Beiträge von DerFrechdax

    Ich wollte euch kurz an einem haushaltstechnischen Erfolg teilhaben lassen :mrgreen-dance:

    Jemand hatte eine halbe Packung Heidelbeeren aus dem Gefrierschrank genommen und außen stehen lassen... war natürlich alles ausgelaufen, beim Aufwischen hab ich es geschafft, dem Sohnemann noch was aufs weiße, recht neue Tshirt zu spritzen.... die Vollholzarbeitsplatte und die weiße Steinspüle waren danach auch verfärbt |)

    Jedenfalls fiel mein Blick auf eine Bio- Zitrone, von der nur die Schale abgeraspelt worden war für Kuchen, und die wurde dann kurzentschlossen in der Faust zerdätscht, die farbig gewordenen Stellen damit eingerieben und nachgewischt, danach das Tshirt in kaltes Wasser ins Waschbecken gelegt, die Zitrone dazu, alles umgerührt und über Nacht stehen lassen.

    Tshirt ist strahlend weiß, ganz ohne schrubben, das Waschbecken sauber wie nie, auch der Kalk am Stöpsel, alles weg :cuinlove::laola::mrgreen-dance:

    Grad liegt der Rest der inzwischen schon recht zerfaserten Zitrone um den Wasserhahn gewickelt, um dort noch bissi einzuwirken.

    Diese Zitrone hat wirklich hilfreich in meinem Haushalt mitgewirkt :nicken:  :lol:

    Thorben-Hendrik erblickt Newton, erschrickt und fällt natürlich vom Stuhl. Es ist Gott sei Dank nichts passiert. Nur die Eltern ein riesiges Drama gemacht. Ich war natürlich Schuld. Sie wollten meine Personalien etc. Ohne Polizei rücke ich sie aber nicht raus. Die wollten sie aber nicht rufen also bin ich gegangen...

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    Das ist allerdings etwas Grundsätzliches in der heutigen Zeit, dass das eigene Kind von manchen Eltern als grundsätzlich unschuldig in die Situation gekommen, fehlerlos und im Grunde hochbegabt wahrgenommen wird, es bekommt nur nie eine Chance sich zu zeigen und wird eh immer gemobbt :skeptisch2:  :lol:

    Michael Winterhoff hat dazu ein paar (umstrittene) Thesen aufgestellt.


    Wenn Eltern eine solche Sichtweise auf ihren Sprößling haben, kann man als HH nur einen großen Bogen um die Kinder (und Eltern) machen, die von Haus auf nicht lernen, achtsam, höflich und sich manchmal auch zurücknehmend durchs Leben zu gehen und es später u.U. auf die harte Tour spüren müssen, was Verantwortung und Impulskontrolle bedeutet... ein Bärendienst an den eigenen Kindern.

    "Der muss seine eigenen Erfahrungen machen" = "die Hunde machen das unter sich aus" = Kind/ Hund wird allein gelassen :/


    (Klar muss ein Kind irgendwann seine eigenen Erfahrungen machen, aber eben altersentsprechend.)

    Das Langstrecken-Lauftier Hund (Wolf) ist generell nicht dazu geeignet, vom Welpenalter an das ganze Leben lang 3 Stockwerke hoch- und wieder runter zu kraxeln. Dafür ist die Anatomie nicht ausgelegt.

    Es gibt Hunde, die ihre Besitzer bei - häufigen - Bergtouren begleiten.:denker:

    Und was ist mit den Hunden von der Bergrettung? Die werden auch schon in der Jugend am Berg ausgebildet.

    ich bin jetzt kein Fachmann, meine aber, irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass natürliches Terrain, auch, wenn es hart oder steil ist, und Treppen oder asphaltierte Strassen für ein Tier schon einen Unterschied machen.

    ZB ist es für Pferde ungesund, viel auf Asphalt zu laufen. Es gibt aber Pferdes, die in der Steppe oder bergigen, steinigen Regionen jeden Tag laufen, und denen tut das nix.

    Genauso ist es für Hunde ein großer Unterschied, auf natürlichem Boden unterwegs zu sein, dort die Krallen einsetzen zu können (Beim Bergablaufen spreizen sich zb die Pfoten vorn auf) und Unebenheiten mit Muskelkraft ausgleichen zu können (ein Hund, der viel in bergigen Landschaft unterwegs ist, ist ganz anders bemuskelt, als ein Hund, der in einer Wohnung lebt und ab und an Gassi geht).

    Treppen sind glatt, rutschig und besonders für große Hunde mit langem Rücken beim Hinunterlaufen schwierig zu gehen.

    Chris, das ist mir durchaus klar, dass das vorgeschrieben ist und trotzdem ist es oft nicht möglich.

    Und das jetzt schon als brütende Hitze zu bezeichnen ist auch reichlich übertrieben.

    Ach, nachts aufstallen ist ne Möglichkeit? Aus dem Wolfsthread wird sehr klar, dass es keine ist. Der Wolf kommt auch tagsüber.

    Bevor sich hier gestritten wird:

    Bei uns gibt es keine Wölfe. Zumindest noch nicht.

    In dem Stall, in dem das Pferd steht, das ich reiten darf, stehen die Tiere übers Sommerhalbjahr Tag und Nacht draußen, mit einer Weidehütte, wo sich alle unterstellen können (und es auch tun, auch Rangniedere).

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    Deshalb hat mich das irritiert, die Vorstellung, Pferde, die ansonsten zu großen Teilen in der Box stehen, dann tagsüber auf diesen kleinen Fleckchen (15- 20 m x 5m circa) ohne Schatten stehen zu lassen. Aber wie gesagt, die Paddocks waren (schon?) leer, es kann genauso sein, dass die Pferde momentan tags ebenfalls drin stehen müssen. Nachts raus ist eher unwahrscheinlich, das sind hochblütige Turnierpferde, teilweise. Kann mir nicht vorstellen, dass die das Risiko eingehen, die unbewacht draußen stehen zu lassen.

    Das nur am Rande. Sorry, ist bissi lang geworden.

    weiss jemand, wie es mit Schatten auf Pferdekoppeln aussieht? Also, ob da ein Unterstellmöglichkeit sein muss?

    Bin gestern an einem recht großen Stall vorbei gelaufen, der hatte außen mehrere, bestimmt 20, abgetrennte Paddocks, wo 1- 2 Pferde gehalten werden (tags raus, abends Box). Die allermeisten hatten keinerlei Schatten oder Möglichkeit, sich unter zu stellen. Ich dachte immer, das wäre gesetzlich geregelt... oder?

    (Ich muss aber dazu sagen, als ich vorbei kam, war schon die Abendfütterung am Laufen und es standen auf den schattenlosen Paddocks keine Pferde mehr... deshalb kann ich nicht 100% sagen, ob bei diesen Temperaturen überhaupt Pferde draußen stehen... Wasser war schon aufgefüllt, Heu lag aber herum, abgemistet war auch schon).

    Mich würde das nur grundsätzlich interessieren, ich will niemandem dort Stress machen :sweet:

    Ich seh nicht so sehr das Rauflaufen als DAS große Problem, sondern das Hinunterlaufen. Hoch schiebt die Hinterhand, aber runter muss alles von den Gelenken der Vorderhand abgefangen werden. Das mehrfach am Tag über Jahre wird nicht ohne Spuren bleiben.

    Für mich sind mehrere Treppen und Hund echt ein k.o.- Kriterium, wenn der Hund nicht getragen werden kann.

    Danke @Y-Kuchen und Morelka , ich kenn mich mit Eurasiern nicht so aus, wie von den Knochen und Gelenke her so dastehen. Hätte ja sein können, dass die besonders ursprünglich oder stabil sind... jetzt weiss ich's besser nerd-dog-face

    vom Gefühl würde ich sagen, beides, weil, wie gesagt, ein Hund kann auch krank oder verletzt sein oder alt werden und du musst den dann da hoch und runter tragen... aber ob Eurasier problemlos, also ohne Gelenkprobleme zu bekommen, jeden Tag 4x jeweils hoch und runter gehen können... da bin ich überfragt... vielleicht schreibt @Y-Kuchen noch was dazu blushing-dog-face