Bei Hunden rennt sie hin, wedelt wie blöd, schmeißt sich vor ihnen auf den Rücken, leckt sie ab, springt ins Gesicht leckt leckt leckt, rennt weg, bellt 2-3 mal,rennt im Kreis, rennt wieder zum Hund, schmeißt sich hin und leckt weiter. Meist bekommt sie irgendwann eins auf den Detz (vom Hund, dem das zu aufdringlich ist was ich verstehen kann, daher lasse ich diese Art der Kontaktaufnahme nicht zu. Es bringt auch nichts. Wenn ein Hund sie anmotzt, jault sie kurz und macht dann das Gleiche in grün. Selbst erfahrene gechillte Althunde haben sie noch nicht stoppen können) Manche Hunde sind auch einfach nur verwirrt von ihrem Verhalten und sehen zu das sie weiterkommen.
Zu Menschen rennt sie, wenn ich sie nicht stoppe, so welpenmäßig winselnd bis bellend hin, aber richtig schnell, wedelt und springt sie voll an und leckt wo sie drankommt. Selbst wenn sie abgewehrt wird duckt sie sich kurz ( wenn ich dann rufe kommt sie ) und startet dann von vorn. Wird sie freundlich in Empfang genommen ist sie ausser sich und quietscht und winselt und schmeißt sich auf den Rücken und ......es ist mir so peinlich.
Daher lasse ich das natürlich nicht zu.
Danke für deine ausführliche Beschreibung 
Für mich hört sich so ein Verhalten irgendwie unreif und wie du selbst schreibst, "welpenmäßig" an. So sieht kein normales Sozialverhalten aus, das hört sich nach Beschwichtigen und mega viel Stress für den Hund an.
Ich würde ihr Hundebegegnungen ersparen, wenn sie so ablaufen. Besonders im Freilauf, wo sie scheinbar gar nicht weiss, wohin mit sich.
Nebenbei gefragt, wo hast du deinen Hund denn her? Vielleicht liegt in der Aufzucht beim "Hersteller" der Schlüssel zum Verständnis warum dein Hund ist wie er ist. Wie war denn die Aufzucht? Hast du die Elterntiere gesehen? Welche Prägung kann der Hund dort schon bekommen haben?
Ein Vorschlag von mir wäre, dass du Hundebegegnungen in Zukunft anders ablaufen lässt.
Und zwar, wenn du zb immer mal einen ruhigen, souveränen Hund triffst, mit dessen Besitzer du verabredet bist, dass ihr einfach beginnt, nebeneinander her zu laufen, die Hunde auf der jeweils abgewandten Seite, ein Social walk. Ohne direkten Kontakt zum anderen Hund.
Ihr "irres" Verhalten wird durch Leine unterbunden, und du und der Besitzer des anderen Hundes macht einfach einen ruhigen, entspannten Spaziergang. Diese Ruhe auszustrahlen (von dir) ist immens wichtig für deinen Hund.
Wenn du solche Social Walks mit 1- 2 ruhigen Hunden, die sie ignorieren, öfter machst, also ich rede von 2-3 Monaten, dann wird dein Hund irgendwann lernen, dass sich hochziehen und ausflippen nicht lohnt, weil so oder so kein Kontakt zustande kommt. Sie ist bei dir sicher. Wenn dein Hund es irgendwann schafft, nicht mehr in höchster Erregung Gassi zu gehen mit dem anderen Hund, sondern auch mal Hundedinge tut wie Schnüffeln, markieren, vor sich hin Latschen, dann könnte man über moderierten Kontakt zu anderen, bekannten Hunden, mit denen sie eh immer auf ihren Social Walks zusammen war, nachdenken. (Ich würde mir 1- 2 Hunde rauspicken, das Problem mit den Besitzern erörtern, und fragen, ob sie helfen könnten. Die Social walks würde ich zeitlich anfangs sehr kurz halten, am Anfang vielleicht nur wenige Meter nebeneinander gehen und sich dann wieder trennen, dann ein paar Minuten, wieder gehen, und dann erweitern, über viele Wochen).
Ebenso mit Menschen. Besuch zb wird dann zb so empfangen:
Besuch klingelt, Hund flippt aus, wird angeleint, man geht hinaus, der Besuch und man selbst mit Hund geht ein paar Meter um den Block, man geht mit dem Besuch und Hund ins Haus. Hund wird komplett ignoriert vom Besuch, nicht angesprochen, nicht angefasst, nicht angeschaut. Ggf wird Hund abgelegt am Platz oder mit Leine in deiner Hand neben dir hingelegt. Auch hier ist der Hund sicher vor unerwünschter Ansprache durch den Besuch.
Irgendwann wird der Hund ruhiger, dann kann man moderierte Zusammentreffen stattfinden lassen.
Sprech das mal mit der Trainerin durch, vieĺleicht kann sie dich da begleiten. Eingreifen muss man sofort , wenn der Hund Stresssymptome zeigt wie du sie beschreibst. (Du hattest doch eine Trainerin, die euch begleitet, oder? Oder verwechselt ich das jetzt?)
Dein Hund hat Stress und ist unsicher und beschwichtigt wie ein Weltmeister. Ich könnte mir vorstellen, dass in der Welpenstube was nicht gepasst hat (oder er einfach "Wesensmängel" hat, solche Hunde gibt's, die einfach ein extrem schwaches Nervenkostüm haben).