Interessanter Thread, meine Kinder sind schon was größer, aber damals war meine DSHin gerade 3 Jahre alt, als das erste Kind kam. Die beiden wurden strickt getrennt, alles was das Kind anging, hatte den Hund nicht zu interessieren. Das war allein meine Aufgabe, ich wollte nicht mal, dass sie an ihr schnüffelt. Vielleicht aus heutiger Sicht etwas übertrieben, aber ich war mit meinem Kind etwas eigen damals (war aber auch ein schwieriger Start, sei zu meiner Entlastung gesagt). Später, als das Kind krabbeln und laufen konnte, hatte ich nochmal ein besonderes Auge drauf, und nochmal später sind die beiden echt dicke Freunde geworden. Die Hündin hat sich nie daneben benommen und war sehr rücksichtsvoll und eher deeskalierend unterwegs bzw. hat sich zurückgezogen, wenn zB das Kind geschrien hat oder anderweitig laut war.
Das mit der vollen Windel, wenn man nicht möchte, dass nachher der Hund den Windeleimer ausräumt, sollte man vielleicht davon absehen, ihm eine volle Windel zu überlassen
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Auch die tollen Tipps, die ich damals ungefragt gekriegt hab, von wegen "Baby nach der Ankunft direkt dem Hund nackt hinlegen, damit er das neue Familienmitglied akzeptiert" und solche Scherze, neee
wer auf solche Ideen kommt....
Hündinnen lassen an ihre Welpen auch niemanden anderes hin anfangs, und so hab ich das auch gehandhabt. War überhaupt kein Thema bei uns damals, Kind war halt dann da und fertig.
Klar kommt der Hund anfangs etwas kurz, wegen Schlafmangel, und bis man zum Gassi startklar ist... da hat man manchmal schon gefühlt gepackt, als wolle man den Mont Blanc besteigen, bis alles im Kinderwagen war. Falls es kalt ist, und falls dies und jenes...
aber weil man auch mehr Zeit hat, weil man u.U. weniger oder erstmal nicht mehr arbeitet macht man dann auch schöne Gassigänge... und das hat schon was Meditatives, zu einer schönen Bank in der Pampa hinwandern, dort den Hund rumschnüffeln lassen, während man im Sonnenschein das Baby stillt... *hach* ...Zeit haben ist schon was Schönes......