Ich hätte einige ernstgemeinte Fragen: wie könnte ich persönlich mich zb ausgewogen, regional, bezahlbar und gesund vegan ernähren, wenn ich glutenfrei essen muss?
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Ich merke, dass ich inzwischen auch nach dem Genuss von Fleisch öfter mal Probleme habe, was mir zeigt, dass auch dieses Eiweiß von meinem Körper nicht gut verwertet/ verstoffwechselt werden kann (neben Milcheiweiß- und Glutenunverträglichkeit , was ja auch eine Eiweißunverträglichkeit ist letztlich).
Ich frage mich, in welchen Mengen ich nun Hülsenfrüchte essen müsste, um das benötigte Protein zu mir zu nehmen, und wie ich an dringend benötigte Mineralien komme (die ich schon jetzt supplementiere).
Gemüse, das regional erzeugt wird, auch, wenn es Bio ist, wächst auf ausgelaugten, nährstoffarmen Böden, so dass hier schon wichtige Mineralien und Spurenelemente fehlen.
Ich mag auch nicht immer aufwendige Rezepte nachkochen, zu denen ich lauter Sachen brauche, die unser Rewe hier nicht führt, und für die ich dann zum Bioladen in die Stadt müsste (und die von weit her herangeschippert werden müssen).
Und, es ist auch eine Kostenfrage, wenn ich für uns einen zuckerfreien Kuchen backe mit einer Packung Biodatteln und einer Packung Cashewnüssen (nicht regional
) als Ersatzzutat für Zucker und Mehl , dann sind mindestens 5- 6€ nur dafür weg.
Wie machen das denn Veganer, die Familie haben? Werden die alle arm?
Die B12 Problematik kommt dann für mich noch oben drauf.
Bisher scheint für mich persönlich der vegane Lebensstil nur mit massiver Supplementierung hinzuhauen, etwas, was mir einfach vom Grundsatz gegen den Strich geht, weil ich nicht gern Pillen schlucke. Und, die Zutaten wie Mandelmus, Cashewkerne und -mus, Datteln in hoher Qualität, Avocado, Bananen sind teuer bzw. kommen von weit her.
Ich habe noch keine Lösung gefunden, wenn jemand für mich Anregungen hat, immer her damit. Ging mir gerade so durch den Kopf beim Lesen der letzten Beiträge
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