Ich sehe das aber schon als kleinen Erfolg. Immerhin beruhigt er sich dann überhaupt. Du musst einfach schauen was mehr bringt, wenn du dich entziehst und ihn quasi sich selbst überlässt. Ob er durch sich selbst zur Ruhe kommt wie bei deinem Freund. Kann er das überhaupt bei dir? Oder ob du ihn aktiv stoppst und ein bisschen dazu zwingst.Mein Hund war am Anfang auch sehr aufgedreht, allerdings hat er uns nicht gebissen. Er kam aber das eine mal gar nicht zur Ruhe als wir Besuch hatten und zusammen saßen, sodass ich ihn nach ein paar Stunden einfach am Körbchen angebunden habe. Nach ein paar Minuten hat er sich seinem Schicksal gefügt und ist erschöpft eingeschlafen. Manchmal muss man den Hund einfach ein bisschen einschränken und ihn sanft zur Ruhe zwingen. Die meisten nehmen das dann dankbar an, weil oft sind die Hunde so erschöpft und gestresst, dass die alleine einfach nicht mehr runterkommen.
Das macht Mut, dass du dies schon als kleinen Erfolg siehst. Ich werde jetzt bestimmt auch mal eine Hausleine ausprobieren und ihn bei seinem Bettchen anbinden und schauen, ob er so zur Ruhe kommt. Zuerst wird das bestimmt ein Gejaule, aber da müssen wir wohl durch.
Feta hat keine Beißhemmung gelernt (ich hab sie seit sie 6 Monate ist). Neben einigen anderen Problemchen, ging es hier auch anfangs im Haus richtig ab. Arme, Hände, Beine, nix war vor ihr sicher wenn sie hochgedreht ist. Das einzige, was wirklich effektiv und auch recht schnell geholfen hat war: Ignoranz.
Sobald sie einen ihrer Spiel-Schnapp-Anfälle bekam: Wegdrehen, bewusst in eine andere Richtung schauen. Bei Bedarf auch ganz kurz aus dem Zimmer gehen (30 sek.) beim wieder reinkommen ins Zimmer Hundi nicht beachten. Ich hab in der Zeit auch viel Geschirr gespült. Feta dreht auf: Ich stell mich an die Spüle und wasche ab, sie wird nicht mehr beachtet. Klar hat sie dann noch ein, zwei mal in die Beine gezwickt und ich musste mich zusammenreißen, dann nicht zu schimpfen. Aber JEDE Zuwendung verstand sie als "Jajaja, das Spiel geht weiter."
Beim wegdrehen oder weggehen hab ich dann ein leises, tiefes "Nein" ausgesprochen.
In der Wohnung war das Problem bei uns nach ein, zwei Wochen passé. Jetzt versteht sie das leise, strenge "Nein" und geht in ihr Körbchen, wenn ich keine Lust habe zu spielen.
Vielleicht auch noch ein Tipp: NIE den Wauz mit den Händen oder ausgestreckten Armen blocken. Arme ran an den Körper (so als würdest du dich selbst umarmen
) und falls er dich anspringen will, zum Beispiel auf der Couch, einfach Oberkörper leicht wegdrehen und wegschauen. Dann kann er eigentlich nur "rempeln" und wird schnell die Lust verlieren.
Ich war auch etwas verzweifelt und dachte, das wird nie was. Aber es hat geklappt. Du schaffst das! 
Ich verbringe im Moment auch sehr viel Zeit in der Küche, weil er mich dort praktisch immer in Ruhe lässt. Dort kann er sich dann hinsetzen oder sogar hinlegen. Er hat ziemlich schnell gelernt, dass er nur Fressen oder Leckerlis bekommt, wenn er sich hinsetzt. Und da er sein Fressen in der Küche bekommt, setzt er sich dort meistens brav hin und denkt, dass er so etwas bekommt.
Den Tipp mit dem sich selbst umarmen und auf dem Sofa abdrehen werde ich heute auch versuchen.
Ich hoffe es doch sehr, dass wir das hinkriegen 
Ich hatte hier ein ähnliches Problem mit meinem Clumber Welpen. Er konnte keine Ruhe halten, war ständig überdreht und übermüdet.
