Beiträge von DerFrechdax
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Geht er denn von alleine in die Box oder schickt ihr ihn hinein? Flores kennt eine feste Transportbox auch und hat anscheinend auch kein Problem damit (bei der Ankunft wollte sie gar nicht raus), freiwillig geht sie aber momentan nicht rein.
Die Box steht immer offen da, er schläft nachts freiwillig drin, weil die Hunde nachts im Hausflur bleiben. Die Große könnte eigentlich vons mir aus auch ins WoZi, aber der Kleine geht gerne auf die Couch, und die ist neu... deshalb ist die Tür zum WoZi nachts und in unserer Abwesenheit zu

Bekommen wir Besuch und er dreht komplett ab, kann es allerdings vorkommen, dass ich ihn in die Box im Flur schicke zum Runterkommen... das passiert aber sehr selten. Kommt immer drauf an, wer kommt

Wenn du die Box positiv belegen willst, legt doch ab und an mal was Leckeres rein und lass es deine Flores suchen. Wenn sie im Körbchen pieselt, wäre es einen Versuch wert, das Körbchen gegen die Box auszutauschen und schön mit alten Handtüchern auszupolstern. Wenn sie dann da rein pieselt, kann man die Handtücher gut auf 95 Grad waschen und die Box ist auch schnell rausgewischt.
Vielleicht gibt sich die Pieselei auch mit einer Veränderung wie Box statt Körbchen oder Körbchen umstellen o.ä.
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Ihr Körbchen ist halt leider ein sensibler Bereich. Wenn man ihr da zu nahe kommt, pinkelt sie oft los ...
Vielleicht würde ihr eine geschlossene Box (also mit Tür offen, ich meine mit geschlossen, dass die Box höhlenartig rundum zu ist, nicht oben oder seitlich offen oder so) helfen, sich mehr zurückziehen zu können?
Unser Kleiner braucht auch Rückzugsorte, er kam letztes Jahr zu uns, ist 11 und ein Westie- Rauhhaardackelmix. Im Hausflur hat er eine alte Transportbox, in der eine flauschige Decke liegt, und im WoZi hat er eine Stoffbox, die hat seitlich und oben nur so Gitterstoff, so meshartig.
Ich bilde mir ein, er präferiert die feste Transportbox. Sie steht in einem Eck, wo er aber alles sehen kann, er ist leider ein Hund mit extremem Kontrollbedürfnis, das ich nicht komplett deckeln möchte, nur in Bahnen lenken

Das mit der Küche, ich lasse die Tür offen, die Hunde müssen an der Schwelle warten. Die Große (Leohündin) verkrümelt sich dann oft und legt sich wo hin und wartet, wenn ich zb am Futter bereiten bin, der Kleine versucht immer mal wieder, reinzukommen und wird immer wieder rausgeschickt. Er weiss aber, dass er nicht rein darf, eigentlich
Kindergitter wären eine Lösung, sind bei uns allerdings nicht praktikabel.Koche ich für mich/ uns, sind die Hunde beide immer nur in der Nähe der Küche am Rumlungern, weil ich kaum einfach so was zwischendurch gebe. So kommt keine Erwartung auf. Nehme ich allerdings die Futternäpfe in die Hand und es ist Fütterungszeit, dreht der Kleine besonders ganz gern ein bißchen am Rad, mit Fiepen und Herumgehopse. Dann muss ich ihn immer mal wieder rausschicken.
Inzwischen stört es mich nicht mehr so, ich bin da jetzt nicht komplett dogmatisch... mein Hund knurrt mich aber halt auch nicht an, da kann man Dinge etwas easier angehen, finde ich
(ist nicht böse gemeint). Bei einem Neuzugang, der sich wie deiner verhält, habe ich die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Einschränkungen und Kontrolle des Hundes durch den Halter dem Hund sehr helfen, sich zurechtzufinden und seinen Platz auch in der neuen Familie zu finden. Lockern kann man Regeln später immer noch, und zwar auf Initiative des Menschen, wenn bestimmte Dinge und Regeln dir vielleicht nicht mehr so wichtig werden, und nicht, weil der Hund sich die Freiheit einfach herausgenommen hat. -
Kichererbsensalat klingt voll lecker...
Gibt's da ein Rezept?
Viel Spaß beim Familienessen.
Einfach ein bis 2 Gläser Kichererbsen in eine Salatschüssel, ne Handvoll Datteln kleinschneiden, dazu, eine Vinaigrette mischen, drübergeben, fertig.
(Man kann natürlich auch die Kichererbsen am Tag vorher einweichen und 1h lang dann selbst kochen. Ist billiger, aber ich Schnarchnase hab das Einweichen verpennt.)
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Hey

