Beiträge von DerFrechdax

    Hey,

    mach dich selbst bitte nicht so fertig... Ich persönlich war in den Zeiten der Schwangerschaft und Stillzeit nicht fähig, tiefgreifender Entscheidungen zu treffen... Ich war damals rückblickend ziemlich durch den Wind, und das ist ganz normal, die Hormone und die innerliche Vorbereitung auf die neue verantwortungsvolle Aufgabe, die man als Mama übernimmt, kostet viel innere Arbeit und Reifung.

    Nimm zur Kenntnis, was du dem Hund geben kannst, und gib es ihm, alles andere kann dankenswerter Weise dein Partner geben. Euer Hund hat es gut erwischt, es geht ihm gut, das ist die Hauptsache.

    Das Verschriftlichen von inneren Gedanken und Empfindungen ist eine gute Idee, ich empfinde es als etwas, was mich selbst immer wieder rettet... Ich verstehe es als meine nötige Seelenhygiene. Alles, was mich beschäftigt, kann so raus und aufs Papier... nach ein paar Tagen wieder durchgelesen sieht man vieles dann schon wieder klarer und entspannter.

    Alles Gute für euch :winken:

    nuja @CH-Troete ich hatte ja gefragt.

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    Ich seh ein Problem: Wenn ich einem Hund beibringe, mit abgewandtem Blick wirklich in vollstem Vertrauen zu mir mit dem Rücken zu einem Pöbler still zu sitzen, und es kommt unvorhergesehenerweise zu einem Vorfall, wo der fremde Hund meinem abgewandten, mir voll vertrauenden Hund ins Kreuz springt/ ihn beißt, weil ich nicht aufgepasst hab oder zu langsam war oder der andere Hund besonders aggressiv, dann hab ich es für immer versch*** bei meinem Hund.

    Nach meinem Empfinden ist das fast schon über"hündisches" Vertrauen, diesem Kommando nachzukommen und sich da abgewandt hinsetzen zu lassen, als Hund jetzt gesehen.

    Ich hab meine Große einmal letztes Jahr (wie ich es fast immer gemacht hatte damals) absitzen lassen, als ein freilaufender, bellender und deutlich auf Obermacker machender Malteser ankam. Die Große macht Sitz, alles paletti... und dann kommt dieses kleine Miststück und fällt im Vorbeilaufen meine Große an und beißt die in ihren sitzenden Hintern. Ich musste sie aber dennoch halten, sonst wäre dem kleinen Hund vielleicht was passiert. Wir haben uns also ein paarmal gedreht und dann hat sich der Malteser gedacht, er hat genug und ist sichtlich stolz auf sich von dannen gezogen.
    Und meine Große ist ab da ziemlich abgegangen, wenn wir den Hund oder andere Kleinhunde getroffen haben, sie ging eindeutig in Richtung Leinenpöbler bei Kleinhundesichtung.

    Hat lang gedauert, nach meinem Empfinden, bis sie mir wieder voll vertraut hat, und es schlußendlich mal eine Situation gab, wo dieser Malteser aus dem offenen Gartenzaun rausgeschossen kam und ich dem Malteser den Einlauf seines Lebens verpasst hab, die Große hinter mir haltend. Seitdem schaut der Malteser nicht mal mehr und hat höchsten Respekt vor mir/uns. Und meine Große ist auch wieder ruhiger, lässt sich inzwischen absetzen, ich steh zwischen ihr und Fremdhund, und sie bekommt was richtig Gutes zwischen die Kiemen.

    Ich handhabe es inzwischen so, dass Fremdhunde umschifft werden, wenn das nicht geht, wird der Hund auf mich bezogen mit einem "Schau"- Signal und einem (sehr kleinen) Leckerli, und wir gehen forsch an der kurzen Leine, Hund auf der abgewandten Seite vorbei, wenn ich merke, das geht auch schlecht, wird der Hund abgesetzt und ich stehe zwischen ihm und Fremdhund. Starren und Steifmachen wird von mir aber auch korrigiert, sobald sie zu mir schaut, wird wieder bestätigt. Ich beachte den anderen Hund übrigens auch nicht, nur aus den Augenwinkeln. Meinen Hunden sollen andere Hunde egal sein, weil sie mir auch egal sind.

    Was für einen Hund hast du denn, liebe TE? Wie sieht denn euer Ausbildungsstand aus?

    Gerade lasse ich die beiden nochmal raus zum Pieseln in den Garten, wundere mich, wo sie bleiben... die Große, okay, da kenn ich das ja, dass sie gern draußen liegt und sich einschneien lässt, aber als ich nach dem Kleinen rufe, hör ich nur sein Halsband klimpern und so ein komisches schabendes Geräusch... ich schnappe mir schnell ein paar Schuhe und renn raus, hat dieser Knallkopf doch tatsächlich seinen "Vorrat" von gestern, den er so fein säuberlich verbuddelt hatte, wieder aufgegraben... und da alles gefroren und versickert war, hat er begonnen, am gefrorenen, getränkten Sand rumzunagen :gott: :lachtot: :kotz:

    hab ihn dann sofort geschnappt und mit dem Rücken zum anderen Hund ins Sitz gebracht

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    darf ich dich fragen, warum du deinen Hund vor dem pöbelnden Hund (hinterm Zaun?) mit dem Rücken zu demselben ins Sitz beordert hast?

