Ich kann dieses Gefühl des Überforderns schon auch verstehen. Mein Hund steigert sich auch heftig in Situationen rein. So war eine Behandlung beim Tierarzt nur noch mit Maulkorb und fixieren möglich, obwohl ich in der Welpenzeit durchaus Zeit und Energie im Handling beim Tierarzt und Zuhause gesteckt habe.
Klar gibt es so viele Möglichkeiten zu trainieren, aber man hat ja gerade bei solchen Hunden noch mehr Baustellen und zumindest ich setze meine Hunde auch im Beruf ein, hab also noch mehr zu trainieren.
Unsere Physio z.B. hat sich einfach Zeit genommen (die es beim Tierarzt halt meist nicht hat) um auf die die Signale meines Hundes einzugehen. Da kann er sogar mit Akupunktur behandelt werden ohne dass ich ihn festhalten muss. Aber zumindest ist er auch nur mit Kooperation bei mir so entspannt geworden, dass der Maulkorb beim TA nur noch Zierde ist. Dafür brauchte es keine fremden Menschen im Training damit er mehr Sicherheit hat.
Also meiner Meinung nach - man kann definitiv mehr trainieren, aber es bringt dem Hund schon Erleichterung wenn man überhaupt mal damit anfängt ohne alle mögliche bis zum Ende zu trainieren