Der Kleine wäre sicher toll, ruhig, unkompliziert. Allerfings frage ich mich, ob er nicht zu ruhig für mich ist. Andererseits kann es auch sein, dass er durch die ganze Situation zu Hause noch eher verschüchtert ist, und dann plötzlich total auftauen würde, weiss ich allerdings nicht... Und ein ruhiger Hund wäre ja auch nicht verkehrt, ich komme mit Hibbelhunden gar nicht gut klar...
So einen habe ich erwischt mit meinem Bongo...
Ein ruhiges, eingeschüchtertes Hundchen in einem wilden Rudel von 19 Hunden, der immer zu kurz kam, aber "eigentlich" immer alles richtig machen wollte.
Als ich ihn das erste Mal sah, machte es überhaupt nicht "Klick", sondern ich sah einen übermässig langhaarigen (was ich NIIIE wollte), stark übergewichtigen, alten Chi-Rüden, der freundlich und ruhig war.
Anfangs war er total schüchtern, bemühte sich dauernd, alles richtig zu machen (was er auch tat!), mit der Zeit taute er auf und nahm ab.
Heute ist er ein fröhlicher, immer noch ruhiger, aber aufmerksamer Goldschatz, der kinderleicht zu erziehen war. Er ist ein echter Musterschüler und begeistert alle, die ihn kennen lernen. Ich wüsste beim besten Willen keinen negativen Punkt zu nennen bei ihm, er benimmt sich einfach immer perfekt. Falls er mal was tut, was er nicht sollte (z.B. in Nachbarsgarten reinrennen) genügt ein kurzes Wort und sofort ist er wieder da.
Geh ihn doch besuchen und überlege dann, ob Du ihn nimmst oder was dagegen sprechen sollte...