Beiträge von DerFrechdax

    Schmecken diese Cashewzubereitungen eigentlich doll nach Cashewnuss oder geht das.

    :ka: ich liebe Nüsse und mag den süßlichen Geschmack von Cashew sehr gern... allerdings hatte ich für die "Sahne" eine dicke Knoblauchzehe und eine halbe große Zwiebel mit den Cashews verkocht und alles im Mixer fein püriert. War schon nussig, aber ich fands lecker. Mein Sohn zb mag Cashew gar nicht... hat aber anstandslos seine Portion gegessen :ka:

    Ich könnte mir vorstellen, dass man mit Mandeln eine ähnliche Sauce/Guss bekommt.

    @zweizylinder


    Zu Deiner Frage: Der Film trifft bei mir gar nicht und Mel Gibson find ich persönlich ... ähhhhm ... spontanen Nahrungsmittelauswurf erzeugend :ops:


    Dafür fand ich, dass das Essen von DerFrechdax seehr lecker aussieht.

    Ich glaube, der Film war vor seinen danach privat erfolgenden Unmöglichkeiten... ich mochte den in meiner Jugend mal sehr, aber als er dann seine Frau verlassen hatte, mit der er ich glaube 7 Kinder hatte, gings leider mit ihm bergab. Schade drum.

    Und danke fürs Kompliment :smile:

    Es gibt Menschen die gar nicht die Wahl haben. Und zwar weit mehr als wir uns im ach so reichen Deutschland vorstellen können.

    Wie viele Millionen Menschen nutzen die Tafel? Ich glaube kaum das die dazu passen dann das Bio-Freiland Huhn bekommen.

    Und das ist jetzt inwieweit ein Argument dagegen, sich darüber Gedanken und sich bewusst zu machen, was man konsumiert - und vielleicht mal nicht auf Billigstmögliche zurückzugreifen und vielleicht mal zu verzichten - wenn man das denn möchte ? :ka:

    Naja, ich kann den Gedanken insoweit nachvollziehen, als dass Menschen, denen es sehr schlecht hier bei uns geht, keine Kapazitäten mehr haben, sich über Tierleid oder das Leid der indigenen Bevölkerung in Südamerika Gedanken zu machen. Und denen ist das dann egal, wie lange das Huhn leben durfte oder ob Regenwald abgeholzt wurde. Lebt man selbst Wasser Oberkante Unterlippe, ist das eigene Hemd näher.

    Und sich Gedanken machen können und bewusst konsumieren ist halt leider schon eine Art Luxus heutzutage... wie viele Menschen machen sich zu gar nix mehr Gedanken, nicht zu dem Treiben ihrer Kinder, nicht zu ihrem Medienkonsum, nicht über ihre Gesundheit.... und dann sollen sie auch noch das teure Fleisch kaufen, bloß weil irgendjemand da Bio draufgeschrieben hat?

    Menschen, die nicht über große Zusammenhänge nachdenken oder denen sie egal sind, weil sie selbst nur ans Überleben denken (müssen), denen wird man nicht begreiflich machen können, was gut wäre für sie, die Nutztiere und die Umwelt, es zumindest in Erwägung zu ziehen. Die sind nicht offen für Neues.

    Schlimm finde ich das, und sehr schade, aber versuch mal einem Kettenraucher was von gesundheitlichen Nachteilen durchs Rauchen zu erzählen. Der kann schon im Rollstuhl sitzen mit nur noch einem Bein, und wird trotzdem vor dem Krankenhaus paffen. So ähnlich stelle ich mir das vor bei manchen Menschen auf Fleischkonsum und Essen bezogen, mal krass formuliert.

    Man kann nicht alle über einen Kamm scheren, bei weitem nicht. Jeder ist anders. Aber es hilft schon, eine gewissen Freiheit im Denken zu haben und auch finanziell so gestellt zu sein, dass man sich Bio und Nachhaltig und Regional (was absolut förderungswürdig und wertvoll ist) auch leisten kann.

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    :lachtot:

    Ich glaub, man kann den Film über YT ansehen, hab zumindest entsprechende Vorschläge gesehen. Ob die Qualität allerdings passt und das legal hochgeladene sind... :ka:


    Hi,

    also ganz ehrlich, für mich ist es wichtiger authentisch zu sein als diplomatisch. Diplomatisch ist dann auch immer ein Stück Lügengeschichte. Mann muss ja nicht brutal mit der Tür ins Haus fallen, aber schon eben ehrlich. Alles andere wär nix für mich.

    LG

    Mikkki

    Ich finde, man kann beides, ehrlich und authentisch, und gleichzeitig diplomatisch verpackt.

