Beiträge von DerFrechdax

    Ich persönlich finde das es wert ist solche Begebenheiten zu hinterfragen. Wie immer zum Wohle der Tiere. Und ich verstehe nicht warum das falsch sein sollte.

    Ich verstehe, was du meinst. Natürlich übertragen sich meine Gefühlszustände auf die Hunde, wenn ich mir schon vorher Sorgen mache, wird mein Hund das spüren, er weiss nur nicht, dass ich mir um ihn Sorgen mache und nicht wegen der Böller. Er bemerkt vielleicht meine innere Unruhe, die ich natürlich wenn möglich gar nicht aufkommen lassen möchte ;) . Komplett ausblenden werde ich meine Besorgnis wohl nicht können, aber ich tue mein Bestes. Ich bin eben auch nur ein Mensch, wie alle hier ;)

    Ich bin nun der Typ Mensch, der sich auf eine Situation, die ihm bevorsteht, gern so gut es geht vorbereiten möchte. Ich überlege, was der worst case sein könnte, und ich überlege Strategien, damit umzugehen bzw., noch besser, dem zuvorzukommen.
    Und dann, wenn ich alle Vorbereitungen getroffen habe und alles durchdacht und nichts vergessen habe, dann lehne ich mich zurück und lasse es laufen. Dann hab ich mein Bestes getan und hoffe, dass alles gut läuft. Dass meine Hunde entspannt bleiben, wir alles gut überstehen.

    Das wird wohl auch das sein , was hier viele Hundehalter anstreben. Sich bestmöglich vorbereiten und dann Augen zu und durch.

    Je panischer und schlimmer die Erlebnisse mit Hund in der Vergangenheit für den einen oder anderen waren, umso sorgenvoller blickt derjenige natürlich auf den 31..

    Und, naja, da wirkt der Tipp "Always look on the bright side of life" von dir, @Schnubbelbutz , irgendwie ein bisschen so, als würdest du die entsprechenden HH nicht ernst nehmen und ihre Besorgnis klein reden wollen.

    Daher vielleicht die gereizten Antworten auf dein Posting.

    Letzten Endes wollen wir es den Tieren so leicht wie möglich machen, alle miteinander :bindafür:

    ich zitiere mich grad mal eben selbst... dann muss ich nicht alles 2x schreiben xD

    Hört ihr den Stein, der mir grad vom Herzilein gebollert ist? xD


    Meine Hunde mögen Eierlikör :bindafür: Probelauf war erfolgreich, allerdings nur mit 1 TL voll
    Der Kleine ist sogar wedelnd noch ein bißchen um mich rum, weil er auf Nachschlag gehofft hat... werd es dieses Jahr also damit mal versuchen, zusätzlich zu den Rescue Tropfen im Wasser und Lavendelöl auf dem Hundekissen vertröpfelt (hab heute schon ein Taschentuch mit Lavendel in den Bezug ihres Kissens reingeschmuggelt), Rollos runter und Musik an und das alles... vielleicht noch kurz vor 12 einen Pulli von mir der Großen angezogen, dann ist sie hinreichend beschäftigt, den wieder auszuziehen und dran rumzupopeln :roll: :dafuer:

    Ich fühle mich deutlich besser vorbereitet als letztes Jahr, als mich die plötzliche Angst meiner Großen total unvorbereitet getroffen hat, die Jahre davor war sie "nur" nervös bzw. wurde von Jahr zu Jahr nervöser, bis sie letztes Jahr nur noch zitternd und hechelnd in der Ecke gesessen hatte, als das Geknallere richtig losging.
    Ich hatte es gar nicht bemerkt, weil ich dachte, sie liegt halt auf ihrem Platz und ruht, bis ich nachgeschaut hab und gesehen hab, dass es ihr alles andere als gut ging.
    Dieser Jahreswechsel wird entspannter werden! :bindafür:

    Hört ihr den Stein, der mir grad vom Herzilein gebollert ist? xD

    Spoiler anzeigen


    Meine Hunde mögen Eierlikör :bindafür: Probelauf war erfolgreich, allerdings nur mit 1 TL voll
    Der Kleine ist sogar wedelnd noch ein bißchen um mich rum, weil er auf Nachschlag gehofft hat... werd es dieses Jahr also damit mal versuchen, zusätzlich zu den Rescue Tropfen im Wasser und Lavendelöl auf dem Hundekissen vertröpfelt, Rollos runter und Musik an und das alles... vielleicht noch kurz vor 12 einen Pulli von mir der Großen angezogen, dann ist sie hinreichend beschäftigt, den wieder auszuziehen und dran rumzupopeln :roll: :dafuer:

    auf was ich nie mehr verzichten möchte, solange ich Hunde habe...

