Beiträge von DerFrechdax

    aber dann würde er nicht haaren, also dann würden offenbar keine Haare pausenlos im Haus herumfliegen.
    Stimmt das? Und ist das bei anderen "wuschelfelligen" Hunden auch so? Also Landseer beispielsweise?

    Wir haben gerade eine Phase, wo gar keine Leo- Haare herumfliegen :gott: :hurra: .
    Die Haare sind auch so lang, dass die nicht überall hin fliegen, die stecken weder in den Socken noch in der Kleidung. Aber: steht der Fellwechsel an, ertrinken wir hier in Fellbüscheln, die ich auch kontinuierlich auskämmen muss. Die finden sich im Wechsel auch mal in der Butter und im Kuchen oder auf dem Marmeladenbrot, die sind so fein... aber zum Glück gut sichtbar :lachtot:
    Und man darf nicht die Mengen an Laub, Kletten und Unrat vernachlässigen, die in so einem langen Behang hängen bleiben und dann daheim irgendwo abfallen.

    Aktuell kann ich jedoch nicht klagen... wir saugen nur jeden 2. Tag... weiss gar nicht, was ich mit so viel freier Zeit anfangen soll :lol:

    Sorry fürs OT ;)

    Ich kann dir leider nicht raten... ein großer Hund, der nicht haart, da fällt mir nix ein, was nicht schon vorgeschlagen wurde... und dann ohne Jagdtrieb... glaub, das wird sehr eng... :ka:

    vielleicht (oder ganz bestimmt) gibt es auch einfach zu viele Hunde und zu viele verschiedenartige Hunde auf zu engem Raum, die wir zu Interaktion zwingen, wo sie doch nur ihre Ruhe möchten :ka:

    Dieses dauernde sich über den Weg laufen besonders in der Stadt überfordert vielleicht einfach den sozialsten Hund...


    Und anstatt diese Begegnungen wenigstens zu managen, verlangen wir Menschen dann von ihnen noch, jedes mal freundlich und sittsam und sozial zu sein, wo doch der Hund sich schon von weitem denkt "Nee, nä, jetzt kommt schon wieder der blöde Knallkopf von 2 Straßen weiter, den ich eh nicht riechen kann"...

    Völlig unabhängig von Größe und Rasse?


    Ich glaube nicht, dass es in Deutschland im "Normalhaushalt" American Bullys gibt.

    Ich hab vor paar Jahren, glaub, vor 4 war das, mal einen beim TA im Wartezimmer gesehen und mit dem Besitzer gesprochen. Da kannte ich die Rasse noch nicht, er meinte, das wäre ein Bully direkt aus den USA importiert, fiel nicht unter die Kampfhundeverordnung, wie er mir erklärte (k.A. ob das noch so ist)

    Der hatte eine hübsche geklammerte Verletzung im Gesicht, weil er sich ne Beißerei geliefert hatte, worauf der HH recht stolz war.
    Hübsches Tier, silbergrau mit Brustfleck, sehr muskulös, ziemlich groß, ich würde sagen, so gut kniehoch, eher Airedale- Größe.

    Sah optisch so überhaupt nicht nach den Bullys aus, die man manchmal auf Bildern sieht mit den abstehenden Watschelbeinchen.

    Aber es ist auf der einen Seite einfach unfair zu verlangen, dass ein Kleinhund souverän sein soll (weil sonst hat er es verdient nicht ernst genommen zu werden) und auf der anderen dann anzuprangern wenn er kläfft.

    Naja, zu souveränem Hundeverhalten würde ich Kläffen jetzt nicht unbedingt zählen... ;)
    Aber mit deinem restlichen Text gehe ich konform. :bindafür:

    Ich schrieb ja vorher, dass das auch rassespezifisch sein kann, wie kommuniziert wird.

    Meine Große macht durch ihre Größe und ihre etwas tapsige Art kleinen Hunden manchmal Angst, deshalb darf sie nicht hinrennen, basta, egal, was der andere HH sagt, sie bleibt bei mir und wird erst abgeleint, wenn ich mir sehr sicher bin, dass der andere Hund damit ok ist (wir reden hier nicht von ganz kleinen Minis, da ist mir die Verletzungsgefahr zu groß, die haben wir hier auch gar nicht) .
    Der Kleine hat ja eh seine eigenen Baustellen, aber wenn er im Freilauf andere Hunde trifft, auch große, verschafft er sich immer Respekt. Er bellt nicht und hampelt nicht rum, sondern geht mit aufgerichteter Rute und Ohren schnurstracks auf den anderen Hund zu zum Filzen und Pöppes schnüffeln. Danach wird markiert, dann darf der andere da dran schnüffeln, dann wird der fremde Hund eskortiert.
    Weil ich das nicht möchte (ufert gern aus, hatte es in einem anderen Thread gepostet), hole ich ihn dann ebenfalls meistens an die Leine.
    Manchmal klappt es aber auch wieder ganz gut, dann lassen wir es ein kleines bisschen laufen. Kommt eben darauf an. Untergebuttert wird er auch von der Großen nicht, das quittiert er mit deutlichem Verhalten.

    Vielleicht ist da echt was dran mit dem Aberziehen des normalen Hundeverhaltens... oder vielleicht Wegzüchten bei Schoßhunden? :ka:

    Es passiert mir halt extrem selten, dass uns ein normaler Kleinhund begegnet, der normalvorsichtig und respektvoll anfragt und nicht gleich den Berserker gibt. Kommt wahrscheinlich drauf an, was man selbst so erlebt, wie dann daraufhin die eigene Sichtweise ist :ka: .

    Deswegen haben ja soooo viele Kleinhunde Probleme mit Angstaggression. Wenn sie mit ihrer normalen Hundesprache verstanden und ernst genommen werden würden, dann wären die Kleinen viel entspannter unterwegs.

    Naja.... :roll:

    So ganz kann ich das nicht unterschreiben... wir haben hier einige seeehr von sich überzeugte Kleinhunde, die von vorn bis hinten gepampert und betüdelt werden und die alles dürfen. Wir weichen denen immer großräumig aus, weil deren liebevoll belächeltes Kläffkonzert wirklich nicht von schlechten Eltern ist. Die haben natürlich alle auch nur Angst vor meinem bösen großen Hund.

    Selbstredend, dass diese Kleinhunde an der bis zum Anschlag ausgefahrenen Flexi unterwegs sind, deren Gassi Stunden dauert, weil wirklich an jedem Grashalm stehen geblieben wird vom HH und immer nur wir ausweichen, weil, Fiffi darf ja nicht am Halsband wohin gezogen werden, weil er so zart ist. Und hören tut er natürlich auch nicht.
    Hinter denen laufen oder wo warten, dass die vorbeigehen ist die Pest, sag ich euch. Das dauert Stunden :roll: . Plus Angebellt werden, denn kommentiert wird unsere Anwesenheit beinahe immer. Auch wenn meine beiden brav abgewandt sitzen und ein Leckerliregen auf sie runtergeht und die beiden Null reagieren.

    Sprach eine Kleinhund- und Großhundehalterin =)