Hier darf gespielt und gerannt werden. Nuka ist meist zu ängstlich draußen als dass er da nen Kopf fürs spielen hätte und Taavi hat draußen genauso wenig Kapazitäten dafür. Einen Garten hatte ich bis letztes Jahr nicht. Also dürfen sie drinnen losgelöst rumtoben. Hätte ich einen Garten, dann würde ich es wegen Verletzungsgefahr lieber unterbinden.
Beiträge von Anderster
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Morgen ist Calle dran, bitte drückt die Daumen das alles gut verläuft

Ich hab irgendwie dieses Mal echt Angst und bin sehr Nervös.. Aber liegt wohl auch an dem Vorfall von Elbenwald und ihrer Vicky, die ja leider während der Aufwachphase verstarb

Mich hat das auch sehr mitgenommen und ich war aufgrund dieser Geschichte viel nervöser als das letzte Mal. Aber so schlimm das auch ist, es sind zum Glück Einzelfälle und Narkosen an sich sind sehr sicher geworden. Es wird bestimmt alles gut

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Nein bei normalen Behandlungen habe ich das noch nie gemacht. Nur bei Narkosen, weil es nicht mehr zum Standard gehört dass der Hund ohne Überwachung in Narkose gelegt wird.
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Anderster das würde mich auch ärgern. Ich bin da wirklich froh um "meine" Tierklinik. Nicht auf Zähne spezialisiert. Aber bei beiden Hunden wurde ein komplettes dentalröntgen gemacht und mir wurden bei der Abholung auch alle Röntgenbilder gezeigt und jeder Zahn erklärt.
Warum denn nur von einzelnen Zähnen Bilder machen, weder Hund sowieso in Narkose liegt? Oder haben die vielleicht gar kein Gerät fürs dentalröntgen?
Ja bei der Praxis heute wurden alle Zähne geröngt. Es wurden sogar nach der OP nochmal Aufnahmen gemacht, um zu schauen ob alles an Material auch raus ist und nicht im Nachhinein noch Probleme macht. Sogar einen Zahnpass hat der Hubd jetzt und mir wurden alle Aufnahmen gezeigt.
Ich kann es auch einfach nicht verstehen. Vielleicht damit es schneller geht und mehr OPs an einem Tag statt finden können? Ein Gerät dafür hatten sie auf jeden Fall, die Aufnahme habe ich ja auch gesehen.
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Ich muss mich hier kurz mal aufregen. Ich war letztes Jahr mit beiden Hunden nacheinander in einer Tierklinik mit einem Tierarzt der sich auf Zähne spezialisiert hat. Bei beiden Hunden war auch was. Jetzt hat Taavi vor Kurzem eine dicke Backe bekommen und diesmal war ich in einer Tierarztpraxis, die sich auch darauf spezialisiert haben. Es mussten drei Zähne entfernt werden. Ein Zahn war tot, bei einem haben sich schon Taschen im Kiefer gebildet und der Zahn wo die Backe dick war, ist quasi raus gebröselt als das Zahlfleisch eröffnet wurde. Der Tierarzt sagt, dass diese Probleme definitiv schon länger bestehen mussten.
Tja nun haben sie in der Tierklinik letztes Jahr nur zwei Röntgenaufnahmen gemacht und zwar bei zwei Zähne die Ihnen von außen verdächtig schienen. Ich bin einfach verärgert dass ich schon zum Spezialisten fahre und dann da nicht vernünftig gearbeitet wurde.
Jetzt habe ich gleich für Nuka auch einen Termin gemacht, der hat nach seiner Zahnreinigung letztes Jahr nämlich auch wieder schnell aus dem Maul gerochen und ich befürchte dass es da vielleicht ähnlich aussehen könnte.
Wieder 2000 Euro ärmer.
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Also hier kam die Wirkung von Gaba von einem Tag auf den anderen. Das war echt krass. Der einen Tag wie seit langem ein apathisch wirkender Hund der seinen Tag hauptsächlich unterm Bett verbracht hat zu einem Hund der fröhlich durch die Gegend sprang und wieder raus wollte. Dagegen hat diese krasse Wirkung dann relativ zügig wieder abgenommen, sodass die Dosis wieder erhört werden musste. Aber vor dem ausschleichen habe ich ein bißchen Sorge.
