denn die Qualität ist eh nicht überzeugend gewesen (Amy juckt das Fell vom Halsband)
Demnach ist sie offenbar bereits ein "Opfer" dieser Leinen/Halsbänder (zuviel Chrom). ![]()
denn die Qualität ist eh nicht überzeugend gewesen (Amy juckt das Fell vom Halsband)
Demnach ist sie offenbar bereits ein "Opfer" dieser Leinen/Halsbänder (zuviel Chrom). ![]()
Da ich davon ausgehe, dass unsere bisherige Vorgehensweise mit Leinenruck, stupsen und laut werden falsch war (und nichts nützte), wäre ich für Ratschläge dankbar.
Ja, das war komplett falsch, das ist Dir ja klar (ich hoffe, Deinem Freund dämmert es auch langsam).
In Amys Kopf kreisen damit ungefähr diese Gedanken: "Fremder Hund in Sicht = Aua, das gibt Ärger, das tut weh und Frauchen/Herrchen regen sich auf, da muss ich rasch eingreifen!" Und die Spirale drehte sich immer schneller... ![]()
In erster Linie solltet Ihr ausweichen, wo immer das möglich ist, schlimmstenfalls sogar umdrehen, da fällt Euch kein Stein aus der Krone.
Ich hatte auch so eine Hündin, die anfangs (mit ca. 8 Jahren übernommen) sehr aggressiv reagierte und fremde Hunde sogar zu beissen versuchte. Da sie aber ein sehr zartes Hundchen war (3,6 kg), ein Windhund-Terrier-Verschnitt, waren diese Ausraster natürlich viel weniger tragisch.
Ich konnte ihr Verhalten sehr gut umlenken mit "zeigen und benennen", indem ich ihr rigoros jedesmal ein Hyper-Bomben-Mega-Guteli in die Schnauze schob (anfangs sogar richtig aufdrängte), um ihre Gedanken umzulenken zu "Suuuper, ein fremder Hund, wow, das gibt Spezial-Gutelis, mampf!"
Ich hoffe, dass Ihr die Zeit bis zu Trainings-Beginn einigermassen unbeschadet überstehen könnt und dass Dein Freund endlich zur Einsicht gelangt, dass sein "Wissen" über Hunde aus dem vorigen Jahrhundert stammt.
Hier noch eine Erklärung:
Gerade in den letzten zwanzig Jahren hat sich in dem Bereich der Forschung noch mal richtig was getan. Deshalb sind wir jetzt auf einem Stand, dass die grundlegenden Mechanismen hinter Lernverhalten, Signalverknüpfungen etc. grundlegend erforscht sind. Es kommen jetzt im Grunde nur noch Ergänzungen dazu. Dein Freund hat diese Entwicklung komplett verpasst und ist noch auf dem Stand von vor dieser Zeit. Von der Entwicklungsgeschwindigkeit wäre das Vergleichbar damit, dass er als Handy noch ein Nokia 3310 (seid Ihr alt genug, dass ihr dieses legendäre Handy noch kennt? Ich bin so oll ... ich habe meine Jugend ohne Handy überlebt!
) nutzen und drauf schwören würde, dass das der aktuellste Stand der Technik in dem Bereich ist.
Toll erklärt, genau so ist es! ![]()
Denkt ihr das ist eine gute Idee?
Ja, das finde ich eine sehr gute Idee!
Ich habe diese Box einer Freundin geschenkt, welche eine alte Hündin (geschätzt ca. 8 Jahre alt) aus miserablen Umständen übernahm (die Hündin lebte in der Waschküche und wurde nur nachts freigelassen, damit sie das Gelände "bewachen" solle). Diese Hündin kannte also gaaaar nichts und war entweder ängstlich oder ging nach vorne und biss auch zu.
Mit Hilfe dieser Clicker-Box erreichte meine Freundin tolle Resultate (sie war absolut Hunde-Anfängerin), die Hündin und sie hatten beide sehr viel Freude und Spass an diesen Übungen.
Das schaffst Du ganz bestimmt! ![]()
Wobei ich den Eindruck habe dass die meisten Beagle irgendwann einfach resignieren.
Ja, nicht umsonst werden Beagles so häufig als Laborhunde missbraucht... ![]()
Das ist ganz sicher kein Vergleich zum Hundetyp, den Amy verkörpert.
Jetzt werde ich erstmal den Trainertermin abwarten und mal sehen wie es weitergeht. Keine konkreten Pläne.
Ich wünsche Dir alles Gute
und hoffe, dass Dein Freund doch noch die Kurve erwischt und einschwenkt... mir wird schlecht, wenn ich lese, was für eine antiquierte Einstellung er hat. ![]()
Zumal das Fell vom Jacky vor Allem zum Schluss echt auffällig licht war.
