Wir kommen gerade aus Polen, an den Stränden waren Hunde an der Leine geduldet, allerdings haben die Polen eher kleine Wuschel. Auch so wurde unser Pudel sehr wohlwollend betrachtet., sogar von Männern
. Auffällig war allerdings, dass es wenig Spazierwege im Wald usw gab. Daher war Gassi etwas erschwert. Polen mit Hund kann man gut machen.
Beiträge von frostbolzen76
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Ich habe immer ein bisschen ein Störgefühl, wenn sich normale Berufstätigkeit - und hier haben wir ja mit drei Tagen Home Office schon extrem günstige Gegebenheiten - und Hundehaltung komplett ausschließen sollen. Dürfen nur Rentner usw Hunde halten? Und wie wird dann Hundehaltung finanzierbar, das finde ich einen extrem wichtigen Punkt, Hunde sind extrem teuer!
Wir haben ab dem Tag des Einzugs Alleinbleiben trainiert, nutzen Gassi Service bzw mittlerweile eine Huta und verbringen im Gegenzug die komplette Freizeit mit dem Hund. Wir betreuen allerdings auch zu dritt - Eltern plus fast erwachsenes Kind- das gibt Flexibilität falls mal der Hund krank ist usw. Das finde ich auch viel schwerer zu planen als die geregelten Abläufe.
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Ich hatte mir auch mal einen angeblich sehr naturnahen CP in Polen auf einer Insel ausgeguckt.
Im Vorstellungsvideo sah der auch sehr ansprechend und ruhig aus.
In den Googlebewertungen las man dann von ausufernden lautstarken Parties und das nahezu jede Nacht in der warmen Jahreszeit.
Ich wünsche euch, daß ihr eine ruhige Ausweichmöglichkeit findet!
Ich glaube, ich weiß, welchen Du meinst
, hatte ich auch kurz im Visier
und dann wegen den Bewertungen dagegen entschieden. -
Wir mussten heute auch echt eng einparken, hatten aber freundliche Campingnachbarn, die mit geschaut haben. Also dieser Platz wäre für die weit überwiegende Mehrheit hier das Tor zur Hölle
. Wir sind das erste - und letzte- Mal man der polnischen Ostsee, das braucht man nicht
. Maximal enger Campingplatz, der ganze Ort Halli Galli, dabei ist das ein eher kleiner Ort für Familien
. Also der Mehrwert gegenüber der völlig überfüllten deutschen Küste erschließt sich mir null. Wir sind hier ein paar Tage festgelegt, da wir einen Anschlussplan haben, dann versuchen wir es aber mal im Hinterland. -
Müll wasche ich nicht
, steht aber auch draußen. Dafür den Pudel umso mehr
, ich dachte bisher , dass ist einfach so ein Rasseding, wie oft Hunde gewaschen werden müssen. Wir duschen gut warm alle 2-4 Wochen. Kalt geht gar nicht, auch kein Regen, See usw -
Ich sehe das Campen nicht ganz so negativ, auch nicht finanziell. Wir haben ja das Fahrzeug gewechselt und konnten somit eine Summe für die Nutzung ansetzen, für die Jahre plus die Übernachtungskosten sind wir da immer noch günstiger, als wenn wir eine Ferienwohnung gemietet hätten, zumal wenn wir wirklich alle Nächte ansetzen. Eine Ferienwohnung kostet ja mind 100 Euro pro Nacht für 3 Personen, so teuer campen wir eigentlich fast nie. Wir sind aber auch viel regional ländlich unterwegs, da schaffen wir es oft mit ca 50/ 60 Euro pro Nacht. Wir stehen nur auf Plätzen mit Sanitär, da wir eben mit einem fast erwachsenen Kind unterwegs sind. Aber Luxus brauchen wir nicht, auch keine Badelandschaft oder so.
Liegt vielleicht auch am Reiseland, wir sind vor allem in Deutschland und Holland unterwegs.
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Ich drücke ganz fest mit!
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Wir haben nach ein paar Jahren unsere perfekte Reiseroutine gefunden - wir wechseln alle 3 -4 Tage den Platz, fahren dann aber max 2-3h weiter inkl Einkaufen, heißt bei uns " Fahrtag"
. Wenn es passt, nutzen wir das gerne um etwas anzuschauen, wir sind mit Womo vor Ort ja nicht so mobil bzw müssen dann auf Öffis zurückgreifen. Wir suchen den Platz auch so aus, dass es dort einen Bus oder so gibt und machen dann alles in der näheren Umgebung. Nur am Platz chillen wir ganz selten.Onno liebt campen, sobald wir packen, will er einsteigen. Während der Fahrt schläft er wie ein Stein, letztens mit Stau knapp 7 h am Stück
, macht er sonst nie. Er findet es auf so engem Raum einfach toll und findet sich auch auf jedem Platz sofort gut zurecht. Das ist aber sowieso seine größte Stärke- sofort merken wie es jetzt hier läuft. Aber wehe wir ändern eine liebgewonnene Routine , vor allem was essen betrifft
, dann wird genervt. -
Ich wünsche Euch erst einmal gute Besserung..
Mit relativ kleinem Hund kann einem so eine Situation leider immer wieder passieren, mein Tipp bleibt Hochnehmen. Und zwar großzügig auch schon präventiv in unklaren Situationen.
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In der Humanmedizin werden seit vielen Jahren monoklonale Antikörper in verschiedenen Bereichen genutzt. Mit super Daten und relativ wenig Nebenwirkungen da eben hochspezifisch. Schmerzreduktion gibt es letztlich z.B. bei Rheuma mit Humira, das kommt dem Effekt von Librela vielleicht am nächsten. Aber zugegebenermaßen über eine Verbesserung der Grunderkrankung. Einen rein symptomatisch verwendeten monoklonalen Antikörper gibt es in der Humanmedizin ,glaube ich, nicht.
Librela ist eine rein symptomatische Behandlung, die Arthrose wird im Zweifelsfall darunter ja eher schlechter als besser wegen Mehrbelastung des Gelenks durch die Schmerzfreiheit. Das sollte einem schon klar sein, dass man die eigentliche Erkrankung damit nicht behandelt oder verbessert. Arthrose ist ja da oder eben nicht, wieder weg bekommt man sie nicht. Höchstens das Fortschreiten verlangsamt. Und da sehe ich den entscheidenden Unterschied Mensch Hund: wenn ein Mensch die bewusste Entscheidung trifft sich für eine mögliche längere Lebensdauer einzuschränken und Schmerzen in Kauf zu nehmen, ist das eben seine bewusste Entscheidung. Das kann mein Hund nicht, der lebt heute und soll es heute gut haben, der weiß nicht, dass es ein "in 2 Jahren" gibt , daher macht ein " Aushalten und Einschränken von Lebensqualität" da für mich keinen Sinn aus Angst vor möglichen langfristigen Nebenwirkungen.