Beiträge von Anderster

    Ausser man lebt in der Schweiz und ist nicht von diesem absurden Gesetz betroffen - was hier der Fall ist.

    Artikel Geweihfunde Schweiz

    Tja, da habt ihr es gut! :upside_down_face:

    Hier darf man nicht mal herumliegende Vogelfedern mitnehmen... habe ich bis vor kurzem auch nicht gewusst und war ziemlich verblüfft darüber.

    Letzteres hat aber mit dem Washingtoner Artenschutzgesetz zu tun und ist auf EU Ebene geregelt. Betrifft also nicht nur die armen deutschen Menschen ;)

    Natürliche mittel wurden schon ausprobiert. Aber die schmecken nur gut, wirkung war null. Genauso Pheromone in form von halsband sowie das zeug für die steckdose. Alles keine wirkung.

    Aber von richtigen Tabletten bin ich jetzt nicht der freund weil es löst das grundproblem nicht. Und wiegesagt blutwerte sind super und körperlich ist nichts auffällig.

    Also bleiben nur 2 optionen entweder sie hat psychisch etwas oder ich bin der fehler 🤷‍♂️

    Also ich kann dir gern mal genauer von uns erzählen, denn in vielen Punkten war mein Hund genauso. Er war einfach in einer Dauerstressspirale und ich hatte auch keinen Garten oder so um mal möglichst viele Reize zu umgehen.

    Ich habe mir eine Liste gemacht mit allen Problemen die wir hatten und habe geschaut wo ich an jedem einzelnen Punkt am Stellrad drehen kann. Außerdem habe ich Dinge priorisiert die am belastensten für uns beide waren, denn man kann nicht an allen Problemen gleichzeitig arbeiten.

    Das fing bei der Ernährung an (mehr Kohlenhydrate, morgens ganz viel davon), ging über Konditionierte Entspannung drinnen, Spazieren gehen eine Strecke hin und die selbe wieder zurück (blendet mehr Reize aus), körperliche Auslastung wie stumpf einfach an kurzer Leine Fahrrad fahren usw. usw.

    Für Hauptprobleme habe ich verschiedene Trainer*innen kontaktiert. Z.B. fürs jagen, für unsere Menschen Problematik, den Futterplan habe ich auch mal überprüfen lassen auf unsere Problematik.

    Viele Situationen habe ich am Anfang auch nur gemanaged um die Löffelchen in anderen wichtigen Situationen zu haben. Wie z.B. früh/spät die Runden drehen, große Bögen um Menschen/Hunde laufen...

    Ich habe viel gemacht wo der Hund einfach nur Spaß hat wie z.B. Leckerchen suchen, was apportieren. Fördert die Bindung und beide Seiten können man wieder fröhlich und unbefangen sein.

    Was ich dir eigentlich sagen möchte, dein Hund ist wahrscheinlich auch ohne dein Zutun so wie er ist und es dauert unglaublich lange da raus zu kommen. Wir haben 2,5 Jahre gebraucht, aber seitdem geht es endlich steil bergauf. Such dir professionelle Hilfe und schau was du dir und deinem Hund Gutes tun kannst um da durch zu kommen.

    Viel Erfolg und viel Durchhaltevermögen bei allen Rückschlägen.

    Aber es ging doch um Empathie und nicht darum Emotionen zu zeigen. Und auch Letzteres ist sehr Schubladendenken.
    Empathie ist doch einfach nichts was Frauen mehr für sich verbuchen als Männer. Ich denke eher genau weil die Gesellschaft dachte und denkt Männer dürfen keine Emotionen zeigen wird ihnen auch emphatisches Fühlen und Handeln abgesprochen.

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    Ich meine die Nomadischen Gruppen vor der Sesshaftigkeit. Da lebte man in egalitären Gruppen wo die Männer bei ihrer Ursprungsfamilie (also so nenne ich es jetzt mal) geblieben sind und sich dort um die Kinder gekümmert und keine eigene Familie gegründet haben. Kinder gezeugt haben sie also, aber haben sich nicht um diese gekümmert.