Uns hat die Hausleine (eben um ihn aus Situation zu holen, ohne ihn anfassen zu müssen) geholfen und vor allem ein Zimmerkennel.
Den haben wir 2-3 Tage positiv aufgebaut. Inzwischen kommt er da rein, wenn er übermüdet ist, was aber kaum noch der Fall ist bzw. er kommt rein und die Tür bleibt offen, er versteht das Signal inzwischen meistens als "jetzt ist Ruhezeit".
Anfangs hat er im Kennel natürlich gemoppert, aber da musste er durch. Irgendwann schläft er dann mangels Alternativen... ;-)
Es hat circa eine Woche an Konsequenz gebraucht, dann merkte ich, wie er deutlich herunterfuhr. Inzwischen ist er zwar immer noch lebhaft, aber ein Leben für uns ist auch wieder möglich, d.h. nebenbei arbeiten etc., das ging vorher gar nicht.
Ich laste ihn auch gerne geistig aus. Apportierspiel, Schnüffelteppich etc.
Die Hausleine werde ich ausprobieren. Er hat eine Faltbox, welche wir ihm im Moment positiv schmackhaft machen wollen. Ich denke das wäre ein toller Rückzugsort für ihn, so dass er auch zur Ruhe kommen kann. Jetzt muss er das einfach auch no so toll finden 
Hhhm ... aber damit verschenkst Du ein biologisches Bedürfnis nach Ruhe. Wie wäre es denn, wenn Du einen kleinen Happen mit nach draussen nimmst. In der Welpenzeit hab ich das bei meinem Rüden so gemacht. Erst mal eine Löserunde gegangen (also klitzeklein, wenn die Äuglein noch gar nicht so ganz auf waren), aber noch nicht ganz bis nach Hause zurück. Dann hab ich ihm sein erstes Frühstück in Ruhe (wie ein Picknick, nicht während dem Laufen) draussen gegeben. Drinnen gab es dann noch mal Portion, aber dann war Hundschen schon leer
. So hat er z.B. blitzschnell gelernt, Pipi und den Rest draussen.
Welpi halt, es geht fast schon so raus, wie es reingeht, also blitzschnell
. Aber ich kann mir vorstellen, wenn Dein Hund Essen mit Lösen verknüpft hat, dass Dir das ebenso weiter helfen könnte.
Das wäre ein Versuch wert. Wäre natürlich schon sinnvoll, wenn er nach dem Fressen gleich ausruhen kann, anstatt zuerst noch mit dem Lift runter, zu seiner Wiese, wieder rauf... Da ist er natürlich schon wieder auf einem gewissen Energielevel.
Ich habe jetzt nicht genau alles verfolgt, habe aber ein ähnliches Kalliber, auch schon in dem Alter, gehabt (und immer noch)! Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte: keine Zerrspiele, keine Rangeleien, kein Stöckchen werfen, keine Ballspiele. Dass mit der sog. „Auslastung“ ist ein Trugschluss. Erstmal an die gängigen Regeln und die Umwelt gewöhnen lassen und dann langsam beginnen mit Suchspielen, Tricks (aber nur, wenn er ruhig ist, sofort abbrechen, wenn zu aufgeregt) Huskies sind von Natur aus nach meiner Erfahrung nicht all zu kooperativ. Deshalb kann es langfristig wahrscheinlich eher etwas uriger sein: Laufen, Ziehen, Tragen (sofern körperliche Reife erreicht ist). Bis dahin hat er aber noch viel anderes zu lernen. Ihr schafft das. LG
Wir wollten zu Beginn wirklich viel Zuviel. Wahrscheinlich auch, weil alle immer sagten: oh ein Husky, da müsst ihr dann aber viel raus, der braucht viel Bewegung, etc. Natürlich braucht er das, wenn er gross ist, aber jetzt ist er halt echt noch ein Baby, auch wenn er eher wie ein Riesenbaby aussieht
Wenn man ihn sieht und auch seine Energie spürt, vergiesst man leider ziemlich schnell, dass er wirklich noch klein ist und er nur schon mit allen Umwelteinflüssen genug gefordert ist.