    Ich glaube, im Laufe der vielen Jahre, die wir uns kennen, haben mein Mann und ich schon so eine Art Code entwickelt :lol:

    Nur, diesen Code heute Abend kannte ich noch nicht ;) :lol:

    Was mich interessieren würde, vielleicht gibt es da Studien zu:

    - je mehr Milch eine Nation trinkt, desto höher das Osteoporoseaufkommen

    - je mehr Milch eine Nation trinkt, desto größer wird sie.

    Könnte das nicht der Grund sein? Das der Körper garnicht so gut Calzium einlagern kann, wenn die Knochen zu groß werden?

    Gibt es da nachgewiesene Zusammenhänge und Studien?

    ich hatte vor Jahren von einem Arzt gelesen, der eine Studie mit Kitten anführte. Da ging es um H- Milch und Verformungen des Kiefers bzw. Verkleinerung und Zahnfehlstellungen durch die veränderte Zusammensetzung der Milch nach dem pasteurisieren, ultrahocherhitzen und homogenisieren, die die Kitten (oder waren es die Mutterkatzen?) gesoffen hatten. Ich bring es nicht mehr zusammen, war für mich aber damals der Grund, nur noch nicht homogenisierte, frische Milch möglichst in Demeterqualität in Glas-Flaschen zu kaufen.

    Nur am Rande, sind fleischlose Gerichte so selten

    Reibekuchen, Kartoffelsuppe, Lauch-Käsesuppe, Gemüsesuppe, Ratatui, Struwen, Shashuka, dutzende Aufläufe, Nudelgerichte mit Soßen, keine Ahnung aber ich würde so rein vom Bauchgefühl sagen das 1/3 bis 1/2 der Gerichte aus meiner Alltagsliste Vegetarisch sind. Gut hier und da müsste man das Ei ersetzen oder den ausgelassenen Speck, aber das wäre ja nicht so schwer.

    die meisten Gerichte, die du aufzählst, werden bei Leuten, die gern Fleisch und Schinken etc. essen, schnell mal durch ebendieses "aufgewertet" bzw. ergänzt.

    Reibekuchen mit kleingewürfeltem Speck, Kartoffelsuppe mit Speck, Lauch- Käsesuppe mit Hackfleisch, Gemüsesuppe mit Wiener Würstchen, Nudelgerichte mit Hackfleischsaucen oder Carbonara mit Schinken, Ratatouille mit scharfen Würstchen...

    Wirklich und wahrhaftig gänzlich ohne Fleisch und Wurst werden sich wenige Allesesser durch den Tag essen.


    Fleisch bzw. Fett ist halt schon auch ein geschmacksgebender Stoff. Chili von Carne mit Hackfleisch und einer geräucherten Bauchseite vom Schwein wird anders schmecken, besonders wenn es gut durchgezogen ist, als Chili sin Carne.

    Den vegetarischen "Ersatzgerichten" einen guten Geschmack zu geben

    Spoiler anzeigen

    durch zB gut angebratenen Räuchertofu, Champignons sowie die richtigen Gewürze, wie ich zb gestern erst festgestellt habe, gern mehrfach abgelöscht und nochmals reduziert, so dass sich Bratensatz bildet, der dann die wichtigen Röstaromen enthält,

    das ist auch eine Kunst und hat man den Dreh raus, wird man die fleischhaltigen Geschmacksgeber gar nicht mehr vermissen.

    Vorausgesetzt man ist gut versorgt und hat keine Mangelerscheinungen, denn die wirken sich ja auch auf Appetit und Gelüste aus.

    Und vorausgesetzt, man ist bereit, auch mal was Neues auszuprobieren und ist offen für neue Geschmacksrichtungen.

    ich erkundige mich gerade bei meinem Mann, wie ihm der Gemüsekuchen mit der Cashewsahne und dem veganen Käse drauf geschmeckt hat (nachdem Töchterchen einen mittleren Nervenzusammenbruch erleiden musste, als sie gesehen hatte, was ich ihr voraussetzen gedachte, Zitat "ist ja nicht mal Fleisch drin!!" [Empörter Blick ob dieses Frevels])

    Jedenfalls mein Mann: "Joah, war schon ganz gut."

    Ich hör da so einen Unterton raus und bohre nach: "Aber, die Cashewsahne war schon ganz gut, oder?"

    Er: "Also,... ich hab schon deutlich schlechtere Sachen gegessen."

    :ugly: :lol:

    Diplomatisch irgendwie, mein Mann :herzen1:

    Dazu kommt das sie uns immer erzählt wie gesund sie sich ernährt.

    ich kannte auch mal eine Mama, die mir immer wieder ausführlich erzählt hat, wie gesund sie und ihre Familie lebten. Als Beispiel dafür, dass sie ja auch nicht jeden Tag Fleisch haben müsste, nannte sie dann mehrfach Käsespätzle und Hawaiitoast, den sie immer mit Schinken, Pfirsichen aus der Dose und Scheibletten belegte |)