Beiträge von Irish Terrier

    Nö, nicht nur. Ein Großteil der Schuld dieser Qualzucht trägt der Käufer. DER findet das nämlich niedlich und DER will solche Hunde haben und kauft sie.

    Würde der Absatzmarkt fehlen, dann gäbe es diese Hunde in dem Format bzw. mit dem Aussehen nicht. Der Standard besagt da nämlich eng ausgelegt was anderes.

    Möpse wurden vor rund 2000 Jahren in China entwickelt. Die moderne Showzucht hat vielleicht noch den letzten Millimeter Nase auf dem Gewissen, aber die Grundform gab es auch ohne Richter / Käufer. Einfach weil die Elite das schön fand, genauso wie auch die gebunden Füße ihrer Frauen.

    Mops

    GESICHTSSCHÄDEL
    Nasenschwamm : Schwarz mit ziemlich grossen weit geöffneten
    Nasenlöchern. Zusammengedrűckte Nase und starke
    Faltenbildung auf dem Nasenrűcken sind unakzeptabel und
    sollten schwer bestraft werden.
    Fang : Ziemlich kurz, stumpf, quadratisch, nicht aufgebogen. Augen
    oder Nase sollen niemals nachteilig beeinträchtigt oder von
    Falten auf dem Nasenrűcken verdeckt sein.
    Kiefer / Zähne : Geringfügiger Vorbi . Breiter Unterkiefer mit einer
    Schneidezahn-Reihe, bei der die Schneidezähne fast in einer geraden
    Reihe stehen. Kreuzbiss, sichtbare Zähne oder Zunge hőchst
    unerwűnscht und sollten streng bestraft werden.
    Augen: Dunkel, relativ groß und von runder Form, mit sanftem und
    bekümmertem Ausdruck, sehr glänzend und bei Erregung voller
    Feuer. Niemals hervorstehend, űbertrieben oder weiss zeigend
    wenn sie direkt nach vorne schauen. Frei von jeglichen
    Augenproblemen.

    so der standard des Mopses lt. VDH

    so der Standard beim Mops bzgl. des Gesichtsschädels.

    Sind die Plattnasen nicht so gezüchtet, weil irgendwelche Show-Richter die schön finden ? genauso Hochzucht-Schäferhunde ? Wenn man bei der Optik wert auf lange Nasen und normalen Körperbau legen würde, würden diese Hunde auch anders aussehen, denke ich .

    Nö, nicht nur. Ein Großteil der Schuld dieser Qualzucht trägt der Käufer. DER findet das nämlich niedlich und DER will solche Hunde haben und kauft sie.

    Würde der Absatzmarkt fehlen, dann gäbe es diese Hunde in dem Format bzw. mit dem Aussehen nicht. Der Standard besagt da nämlich eng ausgelegt was anderes.

    Ich habe das Gefühl hier verstehen einige unter einem Begleithund einen idiotensicheren Anfängerhund der nur lebt um dem Herren Gesellschaft zu leisten...

    Und ich finde die Aussage (oder ähnlich getätigte) dass jemand der keinen Bock hat einen Hund auf den Hundeplatz zu bringen und seinen Abend da zu verbringen besser einen Havaneser holen sollte, da der dann immerhin (dank der nicht vorhandenen Größe) keine Gefahr darstellt, relativ un

    Hmm, nenn mir doch mal einen anderen Hund ohne anständigen Jagdtrieb, territoriales Verhalten, Wach- und Schutztrieb, der Besucher akzeptiert, die Katze des Hauses nicht gleich auf den nächsten Schrank scheucht, lange Zündschnur hat und nicht gleich das Kind des Hauses auf hündisch maßregelt weil zum 99ten Mal beim Schlafen gestört oder wild fangen gespielt etc.pp.

    P.S. Czarek, ähnliches würde ich schon mit Terriern nicht versuchen.

    Dann halt Eurasier. Es ging ja nur um ein grobes Beispiel an welche Rassen man anknüpfen könnte ohne die Gebrauchshunde zu schädigen.

    Naja, aber offenbar reichen diese Rassen ja nicht aus.

    Man will mehr, man will etwas anderes.

    Da hilft es nunmal nicht, wenn man vorhandene Rassen "unterstützt", was immer du damit auch meinen magst,

    Zumal... setzt man sich mal mit dem Eurasier und seinem Zuchtziel auseinander, dann hat man hier einen Hund, der speziell auf familientauglich gezüchtet wurde.

    Zwischen 48 und 56 cm groß und zwischen 18 und 32 Kg schwer.