Beiträge von Anderster

    Ich wollte ja einfach etwas wasserabweisend und nichts dickes weil es nur darum geht den Rücken warm und trocken zu halten. Aber fürs anziehen muss ich seine Beine richtig durchpressen. Irgendwie blöd.


    Danke, muss mal überlegen ob ich das mache. Denn dann sind die Oberschenkel ja wieder drei und er hat gerade an den Lendenwirbel die Verspannungen. Da sollte das ja eher abgedeckt sein.

    Bei uns kam heute ein Softshell Pullover von McTogs an. Ich weiß noch nicht so recht was ich damit machen soll. Grundsätzlich passt er, aber er ist super schwer anzuziehen. Und mich stört irgendwie dass der hinten so absteht.

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    Aber warum sollte just beim Rüden Kastration nicht die Wirkungen haben, sie bei Säugetieren hat, worunter Reduktion von Statusaggression, höhere Verträglichkeit in der gleich- und gemischtgeschlechtlichen Gruppe etc auch gehören?

    Das bezweifel ich gar nicht. Wobei du ja selbst sagst dass es komplexer ist, obwohl ich persönlich nicht feststellen konnte dass unkastrierte Rüden unverträglicher sind.

    Aber eine Kastration kann eben auch sehr viel andere problematische Verhaltensweisen bewirken. Daher finde ich nicht dass das im Tierschutz ein Grund sein sollte, zumal nicht nur Anfänger*innen einen Hund aus dem TS holen.

    Testosteron hat immer noch den Ruf agressiver zu machen, aber heute weiß man dass es eben nicht so ist. Es ist nicht die Ursache von männlicher Aggression sondern der Testosteronspiegel wird durch eine erhöhte Ausschüttung von Noradrenalin erhöht.

    Testosteron sorgt für mehr Selbstbewusstsein und weniger Angst. Mein Hund wurde durch zu wenig Testosteron zu einem der aus Angst anfing zu schnappen.

    Ich glaube kaum dass man unsere Hunde mit Nutztieren vergleichen kann was das Handling von unkastrierten männlichen Tieren angeht.

    Back to topic: Ich habe einen unkastrierten Rüden aus dem Tierschutz bekommen, weil dort zum Glück nicht alles was bei drei nicht auf den Bäumen ist kastriert wird. Zumindest bei allen Hunden unter einem Jahr.

    Bei plötzlich auftretender, übersteigernder Ängstlichkeit würde ich fast immer auf ein gesundeitliches Problem tippen.

    Also schließe ich mich den voherigen Fragen an: Was wurde beim Tierarzt abgecheckt?

    Ich würde dir frühzeitig dazu raten Profis mit ins Boot zu holen. Diese Verhaltensweisen etablieren sich so unglaublich schnell und man hat lange damit zu kämpfen sie wieder gegen zu konditionieren.

    Auch wenn es teuer ist, aber Verhaltenstierärzte wären mein Mittel der Wahl bei sowas.

    Ich habe bei beiden Hunden den Chips auslaufen lassen. Bei dem einen war es eh notwendig, weil er unter dem Chip Angststörungen bekam. Bei dem anderen wollte ich vor der Kastra ausprobieren was sich verändert hat.

    Es hat sich so vieles verbessert, dass eine Kastra im Moment nicht im Raum steht. Aber er hat nach dem Auslaufen nochmal einen richtigen Entwicklungsschub gemacht, obwohl er bei dem Chip schon drei Jahre alt war

    Hier bringen andere Maulkörbe keine Veränderung. Aber ja nimm mal den verzinkten vielleicht bringt das ja schonmal Erleichertung.

    Trotzdem bin ich der Meinung dass es einfach Hunde gibt die sich damit eingeschränkt fühlen. Und drücken tun sie ja trotzdem immer irgendwo. Tut meine Brille auf Dauer auch.

    Wenn du einen Weg gefunden hast, sag mir Bescheid. Meine reagieren genau wie Ella. Sie halten eiligst und fröhlich ihre Schnauze in den Maulkorb wenn ich ihn hinhalte. Aber sie hassen es damit spazieren zu gehen.

    Solange ich sie beschäftige geht das super, aber sie können damit wenig Explorationsverhalten zeigen, schnauben, schlecken immer wieder über ihre Schnauze und lassen den Kopf beim laufen runter hängen.

    Wenn man das dann nicht aufm Platz macht, sondern alleine oder in Gesellschaft, die auch nichts gegen laute Hunde haben, ist das ja wieder was anderes und mMn nicht mit der Platzsituation vergleichbar.

    Da ich keine Erfahrung mit Hundeplatz habe: Was wäre daran so schlimm, wenn mein Hund dran ist, dass er bellt? Es geht ja nicht darum dass der Hund von dem Punkt wo er auf den Platz kommt bis er wieder runter geht kläfft.

    Ich mein es kommt auch ein bischen drauf an was gemacht wird, aber die Frage ging ja um Hundesport, nicht um Erziehungskurse.

    Mein Tierschutzhund ist mit wenigen Wochen fast verhungert und hat dadurch eine ähnliche Verhaltensproblematik.

    Uns haben ein paar Dinge geholfen dass es etwas besser wurde:

    Morgens eine große Portion Kohlenhydrate die den Effekt haben dass sie satt und glücklich machen. Dann morgens die größere Portion um gut über den Tag zu kommen. Wenn es dem Hund hilft kann man auch einfach 3-4 mal füttern (hatte bei uns aber den Effekt dass der Hund noch öfter gestresst). Die große Portion kommt in einen Anti-Schlingnapf, damit der Hund länger frisst und das Gefühl hat mehr zu fressen. Als Füllstoff bekommt er noch die Maximal Dosis an Futterzellulose.