    Hmm. Interessante Vorstellung. Halte ich aber für erfunden... sorry. Es gab und gibt viele nomadische Gesellschaften, auch viele matrilineare (was nichts mit Matriarchat zu tun hat), aber diese Struktur wäre mir jetzt neu. Falls ich mich irre und du das konkreter bennen kannst, wäre super.

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    Ich bin da ganz bestimmt nicht so tief im Thema wie du durch dein Studium. Ich habe es nur schon aus meheren Quellen gehört/gelesen. Wie verifiziert das ist habe ich allerdings nicht nachgeschaut.

    Abgesehen davon dass es Zeiten vor dem Patriarchat gab, wo sich Männer um die Kindern der Frauen gekümmert haben, sprichst du Männer ihre Empathie ab.

    Also, ohne jetzt irgendeine Seite in irgendwas einnehmen zu wollen, aber was genau meinst du konkret?

    Also wo, wann, wer? Einfach aus Interesse.

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    Im Ethnologiestudium habe ich mich durchaus intensiver mit Gender Studies berschäftigt. Daher interessiert es mich doch, welche Kulturen, Gesellschaften du meinst. Aber ist Off-Topic..

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    Ich meine die Nomadischen Gruppen vor der Sesshaftigkeit. Da lebte man in egalitären Gruppen wo die Männer bei ihrer Ursprungsfamilie (also so nenne ich es jetzt mal) geblieben sind und sich dort um die Kinder gekümmert und keine eigene Familie gegründet haben. Kinder gezeugt haben sie also, aber haben sich nicht um diese gekümmert.

    Ach so, ich würde auch nicht klickern. Ehrlich man hat alle Hände voll zu tun so einen Hund festzuhalten, da ist der Klicker mehr als hinderlich und schwer punktgenau einzusetzen. Nimm lieber ein Markerwort. Man kann eh wunderbar mit markern verschiedene Belohnungen anteasern. Wenn mein Hund auf einer Wildspur ist funktioniert z.B. nur noch der Marker, der intensives Leckerchen suchen ankündigt. So lernt man tatsächlich seinen Hund auch sehr gut kennen.

    Man kann z.B. auch Bögen laufen zur Belohnung dass der Hund nicht gleich bei z.B. einer Hundesichtung ausgerastet ist.

    richtig, gebe ich dir auch vollkommen recht. Das problem ist aber das es rein garnichts gebracht hat. Weil wo dann wurst langsam abgesetzt wurde merkte man das typische ur verhalten wieder. Kompletter durchzug und mittelfinger modus.

    Ergebnis war null aber dafür die blutwerte im arsch gewesen zwecks komplett einseitiger ernährung. 6 monate später waren die wenigstens wieder ok.

    Dann würde ich eher vermuten dass du im Training was falsch machst. Einer meiner Hunde stand das erste Jahr auch nur schreiend auf zwei Beinen sobald wir draußen waren.

    Man braucht einfach eine hochwertige Belohnung um den Hund aus solchen Tunnel Momenten raus zu holen und was das ist entscheidet immer noch der Hund.

    Finde mal in einer entspannten Situation raus was dein Hund gerne mag und auch verträgt. Das kann ja auch Spiel sein. Alternativ Leckerchen weg schmeißen damit der Hund hinterher fetzen kann. So kann er direkt etwas Stress abbauen.

    Es gibt übrigens spezielle Hundewürste in verschiedenen Sorten. Auch in Light. Vielleicht ist das eine Alternative.

    Abgesehen davon dass es Zeiten vor dem Patriarchat gab, wo sich Männer um die Kindern der Frauen gekümmert haben, sprichst du Männer ihre Empathie ab. Das ist genauso diskriminierend wie der Satz dass Kinder keine Empathie für Lebewesen entwickeln können wenn Mädchen nicht lernen sich um Babys zu kümmern.