Beiträge von Morelka

    Kann das sein dass das so ein Chi- Ding ist? :???:

    Ja, auf jeden Fall! xD
    Aber nicht alle Chis beherrschen die Mummel-Methode so perfekt wie Smilla. Meine erste KH-Hündin Morelka musste ich zudecken, sie selber schaffte das nicht.

    Deshalb war ich so überrascht, dass Smilla das alles ganz alleine kann.

    32 Grad draussen, 24.8 Grad drinnen, Smilla packt sich sorgfältig ein.

    Was ist Deine süsse Öri denn für ein Mix?

    Und ja, meine Ü80-Bekanntschaft hat auch ihren Zwergpudel im 2. Stock Altbau stubenrein bekommen ohne Herzinfarkt und Kreislaufkollaps.

    Klar ist das möglich.

    Bedeutet aber gleichzeitig, dass der Hund sie mit hoher Wahrscheinlichkeit überleben wird, also hoffe ich mal, dass Deine Bekanntschaft einen Plan B hat für den Zwergpudel (die ja ausgesprochen alt werden können!)

    Also mit 46 kannst Du Dir bestimmt locker noch einen Welpen holen.

    Ich finde, man sollte bei der Hunde-Anschaffung im "höheren Alter" auf drei Dinge achten:

    - Lebenserwartung des Hundes: Also rund 15 Jahre in die Zukunft denken. Mit 46 + 15 = 61 ist das locker überschaubar

    - Eigene Lebenserwartung (ich rede dabei nicht von Unfällen oder plötzlichen schweren Krankheiten): Wer sich mit 72 noch einen Welpen anschafft, handelt in meinen Augen verantwortungslos (72 + 15 = 87), egal, wie fit diese 72-jährige Person momentan noch ist.

    - Aktuelle Fitness und Sportlichkeit: Kann ich/will ich die Kraft aufbringen, in den kommenden 15 Jahren täglich zügig spazieren zu gehen, kann ich einen Hund auch in 10 - 15 Jahren noch hochheben?

    Sehr stark wird auch die Idee "Senioren für Senioren" propagiert, d.h. ältere Leute sollten lieber einem alten Hund aus dem Tierheim noch einen schönen Lebensabend ermöglichen, statt sich einen Welpen anzuschaffen, dem bereits beim Kauf vorbestimmt ist, dass er seinen Platz verlieren wird bei Krankheit oder Tod des Besitzers.

    Vernünftigerweise sollten die Hunde kleiner und älter werden (also keine Welpen-Anschaffung), je älter der Hundehalter selber ist.

    Hmmmm, nein, ich habe sowas noch nie gesehen.

    War er kürzlich beim Hundefriseur, evtl. eine Reaktion auf das Scheren? Ich denke dabei an entzündete Haarfollikel oder Bakterien an der Schermaschine, oder so? :???: :ka:

    Ich persönlich würde solch eine Stelle immer mit koll. Silberwasser abtupfen, das wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilz.

    Gute Besserung!

    Edit: Sehr empfehlenswert wäre auch Honig-Salbe oder -Spray, Manuka-Honig.

    Mein Erziehungs-Grundsatz ist, dass ich meine Hunde nicht als "Untergebene" ansehe oder behandle, sondern höflich mit ihnen umgehe. Das Buch von Masih Samin ("Sei höflich zu Deinem Hund") hat mich in meiner Einstellung und meinem Umgang mit den Hunden enorm bestärkt.

    In meiner Jugendzeit war die Einstellung dem Hund gegenüber stark verbreitet, dass "der Hund" ein minderwertiges Wesen sei, das von seinem "Meister" gegängelt und kommandiert werden müsse, sonst würde "der Hund" (auch Hündinnen wurden "er" genannt) seinem "Meister" auf der Nase herumtanzen.

    Gewisse Reste dieser veralteten (stark militärisch geprägten) Einstellung sehe und erlebe ich auch heute noch, im Alltag und auch im DF.

    Da wird von "Kommandos" geredet, der Hund muss sich "unterordnen", er muss im Sterngucker-Stechschritt zackig neben seinem "Meister" hermarschieren (häufig mit entsprechenden gesundheitlichen Spätschäden) und von einem höflichen Umgang mit dem Lebewesen Hund ist eigentlich nicht viel zu sehen oder zu spüren.

    Trotzdem geht die Tendenz langsam etwas weg von dieser militärischen Unterordnung, was mich natürlich freut.

    Meine Hunde sind sehr gut erzogen und müssen natürlich auf mich hören, wenn ich rufe oder etwas will von ihnen, gar keine Frage. Ein höflicher Umgang mit dem Hund bedeutet nicht, dass dieser einfach Narrenfreiheit hat, das darf ja schon aus Sicherheits-Gründen nicht sein. Wenn ich Bongo zu mir rufe, weil er stracks in Richtung der Strasse trabt, dann erwarte ich natürlich "Gehorsam" oder wie immer man das nennen will, denn ich will ihn ja vor Gefahr schützen. Das geht aber auch ohne hartes "Kommando" oder zackiges "Fuss-Gebrüll", sondern ein einfacher Gesprächston reicht schon "Bongo, komm her."

    Kürzlich kam ich ins Gespräch mit einer Nachbarin, die absolut nichts am Hut hat mit Hunden, null Hunde-Erfahrung hat, aber sich trotzdem immer freut, wenn meine Zwerge sie freundlich begrüssen.

    Sie sagte mir, dass sie es richtig schön finde, wie ich mit meinen Hunden umgehe und mit ihnen rede, einfach im normalen Gesprächston, ohne zackige Kommandos, und wie brav meine Hunde auf mich hören.

    Das ging mir natürlich runter wie Öl... :gut: