Also mein als Prinz aufgewachsener, stets behüteter Hund, reagiert mit Meiden auf Zischlaute. Der mittlerweile verstorbene Bordermix einer Freundin genauso. Beides sehr sensible Hunde. Das bzw. ein strenges "Hey" ist auch das höchste der Gefühle als positive Strafe.
Beiträge von Anderster
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Ich würde einen ungefütterten oder leicht gefütterten, winddichten Mantel kaufen. Ich könnte mir den Lined Fjord von Nonstop vorstellen aber ggf. ist der schon mit leichtem Futter zu warm?
Ob da Equafleece nicht schon zu warm ist weiß ich nicht.
Ich hab einen nordischen Hund mit typisch viel Unterwolle und Rückenproblemen. Mein neuer Lieblingsmantel ist der Fjord lined, aber ebenso gut ist der Pomppa kevyt. Ich habe nicht den Eindruck dass der Hund darunter schwitzt, aber wichtig ist eben dass der Wind da nicht rein kommt und er trocken bleibt. Wenn der Hund sonst wirklich wahn schnell schwitzt, dann würde ich einfach auf einen Regenmantel zurück greifen.
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Ok, wir sind also weder Frauchen noch Dämchen, nicht Herrchen oder Männchen, nicht Besitzer und vermutlich auch kein Hundehalter ( denn wir halten den Hund ja gar nicht, wörtlich genommen), erst recht nicht Mama und Papa, und auch nicht Tante oder Onkel von einem Hund.
Was ist denn die politisch, moralisch und hundeethisch richtige Bezeichnung für jemanden, der einen Hund hat?
Was darf man korrekterweise sagen, ohne zurechtgewiesen oder zusammengefaltet zu werden?Bleibt nur der Name. Ich bin die Frau Maier mit dem Udo. Die richtige Ansage in einer Tierarztpraxis, beim Hundefriseur oder auf der Hundewiese wäre demzufolge: Udo, geh mal zu deiner Frau Meier.
Ob das der Hund versteht?

Wie oft kommst du denn in die Verlegenheit diese Begriffe für jemand anderen zu verwenden? Ich kann mich bisher an keine Situation erinnern wo ich das gebraucht hätte. Im übrigen ist das halt auch immer eine einkategorisierung in Geschlechter die du ja gar nicht wissen kannst wenn dir Mensch xy draußen mit Hund begegnet.
Wenn ich mal über andere Menschen mit Hund rede sage ich "Hund Bello mit seinem Mensch" z.B. Da muss ich nicht vom "Papa von Bello" reden.
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Der Fjord Lined kam gestern an. Er dürfte weniger eng an der Brust sein, aber ich habe nicht den Eindruck dass es in der Bewegung einschränkt. Ansonsten finde ich den Mantel super.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Naaa vielleicht passt der doch nicht ganz so gut. Hat jemand den Fjord lined in Größe 60 und wär so lieb mir einmal den Bauchlatz und einmal die Gesamtlänge ohne Halsteil zu messen?
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Und so hast du das einfach vorher nicht ausgedrückt
Dann wäre ich gar nicht darauf angesprungen.Naja nun sorry, aber... dein Nachbar wohnt aber auch nicht bei dir ... Wie sollst du denn da so eine Bindung aufbauen?
Sorry, kein guter Vergleich.Nichts, sollen diese Menschen ruhig ihre Hunde als Kindersatz ansehen. ich hab damit überhaupt kein Problem. Ich sagte ja: "Die Allermeisten haben ihre Hunde nicht als Ersatz", dass es Ausnahmen gibt steht außer Frage.
Aber ich finde es halt nicht schön und angebracht jeden direkt damit abzustempeln, dass wenn er ein Tier hat (und vllt dazu noch Kinderlos) es als Ersatz zu haben.
Das liest Du so rein, das ich das getan hätte.
Ich sag nur, dass es mich ein bisschen amüsiert (wie vermutlich wieder andere, wenn man bei "Hundemama" Ekelschauer kriegt), dass der Punkt so vehement auf Ablehnung stösst.
Dabei ist es ja just beim Menschen relativ spezielles Ding. Wir können unser soziales Gefüge auf mehrere Arten ausweiten. Andere Arten umsorgen, päppeln, haben Mitleid etc.
Die Bereitschaft für die andere (oder die eigene) Art etwas zu tun, hängt aber meistens davon ab, wie nah man sich steht. Wieviel Beziehung zueinander sich entwickelt hat.
Stirbt der Nachbar 2 Straßen weiter, den ich in Leben 7 mal gegrüßt hab, wird mich das tendentiell deutlich weniger treffen, als wenn mein Nachbar stirbt, bei dem ich öfter auf einen Kaffee war war.
Dass ich für meinen Hund 7 Tage die Woche 2 Stunden früher aufstehe, als ich müsste, täglich schau, dass es ihm gut geht, Zeit, Geld, Energie investiere. Dass ich diesen Aufwand zu leisten bereit bin - das macht man nicht, ohne irgendwie in einer emotionalen Verbindung zu stehen. Wobei ich das für meinen Nachbarn, bei dem ich 3x auf einen Kaffee war, auch nicht tun würde. Dazu hab ich dann zuwenig Bezug zu dem.
"Ich hab halt Verantwortung übernommen" greift mir bei Haustieren zu kurz. Also warum man das macht Man kann für eine Menge Dinge Verantwortung haben und trotzdem nicht so dran hängen, wie man es an seinen Tieren meistens tut.
Die Rolle, dass da jemand ist, für den ich "Verantwortung" übernehme, mit dem ich eng zusammen lebe und bereit bin, sehr viel dafür zu tun, die kann ich in einem Einzelleben nicht beliebig oft vergeben. Die geht einher mit "Bindung".
Soziale Rollen können sich zwar auch verschieben, im Zusammenleben mit Tier werden sie sich aber in ein paar Richtungen nie verschieben. Der Hund wird mir nie die Miete zahlen oder mich im Alter pflegen, sondern wird immer der sein, wo ich verantwortlich bin.
Und damit es funktioniert, dass wir soziale Wesen in sozialen Gefügen sind, haben wir Rollen, Emotionen, Hormone, letztlich auch eine Genetik, die sagt um wen wir uns kümmern und um wen nicht, wen wir verteidigen und wen nicht, für wen wir viel in Kauf nehmen würden und für wen nicht.
Was wir für "den engen Kreis" tun, tun wir für Fremde nicht. Wie wir für unser nahes Umfeld empfinden, empfinden wir für Fremde nicht.
Haustiere sind mittlerweile oft ganz mittendrin, sind unser soziales Umfeld, werden als Familienmitglieder empfunden (Der fremde Hund da drüben auf der Straße nicht, obwohl er ein Hund ist. Weil es eben nicht daran liegt, was jemand ist, sondern wie vertraut er ist, welche Rolle er einnimmt, welche Beziehung man zu ihm hat).
Menschen reagieren auf Kindchenschema anderer Arten. Wir verspüren biochemische Zustände ähnlich von Verliebtheit wenn ein neuer Hund einzieht. Wir lieben. Wir trauern. Wir führen Leben miteinander. Wir sind emotional gebunden. Sonst tätma das alles nicht.
Ob jetzt Kind oder Hund keine Miete zahlt, darum geht es gar nicht. Sondern dass es im sozialen Verhalten von Menschen, in seiner ureigenen Definition was Familie ist, die Schiene gibt, dass man andere, abhängigere Lebewesen versorgt, mit ihnen lebt, sich danach ausrichtet - obwohl das nicht für jeden täte. Und dass in cirka die Schiene, die wohl eher für die Rolle des Nachwucheses etabliert war, auch andere Arten hinein passen.