Also aufgefallen ist es mir das dadurch, dass sein Verhalten wieder reduzierter wurde. Ob das jetzt durch Schmerzen kam (möglich, denn er hat sehr viele Verspannungen durch die Ängste) oder ob diese stimmungsaufhellende Wirkung des Gabas nachlies, weiß ich natürlich nicht. Das ist leider bei ihm so eine Wechselwirkung mit den Ängsten und Schmerzen. Er bekommt 2x 300mg zweimal am Tag. Also keine homöopathische Dosis.
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Also hier kam die Wirkung von Gaba von einem Tag auf den anderen. Das war echt krass. Der einen Tag wie seit langem ein apathisch wirkender Hund der seinen Tag hauptsächlich unterm Bett verbracht hat zu einem Hund der fröhlich durch die Gegend sprang und wieder raus wollte. Dagegen hat diese krasse Wirkung dann relativ zügig wieder abgenommen, sodass die Dosis wieder erhört werden musste. Aber vor dem ausschleichen habe ich ein bißchen Sorge.
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Boah mir wird so schlecht wenn ich eure Geschichten lese. Mit 14 Jahren habe ich meinen ersten Freigeist bekommen, danach noch einen. Aber nie bin ich so viele Tode gestorben wie mit meinem aktuellen Hund Taavi. Zwei Erlebnisse waren besonders schlimm.
Das erste Ergeignis fand ein halbes Jahr nachdem ich ihn bekommen habe statt. Wir waren in Schweden auf einer Trekkingtour und ich habe kurz Pause neben einer viel befahrenen Straße gemacht. Dort war 70km/h zugelassen. Auf der anderen Seite der Straße fuhr ein Fahrradfahrer lang und verschwand hinter den Leitplanken. Das hat Taavis Jagdtrieb getriggert und er riss mir einfach die Leine aus der Hand. Er lief zweimal mit Speed über die Straße. Beide Male waren alle Autofahrer*innen sehr aufmerksam und ich konnte ihn unversehrt in meine Arme schließen.
Die zweite Geschichte ist meine persönliche Horrorstory. Taavi lief nach Jahren wirklich vorbildlich eine Zeit ohne Leine. Bis einmal parallel zu uns auf dem Feld Rehe aus einer Hecke geschossen kamen. Der Hund hinterher. Ich kam gar nicht so schnell hinterher und schaltete seinen Tracker auf Live. Also konnte ich schön sehen wie er in der Nähe der Gleise lief. Ich kam schließlich in die Nähe der Gleise und sah wie ein Zug sich näherte und der Hund laut Tractive auf die Gleise lief. Dort verlaufen die Gleise abwärts, sodass man diese nicht einsehen kann weil die bewachsenen Böschungen davor sind. In dem Moment wo der Zug dort lang fuhr, war auch Taavi laut Tractive genau dort und ratet mal - Tractive war von einer Sekunde auf die andere tot. Und ich wusste einfach dass mein Hund gerade vom Zug überrollt wurde. Ich hätte mich am liebsten übergeben. Mein Kopf war so leer. Sekunden später kommt dieser scheiß drecks Köter die Böschung hoch gekraxelt. Meine Gefühle schwankten von absoluter Erleichterung zu Hass dass der Hund das überlebt hat. Man kann sich einfach nicht vorstellen was das mit einem macht. Das war vor drei Jahren und der Hund hört so gut draußen. Aber ich traue mich seitdem nicht mehr das Projekt Freilauf weiter zu verfolgen.
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Kann man ja machen.
Es ging mir weniger um "kann man machen", sondern darum dass es ja offensichtlich funktioniert. Was ist denn der große Unterschied dass Jagdhunde dafür viel besser geeignet wären als Hütehunde? Zumal es ja auch nicht DAS Einsatzgebiet in der Spürhundearbeit gibt. Deswegen wundert mich diese so krasse Aussage.
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Für ernsthafte Sucharbeit würde ich immer einen Hund nehmen, der das im Blut hat.
Labrador, Golden, die schon vorgeschlagenen Jagdhunde."Hüter" lernen das natürlich auch meist schnell, aber es ist ein großer Unterschied zum Jagdhund, wie ich finde.
Also im WDD Verein sind die aktiv eingesetzten Hunde überwiegend Treib- und Hütehunde. Wenn man sich im Bereich der internationalen Veröffentlichungen um Spürhundeprojekte im Naturschutz umschaut, dann sind da ebenso überwiegend Hütehunde und Terrier verbreitet.