Ich seh da mit den großen Ohren irgendwas Windhundartiges mit reingemixt
jeder sieht wohl das, was er sehen möchte, durch seine jeweilige Brille 
Ihr habt ja schon viele tolle Tipps bekommen. Auf den Bildern wirkt der Hund auf mich unsicher, aber auch ein bißchen frech... ein typischer Junghund eben, nur wohl nicht ganz unbelastet, aber auch nicht "gebrochen", da ist noch Feuer da. Das ist gut.
Mein erster Gedanke, wenn sie so massiv knurrt und sich so schnell bedrängt fühlt, auch die viele Pieselei, dass sie bisher von Menschen wohl nicht allzu viel Gutes erfahren hat.
Jetzt sollte man mMn allerdings vermeiden, das wieder "gut machen" zu wollen, indem man den Hund besonders pampert. Sondern stattdessen dem Hund Führung geben, Sicherheit und Vertrauen. Ihr seid jetzt für ihn da, gebt seinem Leben Struktur, ohne ihn zu überfordern, strahlt Ruhe und Gelassenheit aus und seid für ihn der Ruhepol, zu dem es sich lohnt, zu kommen und an dem man sich orientieren kann, wenns unübersichtlich wird.
Ich würde diesen Hund weitgehend zu Hause ignorieren, gebt ihr was zum Kauen, lasst ihr meinetwegen das Körbchen zerkauen, lieber das Körbchen als eure Tischbeine
. Das erste Körbchen ist hier bisher immer gestorben, gemeuchelt vom Junghund im Zerrupf- Fieber
wenn der Hund älter wird, kommt dann was hochwertigeres Neues zum Einsatz als Plätzchen zum Schlafen.Ich würde alle Situationen vermeiden, wo der Hund sich genötigt fühlen würde zu Knurren. Ihn also nicht bedrängen, sondern aktiv wegschicken, wenn er wo weggehen soll. Mich nicht über ihn beugen, sondern ihn kommen lassen (wie ihr es schon macht). Immer freundliche, deeskalierende Gesten machen, um ihm zu zeigen, dass er nichts von euch befürchten muss.
Gleichzeitig würde ich aber aufpassen, dass er sich nicht Dinge rausnimmt, die er später auch nicht dürfen soll - zB dieses Kleben beim Kochen am Bein. Damit kontrolliert er euch, wenn ihr euch ums Essen kümmert, eine wichtige Ressource. Da wird bei uns jeder Hund rausgeschickt, an der Tür warten ist gerade noch erlaubt hier im Hause Frechdax
.Es ist nicht leicht, die Balance zu finden, um einem unsicheren Hund Halt zu geben ohne ihn zu verhätscheln oder Fehlverhalten, das ihm selbst nicht guttut, durchgehen zu lassen. Gerade am Anfang ist man oft geneigt, 5 gerade sein zu lassen. Der Hund wird vieles ausprobieren, Trial and Error, sozusagen, und ihr lehrt ihm jetzt nach und nach, welche Regeln in eurem Haushalt gelten. Die Unsicherheit des Hundes ist dabei immer im Hinterkopf, eine Eskalation wünscht sich dabei auch keiner - gleichzeitig braucht so ein Hund Geradlinigkeit und Verlässlichkeit und feste Abläufe und Hilfe, um sich zurechtzufinden.
10 Tage ist dabei sehr, sehr kurz, da würde ich außer Ankommen lassen und die immer gleiche Gassirunde erstmal gar nix Großes von der Hübschen verlangen und eher versuchen, viele schöne kleine Mini-Erlebnisse zu generieren, wo der Hund merkt, wie schön es bei euch ist. Der Rest kommt dann nach und nach.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und gratuliere euch zu eurem hübschen Neuzugang

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Bei mir ist es oft so, dass ich in der Situation manage und die Wogen glätte, und daheim beim nochmal drüber nachdenken schwillt mir dann der Kamm, weil mir auffällt, wie respektlos manche Menschen in der jeweiligen Situation dann doch waren... und im Nachhinein ärgere ich mich dann, weil ich immer so deeskalierend und freundlich und umgänglich bin, statt den Leuten zu sagen, was mich stört
also lieber weniger nachdenken, sagt mein Mann 
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Heute sind wir zu einer Familienfeier mit vielen Leuten eingeladen... es wird gegrillt und gibt Kuchen und lauter Ungesundes

Ich werde veganen Kuchen beisteuern (wegen keine Eier mehr im Haus, siehe Nerv- Thread
) und einen kleinen Obstsalat (weil kaum noch Obst da
), vielleicht auch noch einen Kichererbsensalat mit Datteln, der geht schnell und ist lecker 
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Schinkennudeln mit Ei, Zwiebel und Zucchini
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ich freue mich auch, dass ihr die Zeit, das Geld und die Nerven investiert, um es eurem Hund hier gut gehen zu lassen.
Man bekommt von den Fellnasen viel zurück, aber an manchen Tagen möchte man auch einfach nur davonlaufen, ich denke, das kennt jeder hier. Ein dickes Lob, wie ihr euch durchbeißt und zusammengerauft habt
schön, dass ihr so tolle Fortschritte macht 