Beiträge von Irish Terrier
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Jette kann trotz Trainings nicht allein bleiben. Für sie ist allein sein ( wie übrigens für ihren Vater auch) eine Vollkatastrophe und ja, sie sich in ihrer Panik dann auch schon gelöst.
Ich handhabe es so, dass ich meine Termine so lege das meine Kinder oder mein Partner dann im Hause sind.
Geht dies nicht, dann setze ich sie mit Körbchen und Kuscheltier in die Küche. Das geht so einigermaßen. Die Küche geht nach hinten raus und außer Garten und Vögel ist da nichts.
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fliegevogel, Du machst das, was ich mir von Joggern und Radfahrern wünsche, Bitte ärgere Dich nicht über die Reaktionen.
Es gibt auch Hundehalter, die sind einfach dankbar dafür und wünschen sich mehr von auf sich aufmerksam machende Jogger und Radfahrer damit man den Hund rechtzeitig aus dem Weg nehmen und selbst beiseite gehen kann.
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Hektorine , Waldhörnchen , Lionn , Gersi
Wie stellt Ihr Euch das Leben eines gesunden, adulten Hundes denn bei der TS vor?
Und wie bedient sie Eurer Meinung nach die ganz normalen Bedürfnisse des Hundes mit ihren Möglichkeiten und Mitteln?
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Hmm, offengestanden fehlt mir die Empathie und Achtsamkeit für den Hund und das, was er wird ausbaden müssen.
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Jette und mir hilft es, wenn man langsamer an uns vorbeigeht oder einen großzügigen Bogen läuft.
Ich schau mich zwar immer wieder um, aber nicht immer sehe ich Jogger oder Radfahrer.
Auch am Hund vorbeilaufen ist oft ne ungute Idee.
Langsam und mit Abstand am Halter vorbei klappt oft besser.
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Lionn, ich weiß ja, dass Negationen hier nicht gern gesehen sind. Ebenso ist mir falsche Achtsamkeit nicht unbekannt.
Persönlich geht es mir ausschließlich um den Hund, der dies wird ausbaden.
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Weißt Du Blubberl, für die meisten von uns ist der Hund eine eigene Persönlichkeit mit Ansprüchen und Bedürfnissen, die befriedigt werden müssen.
Etwas das man in seine Welt einlädt und für das man die Verantwortung übernimmt.
Dazu gehört auch, dass man sich mit seinem Charakter auseinandersetzt und guckt, wofür wurde Hund gezüchtet, was macht er, was braucht er und komm ich damit klar. Sowie weiterführend: Wie kann ich das bedienen?
So ein Hund lebt 12-16 Jahre im Schnitt und über diesen Zeitraum muss er versorgt, geführt aber auch medizinisch betreut und versicherungstechnisch abgedeckt sein.
Er ist von Dir abhängig, auf wohl und wehe und seine Welt steht und fällt mit Dir und ob Du für ihn die Verantwortung tragen kannst. Auch und gerade auf eine lange Distanz und auch dann, wenn es hart und schwierig wird.
Und jeder hier von uns hatte garantiert schon mal Momente, da weinte man aus Angst um seinen Hund, aus Frust oder Wut. Jeder von uns hat schon mal dagestanden und gedacht:* OH NOOOOOOOO* , angesichts des Wetters, dem Bockmist, den der Hund angestellt hat, der eigenen Befindlichkeit oder dem Chaos in dem man gerade steckte.
Es ist nicht immer alles easypeasy und schick. Ganz sicher nicht.