Hier ist anscheinend jemand, der Kastration als Möglichkeit, das Ungleichgewicht neu auszutarieren, ins Auge gefasst hat. Und auch, wenn hier im DF viele der Meinung sind, Kastration geht gar nicht, außer medizinische Gründe sprechen dafür, was ja auch seine Berechtigung hat und was ich nachvollziehen kann, ist es doch so, dass die Hemmschwelle für eine Kastration im Ausland je nachdem deutlich niedriger sein kann als hierzulande. Es müsste sich jemand vor Ort die beiden Hunde in der Interaktion ansehen, um die Dinge beurteilen zu können, daran führt kein Weg vorbei.
Wenn der eine Rüde mit 3 Jahren den Obermacker raushängen lässt und der andere Rüde ist verschüchtert, ängstlich bis panisch und wird von dem älteren Rüden gemobbt, dann könnte ich den Gedankengang nachvollziehen, den älteren Rüden zu kastrieren, um ihn ruhiger und ausgeglichener werden zu lassen.
Aber wie gesagt, ich wäre eher dafür, für den jüngeren Hund ein neues Zuhause zu suchen.
Denn, natürlich ist eine Kastration eine Sache, die ich nie mehr rückgängig machen kann... und ich schaffe damit u.U. viele neue Probleme, das ist ja von Flying Paws schon deutlich gemacht worden.
(ich habe auch daran gedacht, dass auf Mallorca wohl viele Straßenhunde leben und dementsprechend es nicht einfach wird, den Hund abzugeben in gute Hände. Da erschien mir die Variante, den stärkeren Hund durch Kastration zu schwächen, die weniger schlimme, wenn Abgabe nicht möglich ist. Kann ja sein, dass ich falsch liege
)