Beiträge von DerFrechdax

    Aber Waschlappen und nur Katzenwäsche geht für eine Zeit lang ganz gut, nur dass ich meine Haare eigentlich täglich waschen muss, weil sie so schnell nachfetten. Aber dafür gibt es ja Mützen.

    Als Idee, vielleicht Trockenshampoo, oder, noch besser, das Seidenpuder von Hauschka auf die Prepperliste setzen? :smile:

    Ich hab mehrere Packs Feuchttücher gehortet, dazu dann gute Seife, das Seidenpuder und ne Dose Trockenshampoo, wobei ich letzteres nachkaufen muss, weil es aktuell verwendet wird... so spare ich mir das häufige Haarewaschen mit meinem sauteuren Shampoo- Bio- Seifenstück und steck die Haare dann eben hoch :D

    Und in Krisenzeiten ist man nicht ganz gammelig unterwegs, stelle ich mir vor.
    Obwohl einem das dann wahrscheinlich wurscht ist, wenn's ums Überleben geht...

    Edit: seh grad, @LinouAlexandra war schneller

    Das ist ein Irrtum. Bezüglich Hunden gilt die Gefährdungshaftung. Du hast da eine Sicherungspflicht und bist für jeden Schaden haftbar, den Dein Hund anrichtet - außer, Du kannst nachweisen, dass Du Deinen Hund voll gesichert hast. Das wird Dir schwerfallen, wenn der einen Winzling plattwalzt.

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    Es gehört hier nur am Rande dazu, aber ich meine, die Gefährdungshaftung greift immer.

    (Be-)Schädigt mein Hund jemanden oder etwas, hafte ich immer, völlig unabhängig, ob ich ihn gesichert habe oder nicht, und egal, wer angefangen hat.

    Der Nachweis, dass mein Hund u.U. mit Maulkorb oder kurzer Leine etc. gesichert war, ist höchstens für die Haftpflichtersicherung relevant, wenn von ihrer Seite geprüft wird, ob sie die Regulierung übernehmen oder nicht. Das kommt dann auf die Bedingungen, das sog. Kleingedruckte, an. Und, es ist wichtig, wenn geprüft wird, ob meine Hundehaftpflicht mich behält oder rausschmeißt.

    Wollte das nur einfügen, weil sonst der Eindruck entstehen könnte, man müsse für Folgen der Aktionen seines Hundes nicht haften bzw. die versicherungsrechtlichen Konsequenzen nicht tragen, wenn man ihn voll sichert.

    Anzeige beim OA o.ä. ist natürlich nochmal ein anderes Paar Schuhe.

    Die ganze Diskussion Kleinhunde/Großhunde hat jetzt mit dem aktuellen Fall wohl nur noch sekundär zu tun. Mir tut die Frau leid, egal, wie groß ihr Hund war, der tot gebissen wurde. Tot ist tot.

    Ich persönlich sehe mich zum Thema Klein-/Großhund in einem Zwiespalt.
    Warum? Beispiel:

    Natürlich sollen alle HH ihre Hunde verantwortungsvoll führen, das steht ja, denk ich, außer Frage.

    Heute erst wieder:

    Mein Mann und ich machen uns auf aufs Feld, läuft vor uns ein Pärchen, sie mit 1 Toy Yorkshire und 1 Toymalteser (?), er mit einem Goldie an der Leine. Der Mini- Yorkie fixiert uns schon von weitem böse, wir holen auf, mein Mann läuft auf der abgewandtetesten Seite, die Große ganz links, ich mit unserem Kleinen (Westiemix) zwischen der fremden HH und meinem Mann, den Kleinen ebenfalls abgewandt.
    Die Frau mit den 2 Kleinteilen bleibt plötzlich mit einem hilflosen Lächeln stehen, ihre Hunde gehen keinen Zentimeter mehr weit, nur noch am Kläffen und laut Jaulen und Kreischen, und meint "So kommen wir jetzt nicht weiter..." und will, dass wir an ihr auf dem Feldweg nun vorbei gehen.

    Zum Glück geht die Große inzwischen wieder gut an pöbelnden Kleinhunden vorbei, das haben wir in der letzten Zeit (nach einigen unschönen Begegnungen vorher) wieder neu üben und schönfüttern müssen, sie hat nicht mal geschaut.
    Aber ich frage mich schon, wie man 2x 2 Kilo Kleinhund nicht dazu bringen kann, mit einem mitzugehen oder die Klappe zu halten, aber dann erwartet, das 50 Kilo Hund gechillt und entspannt an einem vorbei gehen und der dazugehörige Besitzer den 100% im Griff hat, während man selbst seine 0 im Griff hat.

    Versteht mich nicht falsch, natürlich will ich, dass meine Hunde freundlich und kontrolliert durchs Leben gehen, niemanden belästigen und auf gar keinen Fall irgendjemanden schädigen, niemalsnichtnie! Niemand soll Angst haben müssen vor uns oder wegen uns! Auch bin allein ich verantwortlich für meine Hunde.

    Aber dieses zweierlei Maß, mit dem oft gemessen wird, und immer wieder auch die Frustrationen, die man als Großhundehalter und auch als Großhund aushalten muss, während manche Kleinhunde wie die kleinen Prinzen behandelt werden, das empfinde ich als ungerecht.

    Ich verstehe, dass Kleinhunde Risiken ausgesetzt sind, die Großhunde in dem Maß nicht kennen, und ich versteh auch die Ängste der Kleinhundehalter. Andererseits... ist es manchmal einfach nur ermüdend und anstrengend, wenn du in einer Gegend mit hoher Kleinhundedichte lebst, die ohne Besitzer frei herumlaufen dürfen, dich und deine Hunde anpöbeln, dir den Weg abschneiden, immer du ausweichen musst, weil du ja das Kalb hast und nicht den süßen Wuschel… das frustriert und nervt auf Dauer gewaltig.

    Wie gesagt, das hat mit dem ursprünglichen Thema nichts zu tun und soll keine Entschuldigung sein für Vorfälle wie einen tötenden Dobermann, auf keinen Fall.

    Ich erlebe es hier eben nur immer als anstrengend und verstehe meine Hunde manchmal, dass sie gern mal auch zurückpöbeln möchten oder dem keifenden Kleinteil eine Maßregelung verpassen möchten und nicht dürfen, während die Besitzer der Kleinhunde lächelnd auf ihren wehrhaften Mini herabsehen, den süß finden und auch noch stolz sind. Und ich muss meine beiden dann erziehen und umlenken und mit ihnen arbeiten, während sich der andere HH grinsend zurücklehnt, um es mal überspitzt auszudrücken.

    Ach, was red ich... wir sind halt nicht bei wünsch dir was...

    Grüße von einem heute sehr frustrierten Frechdax :ugly: