Beiträge von Anderster

    Ah okay. Mh ja ich finde die Abgrenzung chronisch und akut irgendwie unverständlich. Bei meinem Hund wurde die Pankreatitis ziemlich sicher durch seine dauerhafte Angst vor Autos ausgelöst. Er hatte ja zuerst auch nur eine übersteigerte Angst bevor dann die körperlichen Symptome dazu kamen. Er war nie in dieser Akutphase wo es dem Hund schon richtig schlecht ging, aber nachdem wir die Pankreatits behandelt haben ist sie im Blutbild und symptomatisch weg. Ich denke nur dass sie wiederkommen würde wenn er jetzt weiter dauerhaft Angst hat oder wenn er wieder fettreicher ernährt werden würde. Also ist es dann akut oder chronisch?

    Alles nicht so einfach wie ich finde, aber Enzyme braucht er offensichtlich nicht.

    Warum ist automatisch eine Insuffizienz zu erwarten? Doch nur wenn man eine chronische Pankreatitis so laufen lässt, bzw. man sie nicht in den Griff bekommt oder eben noch was anderes im Argen liegt.

    Nichtmal die TK hat mir zu Enzymen geraten, auch nicht Napfcheck oder meine TÄ. Ich hab auch nochmal einige Seiten im Internet durchforstet, da heißt es immer man gibt die Enzyme bei einer Insuffizienz, nicht bei einer Pankreatitis.

    Mhm weil durch regelmäßige Entzündungsschübe ein Untergang des Gewebes und Narbenbildung zu erwarten ist.

    Außerdem bestimmt man bei einem Hund mit chronischer Pankreatitis nicht wöchentlich die Werte, das heißt man bekommt unter Umständen gar nicht jeden Schub mit.

    Das ist doch nur logisch, das ein dauerhaft entzündetes Organ mindestens teilweise seine Funktion verliert, oder zumindest die Gefahr besteht.

    Ist der Pankreas denn die ganze Zeit entzündet? Doch nur bei einem Schub, oder? Und die sollten bei wenig Stress und entsprechender Diät ja nicht so oft auftauchen, oder? Ich bin ja quasi neu im Geschäft, deswegen frage ich. Wir haben zwar lange gebraucht bis mein Hund ernährungsmäßig gut eingestellt war, aber seitdem ist zum Glück Ruhe.

    Naja vor allem bei einer chronischen Pankreatitis ist eine Insuffizienz auch zu erwarten, von daher greife ich auch zu Enzymen.

    Warum ist automatisch eine Insuffizienz zu erwarten? Doch nur wenn man eine chronische Pankreatitis so laufen lässt, bzw. man sie nicht in den Griff bekommt oder eben noch was anderes im Argen liegt.

    Nichtmal die TK hat mir zu Enzymen geraten, auch nicht Napfcheck oder meine TÄ. Ich hab auch nochmal einige Seiten im Internet durchforstet, da heißt es immer man gibt die Enzyme bei einer Insuffizienz, nicht bei einer Pankreatitis.

    Nach der Erfahrung würde ich erstmal alles andere versuchen bevor ich einen Hund chippen lasse.

    Man könnte ja (wenn auch mit Aufwand) den Chip wieder entfernen lassen. Wäre definitiv nicht meine erste Wahl, aber auch das ist machbar. Dann macht es allerdings Sinn, wenn man es als Möglichkeit sieht, dass man ihn dann nicht zwischen die Schulterblätter setzen läßt, weil da die operative Entfernung eher unpraktisch ist.

    Ja das hatten wir überlegt, aber dann setzt man ihn in den Bauch unter Narkose. Das wäre ja wieder eine zusätzliche Belastung gewesen, das konnten wir uns in der Zeit kaum leisten. Ihn im Nacken raus zu holen ist eher wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen, zumal der Chip mit der Zeit ja kleiner wird. Bis wir alles ausgeschlossen hatten und auf den Chip als Ursache gekommen sind, sind fast 5 Monate vergangen. Da ist vom Chip nicht mehr viel übrig.

    So! Cali’s Geburtstagsgeschenk von mir kam dann auch endlich an, und ich liebs sehr! Das lange Warten hat sich echt gelohnt!

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    Oh wie cool, woher hast du das?

    Bei einer Pankreatitis brauchst du keine zusätzlichen Enzyme zufügen. Bei einer Insuffizienz kann der Körper diese Enzyme nicht mehr selbst bilden, da muss man sie dann zufügen. Also das Enzym wird euch nicht vor einem weiteren Schub bewahren. Das bekommt man nur mit entsprechender Fütterung und möglichst wenig Stress hin. Trotzdem kann es immer mal passieren dass ein Schub kommt. Deswegen am besten immer Novalgin im Hau haben.

    Wie sich das bei Taavi geäußert hat kann ich durchaus erklären. Er hatte ja heftige Probleme mit Menschen und hat diese aus hunderten von Metern stellen wollen. Wir haben viel trainiert und der Chip hat uns nochmal mehr geholfen die Stressspirale zu durchbrechen. Aber nach dem Chip wurde er nochmal viel selbstbewusster und gelassener.

    Er findet läufige Hündinnen wieder unglaublich spannend, aber anstatt deswegen auszurasten ist er einfach ein total netter Hund gewogeworden

    Wie alt war Taavi denn, als er den Chip bekommen hat? Und nach den 6 Monaten habt ihr ihn auslaufen lassen?

    Das hört sich bei euch sehr gut an.

    Taavi war 3 Jahre beim setzen des Chips und er hatte den Jahreschip. Ihm hat das Jahr "Hormonpause" einfach sehr gut getan um die Stressspirale zu durchbrechen.

    Für mich wäre das kein Grund für einen Chip sondern ein normales Junghundverhalten.

    Was meinst du kannst du nicht trainieren (völlig ohne Ironie, ich weiß das klingt übers Internet immer ganz anders, aber mich würde das wirklich interessieren)?

    Wie sich das bei Taavi geäußert hat kann ich durchaus erklären. Er hatte ja heftige Probleme mit Menschen und hat diese aus hunderten von Metern stellen wollen. Wir haben viel trainiert und der Chip hat uns nochmal mehr geholfen die Stressspirale zu durchbrechen. Aber nach dem Chip wurde er nochmal viel selbstbewusster und gelassener.

    Er findet läufige Hündinnen wieder unglaublich spannend, aber anstatt deswegen auszurasten ist er einfach ein total netter Hund geworden.