    - Mein guter Staubsauger mit der rotierenden Bürste, der mit 2 Hunden und 2 Kindern regelmäßig täglich zum Einsatz kommt :bindafür:
    - Dampfreiniger von Kärcher zum Desinfizieren, wenns hier mal wieder brennt (mit Durchfall o.ä.)
    - meine gute, neue Waschmaschine, die die vielen Handtücher wirklich sehr sauber wäscht, die hier so anfallen, und in die auch große Hundekissen/ -decken passen
    - mein Trockner!!
    - den Furminator und die tolle Drahtbürste, die so wunderbar die Unmengen an Fell aus meiner Großen herauskämmt (zB wenn sie ihre Unterwolle verliert :flucht: )
    - die schönen neuen Leinen von Hunter, die so angenehm in der Hand liegen und genau die richtige Länge für meine beiden haben, dass sie durchhängen, aber selten einer sein Bein drüber bekommt, und weil sie unterschiedlich breit sind, weiss ich immer, welcher Hund an welcher hängt, wenn ich hinter meinem Rücken oder in der Dämmerung ein Gewurschtel auseinanderpflücken muss, weil ich zu faul war, die Leine kurz zu hängen (ähnlich wie beim Longieren, da hat man ja auch in der einen Hand so einen Longensalat, und in der anderen das Pferd angehängt ;) )
    - Duftvasen mit Rattanstäbchen, überall strategisch verteilt, weil ich wirklich empfindlich auf "hundelnde" Hunde(gerüche) bin und die Dinger zum Einstecken in die Steckdosen nicht mag :smile:
    - Hundetüten in der Hosentasche/ Jackentasche (haben uns schon so manches mal auch ohne Hund, dann allerdings von ihrem eigentlichen Zweck entfremdet, einen Dienst erwiesen :smile: )
    - Handy, um wunderschöne Naturanblicke knipsen zu können oder süße Hundeschnauzen

    Was meine Hunde nicht missen möchten:
    - im Sommer: unsere mobile Hundetränke, die in jeden Rucksack passt, eine gute Erfindung :gut:
    - Leckerli in meiner linken Jackentasche oder im Sommer in meiner Bauchtasche

    Wie geht es euch dabei, wenn ihr nach einiger Zeit wieder Kontakt zu der Tierart habt, die ihr nicht mehr möchtet?

    Kommt da doch wieder der Wunsch nach der Tierart auf? Oder tut es gut, zumindest gelegentlich Kontakt zu haben ohne "eigene" Verantwortung?
    Oder bestätigt euch das eher in eurer Entscheidung dass es besser ohne Hunde/Katzen/Pferde/Nager etc ist?

    Momentan habe ich ja noch Hunde. Ob ich danach nochmal anfange mit einem Kandidaten aus dem Tierheim oder einem Welpen... mal sehen.

    Die Katze wurde leider vom Mähdrescher überfahren, sie war ein Findling, der unplanmäßig in unser Leben getreten ist, immer schon sehr unabhängig war und dabei auch sehr furchtlos. Irgendwann musste was passieren, das war irgendwie klar, einsperren konnte ich sie aber nicht. Man hofft halt das Beste.... Naja, sie ist nicht mehr da, und ich persönlich möchte keine eigene Katze mehr. Wir haben viel in sie investiert, sie war sehr krank, als ich sie gefunden hatte, lange war unklar, ob sie überlebt. Insgesamt war sie 3 Jahre bei uns. Mein Sohn vermisst sie sehr und wünscht sich wieder eine :tropf: . Aber ehrlich gesagt, bin ich auch kein Katzenmensch, deshalb wird das wohl nichts mehr hier werden.

    Die Geschichte mit meinem eigenen Pferd vor vielen Jahren war eine einzige Katastrophe, reiterlich, pferdegesundheitlich und finanziell, so dass ich mich damals schon, als ich es abgegeben hatte, für alle Zeiten gegen ein eigenes Pferd entschieden habe, sollte ich je wieder den Wunsch verspüren.

    Seitdem habe ich immer mal wieder Reitbeteiligungen gehabt, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Vorteil natürlich, die Last der Verantwortung ist leichter. Man ist trotzdem vorsichtig und umsichtig, ist ja nicht das eigene Tier, andererseits habe ich keine höheren Kosten und muss wichtige Entscheidungen nicht treffen.
    Nachteil: Die Entscheidungen trifft ein anderer, und mir ist schon 2x passiert, dass ein echt tolles Pferd in einen Stall weit weg gezogen ist und ich war die RB wieder los. Und, der Besitzer bestimmt eben vieles bzw. alles, Beschlag, ja, nein, wann kommt eine Physio, oder gar nicht, solche Dinge können anstrengend werden.
    Trotzdem ist es so wie es ist, mit einer RB, die bessere Wahl für mich. Ich bin ein sehr gewissenhafter Tierbesitzer und würde mich an einem Pferd total abarbeiten, was ich aber neben Familie, Job und anderen Verpflichtungen nicht kann. Ich möchte den Kontakt zu Pferden aber auch nicht missen, mich erdet und entstresst das Putzen, Reiten, die Arbeit am Boden mit dem Pferd. Der Geruch im Stall, nach Heu, Leder, Pferde, das ganze Drumherum, bringt mich runter und ist wichtig für mein Seelenleben.

    Wenn ich an später denke, könnte ich mir auch eine Art Gassiservice meinerseits vorstellen, anstatt selber Hunde zu halten. Die Erfahrung, die man gesammelt hat, kann einem keiner mehr nehmen, und ich würde sie gern irgendwie weiter anwenden oder sogar weitergeben vielleicht. Ich hab auch schon drüber nachgedacht, mich zum Trainer weiterzubilden und die Prüfung abzulegen.

    Mal sehen , was noch kommt. =)