Beiträge von DerFrechdax

    Ich weiß jetzt nicht, wieviel du mit deinen Hunden schon Hundeschule gemacht hast oder am Gehorsam gearbeitet hast?

    Hat man mehrere Hunde, müssen einfach auch Hausregeln gelten. Das was der Mensch sagt, gilt dann einfach, und man muss ein Auge darauf haben, was die Hunde so treiben und ein ungutes Anbahnen von Problemen sofort im Ansatz unterbinden, auch bei kleinen Hunden. Gerade bei Wurfgeschwistern und bei zwei Hündinnen kann man es nicht einfach so laufen lassen... Deshalb finde ich es gut, dass du dich hier informierst.


    Zur "Züchterin" wurde ja schon einiges gesagt. Ihr Verhalten, dir den letzten Welpen einfach aufzudrängen, ist echt mies und die Arbeit hast jetzt du. Nicht nett.

    Geh davon aus, dass das nie mehr wirklich wird. "Freundinnen" werden Hunde, die sich um Ressourcen streiten und gegenseitig auf den Keks gehen, nicht mehr werden. Die können aus Gehorsam dir gegenüber sich zusammennehmen und es kann ein normales Miteinander mit viel Lenken in die richtigen Bahnen zustande kommen.

    Aber so wie früher, wo sie einfach auch noch Babys waren, wird es nicht mehr.

    Hier lernen die Hunde Sitz irgendwann in der Junghundezeit.

    Ich nutzte es in der Vergangenheit, um damals meine Riesenhunde sichtbar kleiner zu machen. Ein sitzender Schäferhund oder Leo am Straßenrand lässt sich für Menschen mit Hundeängsten mit leichterem Herzen passieren als wenn der steht.

    Bei Jack nutze ich das Sitz genauso wie das Platz auf Distanz ab und zu zum Aufmerksamkeit auf mich ziehen und Gehorsam abfragen.

    Als Abbruch funktioniert es hier nicht. Er schafft es nicht, sich hinzusetzen, vielleicht noch mit Blick auf den Reiz und sitzen zu bleiben. Da muss ein Abwenden und Distanz reinbringen her.


    Sitz ist praktisch, genauso wie Platz, der Rückruf und alles andere, was man abfragt. Es macht das Leben leichter. Ufert es aber aus und der Hund muss ständig Kunststückchen machen, um was zu dürfen oder sich zu erarbeiten, das finde ich inzwischen eher unangenehm.


    Am dööfsten find ich, wenn fremde Leute von meinen Hunden Sitz verlangen. Die dürfen allesamt scheitern :smiling_face_with_horns: :lol:

    Ich verstehe jetzt nicht ganz, worauf das rauslaufen soll, diese Feststellung, dass die wenigsten Hunde von FCI/VDH-Züchtern stammen und die meisten von Vermehrern und privaten Welpenproduzenten.

    Dienen diese statistischen Zahlen (wenn man ihnen denn so glauben kann) nur dazu, zu beweisen, dass der VDH das Nonplusultra in punkto Hundezucht ist und nur gesunde Hunde züchtet/verkauft, während alle anderen die Ursache von Qualzucht, gefährliche Hunde und überfüllte Tierheime sind? Schwarz-Weiß-Zementierung durch Statistiken?

    Ehrlich, ich kapiere nicht, was das nützen soll.

    Hm.

    Wenn man "liebevolle Hobbyzucht" googelt, wird man schnell fündig. Bei Vermehrern.

    Nirgends ein FCI Siegel, dafür tolle "Zwingernamen" und ellenlange Texte, wo die Liebe zum Tier beschworen wird, weshalb man sich auch wichtige Untersuchungen spart.

    Manche Züchter bieten gleich drei oder mehr Rassen an, zb Frenchie, Chi und Labbi (vielleicht, um die beliebtesten Rassen abzudecken?).

    Was sich mir eindrücklich eingebrannt hat, waren hier im Forum die beiden, ich meine, es waren Labradore vom Vermehrer, die keine Hüftgelenkspfannen hatten und natürlich dadurch starke Schmerzen. Einer (oder beide?) wurde deshalb auch recht jung glaub ich auch eingeschläfert.

