Hast du auch in Betracht gezogen, dass der Hund nicht einfach aus Jux und Dollerei und kein-Bock-haben kläfft, sondern aus genereller Übererregung und/oder Überforderung in der Trainingssituation? Durchsetzten, besonders wenn sowas wie "Befehl einfordern" gemeint ist, kann da schnell nach hinten losgehen. Mittels Leine den Hund irgendwie zur Ausführung des Befehls zu zwingen, wird den Stresslevel deutlich steigern.
Ich würde im Gegenteil mehr Ruhe reinbringen. Auf eine freundlich-entspannte Lernatmosphäre achten, und lernen, die ersten Anzeichen des Überdrehens zu erkennen. Keinenfalls in irgendwelchen Aktionismus mit durchsetzen und einfordern zu verfallen, sondern der ruhige Fels in der Brandung zu sein.Ist zugegebenermassen nicht immer einfach - ich kenne das aus eigener Erfahrung.
Also, ich hab das jetzt nicht auf einen kompletten Parcour bezogen, den der Hund fehlerfrei absolvieren muss...
ich hab da einen Hund vor meinem geistigen Auge gehabt, der den einfachen Befehl "Sitz" mit kläffen und danach ordentlich aufdrehen beantwortet.
Wenn das öfter klappt, dass er danach aus dem Training entlassen ist, lernt der Hund mEn Dinge, die kein HH seinem Hund wirklich wünscht zu verinnerlichen, besonders nicht, wenn es ein Aussie ist.
Was genau ist denn an einem "Sitz"- Kommando deiner Meinung nach überfordernd, @naijra ?
Und, es kommt übrigens durchaus darauf an, wie ich meine Befehle durchsetze. Ich kann das mit Ruhe und freundlichem Nachdruck tun, und habe den Befehl eingefordert. Ich seh jetzt nicht, wo das Problem ist.
Was verstehst du denn unter durchsetzen und einfordern? ![]()