Beiträge von DerFrechdax

    Ich glaube ihr habt es viel zu lange laufen lassen und eure Hunde waren intelligent genug, sich nicht direkt an die Gurgel zu gehen. Jetzt ist das fragile Gleichgewicht, dass sich die sich selbst überlassenen Hunde erarbeitet haben, aus der Balance gekommen.

    Nach so einem Vorfall würde ich meine Träume vom friedlichen Leben aller 5 Hunde beerdigen und den zuletzt aufgenommenen wieder abgeben. Alles andere wäre für beide Kontrahenten unfair.


    Und dann würde ich anfangen, mit einem Trainer mal die Dynamik des Rudels zu beobachten und zu steuern. Vielleicht fängt man damit an, dass alle Hunde in Ruhe fressen dürfen ohne Sorge, dass ihnen jemand das Futter wegfrisst. Trennen mit Kindergittern im Haus/ getrennte Fütterung draußen wäre ein Anfang.

    Danke.

    In dem konkreten Fall ging es leider nicht mehr, da kamen mehrere Faktoren zusammen, so dass wir die Notbremse gezogen haben und den Hund abgegeben.
    Es war ein Podencomix aus Spanien, auf der Straße aufgewachsen und aus dem spanischen Tierheim direkt nach Deutschland gebracht. Als Junghund ist er dann nach einer Zwischenstation wegen Überforderung bei uns gelandet.
    Was ich definitiv unterschätzt hatte war sein Jagdtrieb und seine Intelligenz :ugly:

    Mit diesem Hund kam ich mir tatsächlich wie ein Versager vor. Nichts hat gefruchtet, kein Trainer konnte uns helfen. Ich selber hatte auch noch nicht so viel Ahnung wie ich jetzt habe. Was natürlich keine Schande ist, aber ich hab mich damals definitiv verkehrt eingeschätzt.

    Danke nochmal an die, die ihre Erfahrungen und Einschätzungen mitgeteilt haben.
    Ich habe bis jetzt von keinen einen Horrorstory gelesen, sondern das es anstrengend und viel Arbeit sein kann. Das ist mir alles bewusst

    Als Hundeanfänger hat man keine Ahnung, sorry, dass ist so. Und bei einem großen Hund warten einfach Herausforderungen auf einen, die man nie auf dem Schirm hatte, zumal wenn er phänotypisch aussieht wie ein Listenhund. Da ist auch die Umwelt manchmal sehr fies und Versicherung und Steuer sind auch krass hoch.


    Wie sagt man so schön, der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


    Auch ich hab schonmal vor langer Zeit in einer für mich sehr schwierigen Situation einen Hund abgeben müssen, den ich einfach nicht hingekriegt hab und wo es so nicht weitergehen konnte. Scheitern auf der ganzen Linie. Mein Lieblingssatz bis dahin: „Das kann doch nicht so schwer sein“. Hab ich mir damals dann schnell abgewöhnt :ugly:


    Aber manche Erfahrungen muss man vermutlich selber machen. Schade nur, wenn Lebewesen darin involviert sind, die nichts dafür können und sich nicht wehren können und keine Stimme haben.

    Ich überlege gerade Tatsächlich ein Pferd zu kaufen.
    Habt ihr Tipps?

    Werden ein Noriker Hengstfohlen anschauen gehen.

    In welche Richtung wünscht du dir Tipps?

    Außer eine ordentliche große AKU zu machen und eine OP und Tierkrankenversicherung abschließen fällt mir so pauschal nichts ein.

    Noriker kenne ich nur als charakterlich ziemlich derbe und eigenwillige Pferde. Das muss man mMn wirklich wollen.

    (Das Exemplar hier am Stall, jung, unerzogen und unausgelastet, ist ne ziemliche Aufgabe, wenn der nicht nur rumstehen würde. Der Besitzer kann den nicht mal führen ohne von den Socken geholt zu werden.)

    Wie muss ich dieses Verhalten einschätzen?

    Shit Happens :ka:

    Die Wäsche hätte man mit Hygienereiniger bei 60 oder 90 Grad waschen können.

    Der Hund kann natürlich weitergehende Erkrankungen haben wie Parasiten und Würmer, vielleicht hat er aber auch nur was nicht vertragen.

    Wahrscheinlich hat er eh in eurem Bett gelegen, weil warm und weich und Tür offen und vielleicht schläft er daheim bei sich auch im Bett, und dann musste er halt. Ende der Geschichte.


    (Wenn ihr das über die Hundehaftpflichtversicherung abwickeln lassen wollt, habt ihr gute Karten. Dazu braucht es aber Photos des Schadens und evtl. Nachweise über den Wert der Bettwaren.)