    Also, welche Denkweise/Philosophie steckt da dahinter? Dass du verhindern wolltest, dass das eskaliert und nicht wolltest, dass dein Hund zurückbellt, ist klar.

    gestern wurde mein Kleiner nach dem Genuß eines Päckchen Butters überraschend ;) krank...
    Wird bissi eklig, drum im Spoiler :pfeif:

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    Am Abend musste er sich 2x übergeben.

    Das 2. mal gestaltete sich so:

    Hund wacht auf, schaut mich alarmiert an, ich verstehe, springe von der Couch, renne mit Hund vor meinen Füßen zur Terassentür, lasse ihn raus, er verschwindet eilig ums Eck.
    Ich will wissen, was er macht (ob er sich erbricht oder Durchfall bekommt) und folge ihm leise, um ihn nicht zu stören.
    Entdecke ihn im ehemaligen Sandkasten meines Sohnes, der inzwischen der bevorzugte Liegeplatz meiner Großen ist, wie er im Dunkeln eilig am Loch buddeln ist.
    Ich so :shocked: "dafür wollte der raus?" :???:

    Plötzlich übergibt er sich, genau in das gebuddelte Loch, und sofort danach wird mit der Schnauze genauso emsig das Loch akribisch wieder zugeschoben. Als alles wieder aussieht wie immer, wendet er sich zufrieden ab, entdeckt mich und freut sich, nach getaner "Arbeit" wieder rein zu dürfen.

    Ich frage mich, wer bekloppter ist... mein Hund oder ich :lol:

    Warum kauft man sich denn eine Flexi, anstatt einer Schleppleine, außer dass sie vielleicht bequemer ist?

    Der einzige Vorteil einer Schlepp in meinen Augen ist, dass der Hund am Halsband bzw. Geschirr nicht ständig diesen leichten Zug hat, der ja bei der Flexi automatisch entsteht.

    Als meine Große so ein halbes Jahr war und wir mit der Hundeschule öfter Social Walks veranstaltet haben, hat unsere Trainerin, die totaler Flexigegner war, mir aus Mitleid selbst vorgeschlagen, doch eine gute Flexi zu holen.
    Die rollert sich nämlich von selbst ein, und ich hatte nicht ständig Meter um Meter an Seil zwischen den Füßen baumeln und war nicht ständig am Entwirren eines Seildesasters. Außerdem konnte ich meine damalige 40 Kilo- Jungspund- Flummeline mit Schleppleine nicht halten, ohne mir die Hand zu brechen oder auf der Nase zu liegen :hust:
    Dank Flexi war das Handling dann einfacher.

    Hallo :winken:

    Wir haben hier in der Nachbarschaft eine Hündin, die sich so wie deine benimmt: sie biedert sich bei fremden Leuten auf dem Bauch robbend und wie irr schwänzelnd an, unterwirft sich strampeln, rennt in Kreisen um einem herum und schleckt einem die Hände ab. Manchmal pinkelt sie unter sich.

    Dieses Verhalten der Hündin empfinde ich als sehr gestresst und unsicher, die Ohren sind hintergeklappt und der Schwanz leicht eingezogen.

    Ich würde (als Vorschlag) an eurer Stelle dem Besuch ggü. die Bitte äußern, den Hund so lange zu ignorieren, solange er in so einem Modus ist. Irgendwann wird der Hund damit aufhören und zur Ruhe kommen.

    Schimpfen oder gar Strafe wäre bei so einem unsicheren Hund kontraproduktiv, aber wenn er keine Beachtung erfährt, niemand von ihm was will, dann wird er (hoffentlich) auch nicht mehr so ein gestresster Verhalten zeigen. Kommt der Hund "normal" aufmerksam zu eurem Besuch oder euch, kann man ihn natürlich ruhig an der Hand schnüffeln lassen oder mal an der Brust streicheln.

    Bei einem Hund, der so unsicher ist mit neuen Eindrücken, muss man sich langsam vortasten, viele gute Erfahrungen machen lassen und viel Sicherheit geben.

    Andere Menschen, die sie anknurrt, da würde ich den Hund mit einem eingeübten "Schau!"- Kommando zu mir herschauen lassen --> Leckerli bzw. Herrufen, wenn sie nicht neben mir steht, "Schau" --> Leckerli. So verbindet sie bald fremde Leute mit "Oooh, gleich gibt's bei Frauchen Leckerli!!" und Menschen werden positiv verknüpft.

    Hinlassen zu anderen Hunden oder Menschen würde ich nur nach Absprache und nur, wenn sichergestellt ist, dass da keine bösen Überraschungen auf sie warten, damit sie Zutrauen und Vertrauen fassen kann und gute Erfahrungen macht.

    Alles Gute für euch :winken: