Beiträge von Morelka

    Bei mir ist aktuell wieder eine reine Böckchengruppe. 2 Jungs ca 1,5Jahre und drei Zwerge, jetzt 4Monate. Die hab ich so übernommen. Der eine ältere ist der Papa, der zweite der Kastrat der Truppe und weil ich eben die jungen nicht ohne Erzieher wollte, hab ich sie dazu bekommen. Sehr entspannte Truppe. :herzen1: Sie haben aber auch Platz, dass ist bei Böckchen finde ich, nochmal einen Tick wichtiger.

    Der Platz ist enorm wichtig bei Bock-/bzw. Kastratengruppen.

    Du darfst Dich nur nicht darauf verlassen, dass das jahrelang auch so bleibt... je nach Krankheits- und Todesfällen verschieben sich die Sozial-Strukturen, eine "harmonische Gruppe" kann sich ganz plötzlich fürchterlich zerstreiten. Da muss man halt flexibel bleiben und immer einen Plan B bereit halten.

    Meine beiden Weiber saßen mit Jungtieren zusammen. Also wirklichen JUNGtieren, eigentlich noch Babys. Trotzdem wurden aus 2 Weibern dann 4 |) Da war einer wohl doch schon "so weit"...

    Meerschweinchen sind enorm früh schon geschlechtsreif, deshalb sollte man junge Böckchen am besten gleich frühkastrieren lassen (ich weiss, ein "heisses Thema" in einem Hundeforum) mit unter 250 gr (ca. 3 - 4 Wochen alt). Das hat keine negativen Folgen und ist für ein soziales Rudeltier die einzige Möglichkeit, artgerecht in einer Familiengruppe aufzuwachsen.

    Ein übereifriges 5-wöchiges Baby-Böckchen kann sonst gleich Mama und Schwestern "beglücken" und für eine Schweinchen-Explosion sorgen. Viele unerfahrene Einsteiger mussten schon solche Erfahrungen machen.

    Auch die kleinen Mädels sind sehr frühreif, deshalb wundern sich viele (Neu-)Halter, dass bei ihnen nach 9 Wochen plötzlich Babys herumwuseln, obwohl doch weit und breit kein Bock dabei ist...

    Heute hatten wir eine tolle Begegnung:

    Bei Nachbarn waren offenbar Leute zu Besuch mit einem riesigen, sable-farbenen Chowchow. Ich kam grad heim mit meinen beiden, war grad kurz vor meiner Haustür, als die Leute samt Chowchow (unangeleint) auf die Strasse traten.

    Der Chowchow kam fröhlich herangetrabt, Bongo flüchtete vorsichtshalber gleich mal zu meiner Verandatür, währenddem Smilla sich "todesmutig" dem Riesentier entgegen stellte.

    Der Chow kam majestätisch herangetrabt, Smilla streckte ihr Schwänzchen steil in die Luft und wedelte wie verrückt. Die beiden beschnupperten sich Nase an Nase, es sah köstlich aus, vor allem noch, weil beide sozusagen dieselbe Farbe hatten, das Verhältnis jedoch 2.9 kg gegenüber 40 kg war.

    Leider war ich zu langsam, um das zu photographieren, ausserdem war ich grad noch am Handy am telefonieren (mache ich normalerweise nie, aber wenn mein Bruder mich ausgerechnet beim Hundespaz anruft...).

    Die Besitzerin kam rasch heran und sammelte ihren Burschen wieder ein, meinte dazu "er ist ganz lieb." Das war er ja auch, Smilla war begeistert! heart-eyes-dog-face

    Sie ist echt ein unerschrockenes Persönchen, das sich über grosse Rüden immer ungemein freut. Das beruht in der Regel auf Gegenseitigkeit, es hätte nur noch gefehlt, dass sie ihn zum Spielen aufgefordert hätte.

    Ich war auch begeistert, denn so einen schönen Chowchow habe ich schon lange nicht mehr gesehen (die sieht man sowieso äusserst selten).

    Im Umkehrschluss müsste, wenn das was Du schreibst stimmt, ja bedeuten dass man nordische Hunde am besten in Aussenhaltung hält.

    Nein, das meine ich nicht.

    Aber in einer Wohnung/Haus gibt es nun mal mehr Ausweich-Möglichkeiten (kühler Flur, Untergeschoss, etc.), an die ein Nordischer ausweichen kann, was im Büro jedoch in der Regel nicht geht.

