wird. Das tat ich anfangs immer wieder, bis Bongo lernte, dass er bei mir in Sicherheit ist. Inzwischen versteckt er sich hinter meinen Beinen, wenn ihm eine Situation mulmig wird und rennt nicht mehr panisch weg.

    Ein Nachteil bei kurzhaarigen Kleinhunden ist jedoch ihre Kälte-Empfindlichkeit, dagegen hilft kaum was anderes als dicke Mäntel im Winter (nützt bei Smilla nur grad 5 Minuten) und nur kurze Spaziergänge. 3 kg Körpermasse können nun mal nicht genügend Wärme produzieren, um den ganzen Hund warm zu halten.

    Einen schlotternden Ridgeback steckt man nicht so leicht unter den eigenen Mantel zum Aufwärmen, einen 3 kg- Chihuahua hingegen problemlos.:smile:

    Hallo Kimi

    Das sind etwas spärliche Informationen, die Du hier beschreibst. Das kann nämlich alles Mögliche sein.

    Bitte beschreib doch Deinen Hund etwas präziser, ist er gross, klein, langhaarig, kurzhaarig, rau, gekräuselt, welche Farbe hat er, seit wann lebt er bei Dir?

    Kannst Du ungefähr sagen, welche Rassen in ihm stecken?

    Ich habe mich jetzt soeben angeregt gefühlt, selber nach einer Versicherung zu suchen (hier in der Schweiz). Ich glaubte bisher immer, dass ich meine alten Tierschutz-Hunde sowieso nicht (mehr) versichern kann.

    Aber zu meiner eigenen Überraschung habe ich eine recht günstige Versicherung gefunden und habe daher Bongo soeben online versichert (Grundversicherung).

    Ich erhielt dann eine Mail-Bestätigung und ein Formular, das meine Tierärztin ausfüllen muss zum Gesundheits-Zustand von Bongo. Es stand dort drin, dass in einem Alter ab 9 Jahren solch ein Zusatzformular eingereicht werden müsse.

    Das kann ich guten Gewissens ausfüllen lassen, Bongo ist gesund (soweit ersichtlich).

    Wie gut, dass wir darüber geredet haben! :bindafür: