es ist besser das allein bleibe Training überhaupt nicht mit Futter in Verbindung zu bringen
Ich habe mal auf irgendeiner R+-Konferenz einen Vortrag dazu gehört von einer Trainerin, deren Methodik auch quasi ausschließlich aus Enrichment bestand. Die Hündin auf den Videos blieb im Garten alleine und da wurden Mords-Parcours aufgebaut zur Beschäftigung. Da würde Juro aber auch völlig irre werden, muss ich sagen. Aus dieser aufgepeitschten "Yeah, Essen!"-Stimmung wird er auch viel schneller frustriert und unleidlich als aus der Ruhe. Deswegen wäre sowas für ihn auch nichts.
Also ich fand die Begründung von den Trainerinnen schon schlüssig: Wenn man geht bedeutet es für den Hund "Yeah jetzt kommt die geile Zeit wo ich viel Spaß habe" wenn man die Zeit mit was tollem zu essen und suchen verbindet.
Aber das ist eben nicht auf alle Hunde übertragbar. Viele Hunde beruhigt kauen und schlecken, Taavi schießt sich damit ins Stressnirvana. Ja klar, in dem Moment erträgt er das alleine bleiben super, aber sobald das Futter dann alle ist, ist er auf so einem hohen Stresslevel dass es danach umso schlimmer ist. Also kein Futter für Taavi.
Gab es irgendeine Begründung, warum ein "von außen hinzugefügtes" Entspannungssignal nachteilig sein soll?
Ja man muss es dazu geben ![]()
Ne sonst haben sie nichts dazu gesagt. Ich schätze mal sie meinen damit dass der Hund nicht mehr entspannen kann wenn die KE weg fällt. Aber ich denke wenn man an dem Punkt ist dass man wirklich weg gehen kann während der Hund bei der Musik entspannt, dann wird der Hund nicht in den totalen Stress fallen wenn die Musik auf einmal wegen Akku alle weg ist.