Mich frustriert bei so etwas, dass bei vielen mit Hundewunsch, utopischen Anforderungen und rosaroter Brille noch ganz gezielt zu gewissen Rassen geraten wird, die vermeintlich superduper pflegeleicht bzw. sehr leidensfähig sind oder sich körperlich einfacher kontrollieren lassen.
Das ist den Hunden gegenüber nicht fair.
Ist der Hund dann da und jemand damit logischerweise überfordert, enttäuscht, hatte sich das leichter vorgestellt, sitzt heulend da, verhökert den Hund direkt wieder über Ebay - da ist das Getose hier im Forum groß. Zeitgleich wird dann aber bei Neulingen zu Rassen geraten, von denen einige offensichtlich keine Ahnung haben oder die sie selbst als "Kläffer", "kleine Furien", "Zwerg mit Größenwahn", "Wadenbeißer" verschreien oder selbst gar nicht als Hunde ernstnehmen. Was ist der Sinn dahinter?
Wenn man Menschen auch einfach mal ganz direkt aufzeigt, dass auch Kleinvieh Mist macht und Tiere nicht in das Leben von jeden passen, verhindert das eine Menge Probleme. Die Probleme bekomme ich hier konzentriert geliefert, wenn ich nur das Wort "Hilfe" in die Suchfunktion eingebe.
Hilfe - mein Welpe.... kam nicht perfekt erzogen und stubenrein an
Hilfe - der beißt, bellt, knurrt, kontrolliert, kann nicht alleine bleiben
Hilfe - mein Hund ist ein Lebewesen
Hält man sich dann mal vor Augen, dass das nur ein Bruchteil der Hundehalter ist.... Muss man dann wirklich absolut jedem zu einem Hund raten, auch, wenn schon vom ersten Post an klar ist, dass da keiner reinpasst? (Rasse erstmal außen vor)