Ich habe noch nicht die ganze Sendung gesehen, aber das Fell des Jackys war nicht licht, sondern nass, würde ich sagen. Es wurde ja die Szene mit dem Wasser gedreht vorher.
Ich würde da nicht so voreilig urteilen.
Ja, klar, das ist nur ein Ausschnitt, der Hund tut mir trotzdem leid.
Es macht ganz klar nicht den Eindruck, als ob die beiden von den Feldern/Wäldern zurückkämen mit mehr freier Bewegung, sondern der Mann schlendert mit diesem Hund am kurzen Halti durch das Dorf, setzt sich auf eine Bank und raucht eine (der Hund steht tatenlos daneben) und schlendert dann weiter.
Ausserdem bin ich selber dauernd irgendwo ausserhalb des Dorfes, im Wald, etc. unterwegs, ich habe diesen "Halti-Mann" niemals irgendwo ausserhalb gesehen.
Aber egal, es geht ja um Henry und die richtige Anleitung von der Trainerin. Bei mir ist "Halti" halt einfach ein Reizwort, weil ich fast täglich dieses Negativ-Beispiel hier im Dorf vor Augen habe.
Ist es wirklich sinnvoll/möglich, einen Hund sein Leben lang ausschliesslich nur am (kurzen) Halti zu führen? Ich finde das schrecklich für den Hund!
Nur weil man aus bestimmten Gründen für eine gewisse Zeit ein Halti (oder ein anderes Hilfsmittel wie kurze Leine oder Maulkorb oder Schleppleine oder oder oder) nutzt heißt das ja nicht, dass dies fortan bis zum Lebensende so sein wird. Das muss sich entwickeln und man wird sehen. Also, keine Panik schon im Vorfeld bitte
Ich meinte damit nicht Henry, sondern diesen Hund, den ich seit 2 Jahren so im Dorf herumlatschen sehe...
Die Trainerin tönt ja wirklich vernünftig, hoffe, dass es eine gute Lösung gibt für Henry.
Das Halti hält keinen 50kg Hund davon ab, durchzustarten. Dafür sind die kleinen Ringe an dem Teil gar nicht gemacht.
Es ist die Technik, die du lernen wirst. Es ist die Führung, die du lernst zu übernehmen.
Nicht das Halti wird den Hund führen, sondern du.
Hier im Dorf läuft seit einigen Monaten ein junger Mann mit einem HSH am Halti durch die Gegend. Ich sehe den Hund ausschliesslich immer nur am Halti (ganz am Anfang sogar noch mit MK). Das scheint immerhin ein verantwortungsbewusster Hundehalter zu sein.
Aber ich finde es schrecklich für den Hund, wie dieser im Zeitlupentempo durchs Dorf latscht, pausenlos unter Kontrolle des HH. Ich habe keine Ahnung, ob der Arme sich auch irgendwo noch frei bewegen darf, ich sehe ihn sonst nirgends.
Ist es wirklich sinnvoll/möglich, einen Hund sein Leben lang ausschliesslich nur am (kurzen) Halti zu führen? Ich finde das schrecklich für den Hund! ![]()
Bei mir lebt ganz in der Nähe auch solch ein rumänischer HSH-Mix, einer dieser vielen schwarz-weissen, mittelgrossen, kräftigen Hunde. Er ist einer der gelassensten Hunde, die ich kenne, liegt stundenlang im Garten und beobachtet die Gegend.
Anfangs war für den unerfahrenen Ersthund-Besitzer nicht klar, dass das ein HSH-Mix ist, weil es einfach ein schwarz-weisser Hund war. Erst im Laufe der Jahre zeichnete es sich immer deutlicher ab, was da drin steckte.
Er ist ziemlich unerzogen, benimmt sich aber Menschen und Hunden gegenüber freundlich, eher desinteressiert. Die Freundin des Besitzers war früher häufig mit ihm unterwegs. Er massregelte sie jeweils, wenn sie sich nicht so benahm, wie er erwartete. Wenn sie z.B. zu lange irgendwo stehen blieb und plauderte, sprang er an ihr hoch und "zwickte" sie.
Aber im grossen und ganzen ist er ein ruhiger, unauffälliger Hund, der einfach "sein Ding" macht. Sein Besitzer hat sich irgendwie mit ihm arrangiert, Konflikte gibt es meines Wissens keine. Auch zu meinen beiden Zwergen benimmt er sich freundlich und distanziert.
Ich bin froh, dass das offenbar ein HSH-light ist, könnte auch anders sein... das war offenbar einfach ein Glücksgriff.