Ich würde aber damit rechnen dass trotzdem nach ner Zeit Unsicherheiten auftreten.
Calino hat in den ersten Tagen so viel Input gehabt dass ihm die Menschen egal waren, dann nach ein paar Tagen wurden die Menschen (vorbei laufende) komisch für ihn.
Ich kann ihn jetzt erst besser einschätzen. Und er ist jetzt 5,5 Wochen da.
Hier laufen sehr wenige fremde Menschen an einem vorbei. Es gibt hier insgesamt nur 100 Menschen. Ringsum ist Pampa.
Und dann sind da in einiger Entfernung, die für einen Hund kein Problem darstellt, noch ziemlich sicher ein paar Bundesstraßen.
Ich finde es cool, dass du deine Einstellung geändert hast und jetzt sagst, du wirst es die nächste Zeit anders machen. Letztlich wollen wir uns alle hier austauschen und dazulernen.
Die verbale Haue gab es mMn deshalb, weil du recht lang drauf beharrt hast, dass du die Situation besser einschätzen kannst und diesen individuellen Hund besser beurteilen als alle anderen hier. Ich glaube, da war einfach eine kleine Portion Selbstüberschätzung dabei. Ist mir auch schon passiert, man denkt, man hat alles bedacht und alles im Griff, und schwupp, landet man in einem "hat er ja noch nie gemacht"- Moment.
Was bei einem unbekannten Hund mit unklarem Background mMn schneller passieren kann als mit einem liebevoll aufgezogen, auf Menschen positiv geprägten, aus einer wesensfesten, sozialverträglichen, *bitte beliebige positive Eigenschaften einfügen* Mutterhündin gezogenen Hund. Man darf nicht vergessen, der Hund ist ja auch noch sehr sehr jung. Da ist kein Gehorsam da, nichts, was man von vornherein als gegeben annehmen könnte.
Wie geht es denn bei euch jetzt weiter? Arbeitest du mit ihr, bildest sie sogar vielleicht erstmal weiter aus, oder sucht der Verein jetzt schon direkt einen passenden Halter?