    Mich würde dieselbe Frage wie Wollteufel interessieren: Weshalb denn grad ausgerechnet eine nordische Rasse als Büro- und "Wander-Hund?" Dafür gibt es doch sooo viele andere, besser geeignete Hunde-Rassen.

    Erfahrung würde ich jetzt nicht sagen, aber ich hatte Captain bereits mit im Büro und habe auch vor, ihn weiterhin mitzunehmen. Das hat hervoragend funktioniert: Er bellt nicht, er nervt nicht, er springt keine anderen Mitarbeiter an, er lässt sich begeistert streicheln (zumindest noch, mal sehen wie sich das in der Pubertät ändert...), er hat sich in erster Linie in die Ecke gehaun und gepennt - wie zuhause auch.

    Na ja, er ist ein Welpe, da kann sich noch sehr vieles ändern... erstens die Dichte seines Fells und zweitens sein Temperament und Verhalten, wenn er dann mal erwachsen ist.

    Aber gut, dass Du ihn schon früh ans Büro gewöhnst.

    Hunde im Office sind generell erlaubt und auch Pausen zum Auslauf sollte gegeben sein, aber ein Husky scheint wohl einige Eigenarten zu haben, die vielleicht stören könnten?

    Da Du den Hund offenbar ins Büro mitnehmen willst (100% oder nur ab und zu?), würde ich von Nordischen generell abraten.

    Erstens wegen Temperament und "Langeweile" und zweitens, fast noch wichtiger, wegen der Wärme im Büro. So extrem langhaarige Hunde fühlen sich i.d.R. sehr unwohl in warmen Innenräumen.

    Oder hat hier jemand Erfahrungen mit einer nordischen Rasse als Bürohund? :???:

    Sie Arbeitet ja mit den Tierheimen in unserer Nähe zusammen und aktuell haben sie einen großen Bestand an Meerschweinchen von denen Sie gerne welche abgeben würden. Wäre also auch eine Option. (Werden wir allerdings nochmal hinfahren und genaueres besprechen)

    Das wäre optimal.

    Ich hoffe, dass sie Euch eine stabile Haremsgruppe anbieten können. Viel Glück!

    Würdet ihr Meeris "von privat" nehmen. Also ich meine damit nicht Hobbyzüchter (Nachwuchs), aber ich hab schon etliche Male gelesen, dass jemand seine Haltung aufgibt und für seine Tiere ein neues zu Hause sucht..

    Allerdings sind wir ja meeri Neulinge, und ich wüsste jetzt wahrscheinlich auch nicht großartig, worauf ich achten müsste....

    Ja klar, am idealsten gleich eine bestehende Gruppe von mind. 4 Meeries. Dann hast Du keinen Stress mit Vergesellschaftung.

    Mit einer reinen Baby-Gruppe vom Züchter/Vermehrer solltest Du ja sowieso nicht anfangen, sondern auf eine altersgemischte Gruppe achten.

    Wenn Du eine Haltung besuchen gehst, solltest Du darauf achten, dass es keine "Massenhaltung" ist, also nicht 30 - über 100 Schweinchen, sondern lieber eine kleinere Haltung oder eben am idealsten eine Gruppe von Privatpersonen, Tierheim oder Notstation, die Du aber vorher sehen solltest (auch da wird geflunkert...).

    Wichtig bei solch einem Start ist es, dass die ganze Gruppe möglichst vom selben Ort stammt und dort schon eine längere Zeit in dieser Zusammensetzung lebt.

    Das schlimmste sind Haltungen, bei denen dauernd neue Schweinchen von immer andern Orten hinzu kommen, die ohne Quarantäne in die Gruppe gesetzt werden. So können sich Krankheits-Erreger, Viren, Bakterien und Einzeller fröhlich vermehren, ohne dass genügend Immunabwehr vorhanden wäre. Bei Haltungen mit dauerndem Kommen und Gehen bin ich extrem misstrauisch, habe diese bisher immer strikte vermieden.

    Eine Start-Gruppe sollte daher nicht "fröhlich zusammengemixt" werden, sondern möglichst als Gesamt-Paket übernommen werden. Das gibt am wenigsten Stress und vermeidet weitgehend ausbrechende Krankheiten.