Alles anzeigenDein Hund wird von Fremden angetascht, obwohl er das offensichtlich nicht mag. Du regelst nicht, also regelt Dein Hund für Dich. Verschaff ihm einfach die Ruhe, die er vor Fremden haben will. Dann löst sich das Problem auch.
Hm ne ganz so ist es nicht.
Situation gestern: wir sind an einem Outdoor Sportplatz. Mein Freund trainiert, wir gucken zu. Dreiköpfige Familie auf Fahrrad kommt dazu. Wir in ca 5 m Entfernung zum Spiel/Sportplatz. Die Leute haben Cara ignoriert. Bis dahin alles gut. Sie war die ganze Zeit an der 10m Schlepp. Leute haben sie nicht großartig gestört.
Dann hat die Frau uns abgesprochen, ich hab mich ihr genähert, Cara mir hinterher.
Die Frau wird angebellt, relativ plötzlich.
D.h. für mich, dass Cara die unerwünschte(?) Nähe selbst hergestellt hat. Sie hätte genauso gut 10m auf Entfernung gehen können. Die Frau hockte sich hin und Cara konnte schnüffeln, danach war okay.
Dieses "von sich aus sich der Gefahr nähern" verwirrt mich.
Hi ![]()
In der Situation, habe ich mir gerade gedacht, dass ich den Hund in dem Moment, als die Frau dich angesprochen hätte, zu mir hergerufen hätte, die Leine ganz kurz genommen hätte, Hund geht hinter mir, ich gehe auf die Frau zu und Hund wird ins Sitz beordert oder mit Fuß auf der Leine signalisiert, dass er jetzt "Stand- by- Modus" hat. Also Hund wartet ab, bis es weitergeht.
Ziel ist, dass Fremde für den Hund uninteressant sein sollen, weil sie ihn einfach nichts angehen.
Umgekehrt muss man dann natürlich den Hund schützen vor den typische "Was bist denn du für eine Süße, ei, dutzidutzi" Leuten.
Ich hab auch einen kleinen 11jährigen Terriermix, der manche Leute gruslig findet. Darauf nehme ich Rücksicht, indem ich ihn abschirme, ich erwarte aber auch von ihm, dass er abwartet und eher neutral bleibt.
Vielleicht wäre das was zum ab und an üben, Standby. Erstmal ohne Leute oder andere Reize, dann später mit Ablenkung.