    Da hier auf Arbeit bald Blut fließt.

    Wie rum habt ihr Strick und Gerte beim führen?

    A Pony läuft rechts, Strick in der Rechten Hand, Gerte in der Linken

    B Pony läuft rechts, Strick in der linken Hand, Gerte in der Rechten

    Kommt drauf an ob ich treiben oder blockieren will

    A: Gerte wird von mir schräg vors Pferd gehalten, zb beim Spazieren gehen als Begrenzung nach vorn, damit Frau Pferd schön auf ihrem Platz hinter meiner Schulter bleibt

    B: ich möchte treiben, weil Pferd nicht vorwärts geht, zb nach anderen Pferden glotzt oder was gruselig findet. Da zieh ich nicht am Sttick, sondern treibe vorsichtig von hinten mit dem Strickende oder Gerte.


    Grundsätzlich habe ich einen langen Sttick in Gebrauch, damit Pferd mich nicht umreißt, wenn es einen Satz macht. Den halte ich in beiden Händen. Gerte je nachdem, gibt kein richtig und falsch, kommt drauf an für was ich sie einsetzen will.


    Danke, auch für eure Kleeblätter!

    Die TÄ war eine, die noch nie da war und während dem Vortraben lieber Nachrichten in ihr Handy gehämmert hat als dem Pferd beim auffußen zuzugucken.

    Flüssigkeit im Sprunggelenk und Knie links, Pferd hat angeblich ne Piephacke, haut ganz bestimmt ständig gegen die Boxenwand (nein tut sie nicht), gab was Entzündungshemmendes und ein Gel zum Auftragen, Tschö mit Ö.


    Die Physio hat erst Mitte Januar einen Termin frei. Scheint jetzt kein Weltuntergang zu sein, vielleicht hat sie sich wirklich nur wo angehauen oder ist blöd aufgekommen beim Bocken, aber ja. Mal sehen. Futterergänzung für die Sehnen und Gelenke wird jetzt auch bestellt.

    Ok, diesmal scheint es einen wirklichen Grund zu geben, das Sprunggelenk ist leicht dick und hat Wassereinlagerungen drum herum :verzweifelt:

    Wir warten auf den Anruf der TÄin, wann sie vorbeischaut auf ihrer Tour. Im Schritt unterm Sattel mit Wendungen und Volten super lieb und entspannt, im Trab dann den Anker ausgeworfen.
    An die Longe genommen, festgestellt, sie läuft komisch hinten links. Abgetastet, Sprunggelenk irgendwie schwammig.

    Na mal sehen was rauskommt. Hab ein blödes Bauchgefühl. Bitte nichts Doofes :tropf:

    Ich hab nachher Unterricht und versuche gerade noch, die Motivation dafür zu finden :sweet:

    Vorgestern und gestern muss sich Frau Haflinger wohl von einer eher doofen Seite bei der Tochter gezeigt haben und hatte einen neuen Spleen, losrennen und Haken schlagen.

    Ne Zeit war es Bremse rein, vorn hochhüpfen oder buckeln, wenn man ernsthafte Arbeit von ihr wollte, scheinbar jetzt das. Öfter mal was Neues :lepra:

    Ach so, also Ausweichen tu ich schon auch, eigentlich ständig. Wir haben hier viele unangenehme Hunde, die drohen und ausflippen und die Menschen hängen da dran wie der Rotz am Ärmel.
    Dachte es geht darum, wenn man nicht mehr wegkann, weil das Zusammentreffen einen überrascht.

    Abstand ist mMn das einfachste Mittel, um eine Situation zu entspannen. Leider bin ich bei uns zusammen mit einer Minispitz Besitzerin die einzige, die das so sieht.

    Letztens kam jemand mit einer Hündin, die wirklich jedes Mal derbe eskaliert, auf uns zu, während Jack seinen Haufen gesetzt hat. Wir konnten also nicht weg und die Hündin ist natürlich vollkommen explodiert. Der Mensch dazu ist da auch völlig resistent, der kapiert das nicht, dass da einfach nur Abstand helfen könnte. Für Jack jedesmal ein Stressfaktor, deshalb weichen wir denen normalerweise großzügig aus.

    Ich hab mal mitgezählt, auf einer 20minütigen Gassirunde sind wir mal 4 Mal ausgewichen oder andersherum gegangen oder haben gewartet, um eine Eskalation zu vermeiden. Ich komm mir schon vor wie der Depp vom Dienst, aber hilft ja nichts. Hier ist einfach eine hohe Hundedichte mit unerzogenen, unverträglichen Exemplaren.