Also ja, ich persönlich bin für Hund und Kind bereit, in gewissem Sinne ähnliche Dinge zu tun, mich anzupassen (Kind wird die aktuelle Rolle irgendwann verlassen, Hund nicht). Ja, ich finde, sie besetzen jeweils einen Platz, wo es es nicht von der Hand zu weisen ist, dass Parallelen bestehen.
Ist es das "Ersatz" das so stört? Dann sagt man halt was anderes.
Ich verstehe den Vergleich tatsächlich überhaupt nicht. Ich kann mich doch um andere Lebewesen kümmern, einfach weil ich sie mag. Wenn meine Hunde so eigenständig wären, dass ich mich nicht um ihre Grundbedürfnisse kümmern müsste, dann würde ich sie trotzdem in meinem Leben wollen. Wie Freund*innen halt.
Du gehst davon aus dass man Tiere anschafft, weil man sich kümmern möchte. Gibt's ja auch den Aspekt. Aber es gibt auch genug Menschen die das Kümmern eben übernehmen, weil es eben nicht anders geht.
"Ersatz" heißt ja eben das man etwas ersetzen möchte. Aber da ist nichts was ich ersetzen möchte. Ich möchte einfach zusätzlich etwas, nämlich die Gesellschaft meiner Hunde. Wie man da so viel rein interpretieren kann dass es automatisch ein Kinderersatz sein muss, keine Ahnung.
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Mit Rollen sich bei Mama und Papa in dem Kontext die Fußnägel hoch. Mir ist es ja egal wenn andere sich selbst so nennen, aber mir platzt echt die Hutschnur wenn jemand zu meinem Hund sagt "da geh mal wieder zur Mama/Papa".
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Wir haben uns entschieden, dass im kommenden Jahr ein zweiter Hund bei uns einziehen soll. Alle sind mit im Boot, wir stehen jetzt sogar auf der vorläufigen Warteliste bei einem Züchter und ich freue mich darauf.
Jetzt gab es aber mehrmals Momente, in denen ich mir emotionale Fragen gestellt habe. Angefangen damit, wie das sein wird, wenn der Zweithund einfacher und umgänglicher als unser erster wird und was das mit der Beziehung zum ersten macht. Oder auch, wie es wird, wenn das Gegenteil eintritt und alle schönen Momente, die wir uns hart erarbeitet haben, durch einen hibbeligen, überdrehten Problemhund zerstört werden und ich einfach nur die alte Zeit zurück will.
Kann das jemand nachvollziehen? Kann mich jemand beruhigen?
Ja diese Gedanken hatte ich bisher bei jedem neuen Hund. Und es ist nie so geworden wie ich mir das vorgestellt habe. Im Positivem wie im Negativem.
So ein bißchen kann man ja vorher abschätzen wie der Ersthund drauf ist. Ist das ein Hund der schnell erregbar oder einfach ein Mitläufer, dann kann es natürlich gut sein dass dieser gleich mitmacht wenn der Zweithund in der Pubertät ist oder unschöne Verhaltensweisen zeigt. Aber es kann auch viel schöner und einfacher werden als gedacht.
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Ich finde das eine sehr seltsame Vorgehensweise. Dann könnten Tierärt*innen ihren Job ja gar nicht ausführen wenn das so schlimm wäre dass die Menschen dabei sind. Warum sollte ich als Mensch bei Hundegroomer*innen so nervös sein, dass der Hund viel zu aufgeregt ist? Klar backt der kleine Brötchen wenn sein Mensch weg ist. Das macht die Situation ja aber nicht angenehmer für ihn. Dafür komme ich komm ich halt mit Hund mal so vorbei, damit sich alle erstmal kennen lernen.
Ich würd meine Hunde nie in einer ungewohnten und unangenehmen Situation alleine lassen.
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Feierabend?
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Eine Kollegin hat heute, zur Freude der Bürhunde, Holz zum kauen mitgebracht

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