    Ein weitgehend vermeidbares Drama, hätte man die Elterntiere durchgeröntgt und würde versuchen, nach den strengen Kriterien des VDH, mit Untersuchungen und mit Blick auf die Blutlinien gezielt die Rasse zu verbessern.

    Traurigerweise waren hier im Forum auch zwei Pappillon Vollgeschwister aus einem Wurf aus, ich meine, VDH Zucht, die betroffen waren von einem Lebershunt und deshalb eingeschläfert werden mußten. Gegen alles und jede Krankheit kann man nicht selektieren und ausschließen.


    Während allerdings durch Tests und geziehlte Verpaarung das Risiko für einiges zumindest minimiert werden kann, hat man beim Vermehrer halt wirklich ein Überraschungsei. Im schlimmsten Fall hats du einen Mix, der halt optisch aussieht wie ein Labbi aber charakterlich völlig anders tickt. Überprüfen kann das dann halt niemand.


    Gerade charakterlich kann es einen großen Unterschied machen, von woher ich meinen Welpen beziehe. Ob ich ein ängstliches, von seiner Umwelt gestresstes, nervliches Wrack habe am Ende oder einen neugierigen, stabilen Welpen. Garantien gibt es natürlich keine, auch beim VDH fallen Welpen, die eben auch ihren eigenen Charakter haben. Aber die Zuchtauswahl und das Augenmerk liegt bei den Körungen eben (meistens, ich schließe mal QZ aus) auch besonders auf dem Charakter der Elterntiere.


    Und da wird jetzt auch wieder die Statistik interessant. Wenn ich mir angucke, wieviele Beissvorfälle Rasse XY verursacht hat, dann ist auch interessant, wieviele der Tiere aus verantwortungsvoller Zucht kommen und wieviele aus einem Hinterhof oder Kofferraum. So zumindest meine Gedankengänge.

    Frage:

    Habt ihr eine Vollkrankenversicherung für euer Pferd? Oder nur OP?

    Wir hätten die Möglichkeit, eine Krankenversicherung mit Kolik und OP Zusatz abzuschließen, allerdings kostet die 200€ im Monat. Also 2600€/Jahr, sie deckt aber nur Kosten bis 5000€/Jahr ab.

    Lohnt sich das? Hat jemand von euch sowas? Oder legt ihr einfach selbst etwas auf die hohe Kante, ein Sparkonto oder sowas? Lohnt sich das mehr?

    Und, letzte Frage, wenn ich so indiskret sein darf, was habt ihr so für Summen weggelegt ungefähr für schwere Zeiten?


    Donnerstag ist Termin zur AKU :mrgreen-dance: wenn alles im grünen Bereich ist, sind wir uns einig und Tochter und ich sind frischgebackene Hafibesitzer...dann gehts gleich weiter in den neuen Stall... und dann gibts auch mal ein Photo (oder zwei oder drei) :herzen1:

    Ich würde schauen wollen, ob er sich diese Stelle aussucht, weil er da am besten alles im Blick hat?

    Das ist die große Frage.

    Für mich fühlt es sich nicht so an, der Platz ist aber strategisch günstig für Kontrollettis.

    Meine Kollegin sagt dass ihm der Platz nicht zusteht. Gibt aber auch zu das alles eh etwas ungünstig steht/liegt. Aber auch nicht viel anders machbar ist.

    Ich seh auf dem Bild viel Spannung, die kleineren Hunde haben beide den gescheckten fest im Blick und die Ohren aufgestellt.

    Der große Hund geht dann zwar weg ins Körbchen, aber das ist strategisch genauso ungünstig (platziert) wie der Platz vorher im Durchgang.

    Auch deine zwei Kleinen haben sich übrigens strategisch positioniert ;) einer belegt den Eingang, einer guckt von der erhöhten Liegestelle runter. Der einzige, der relativ entspannt wirkt (Kopf ist abgelegt und ausgestreckt), ist der gescheckte Hund.