Beiträge von DerFrechdax

    Es gibt ja Menschen, die haben ihr "Kuscheltier" in der Garage stehen... :D

    Ich empfinde die Wichtigkeit ob man Mann oder Frau ist tatsächlich als behindernd und nicht hilfreich.

    Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich persönlich fände es eher hilfreich, die körperlichen, seelischen und anderweitigen Unterschiede zwischen den Geschlechtern einfach zu akzeptieren, anstatt sie immer wieder zu negieren.

    Mann und Frau sind nicht gleich, körperlich nicht und innen drin auch nicht.

    Natürlich ist jeder Mensch einzigartig, und jeder darf leben wie er mag, aber dass es halt Menschen gibt, die mit 2x X rumlaufen, und welche, die 1x X und 1x Y haben, ist doch einfach Fakt. Und das sich das auswirkt, auch. Biologie kann man nicht einfach durch politisches Wollen vom Tisch wischen.

    Und weil ich schon groß bin, fällt mein Weltbild auch nicht gleich aus den Angeln, wenn ich irgendwo mal kein "_innen" an ein beliebiges Wort angehängt lese.

    Ich soll/will/muß einen Kuchen backen. Jetzt ist mein Backofen gerade nicht so ganz zurechnungsfähig, Ober/Unterhitze geht nur manchmal, Heißluft funktioniert.
    Jetzt ist das Rezept was ich nutzen möchte für Ober/Unterhitze - kann ich das bei Heißluft genauso backen? Selbe Temperatur und Zeit? Oder gibt es da eine Art Umrechnungsregel oder so?

    ich backe immer mit Umluft und ziehe dann bissi was ab, also wenn da zB "190 oder 200Grad" steht, mach ich 175 oder bei empfindlichen Kuchen sogar nur 150-160 Grad.

    Soll ein Kuchen zB eine Stunde rein, nehm ich erst mal 50 Minuten an und schau mit dem Zahnstocher, ob er schon gar ist. Gutes Gelingen!

    für die Mandelmilch doppelt so viel bezahlt, als für die Biokuhmilch, obwohl konventionelles Produkt und keine Bio- Mandelmilch.

    Die Bananen als Eiersatz sind auch nicht von hier, genauso wie die Datteln, die ich in unsere Smoothies mische. Und die Bio- Mejooldatteln im Bioladen, wenn ich mal hinkomme, wenn ich da auf den Kilopreis schaue... Holla... dann einen Kokosjoghurt eingepackt, kleines Becherchen für 2€. Puh...

    Dann habe ich sich falsch verstanden. Für mich hatte es sich so angehört, für mich und meine Familie ist vegan, im Sinne von dann auch bitte regional, bezahlbar und glutenfrei nicht machbar, also ist es für niemanden realisierbar. Jetzt etwas überspitzt.

    Aber ich persönlich hätte da andere Rechenbeispiele. Warum den Mandeldrink, wenn Hafer regional, günstig und den niedrigsten Wasserverbrauch hat? (Hat Hafer Gluten? Da kenne ich mich leider nicht aus) Warum Bananen als Eiersatz? Apfelmus funktioniert wunderbar, genauso wie Leinsamenschrot. Und es gibt noch andere Möglichkeiten, ich greife aber immer wieder darauf zurück. Warum müssen unbedingt Datteln in der Smoothie? Rein zum süßen? Warum kein Honig vom Imker nebenan? Obwohl der dann wirklich nicht ganz günstig ist. Und warum der Kokosjoghurt, warum nicht Soja aus Deutschland/Frankreich/Österreich oder Lupine? Über 2€ kosten die 500g Becher selten.

    Vielleicht kam mein Ton gestern irgendwie nörgelig rüber :sweet: das tut mir leid, war ja auch schon spät ;)

    Ich hab einfach mal die Gedanken aufgeschrieben, die mir beim Einkaufen durch den Kopf gehen, wenn ich abwägen muss zwischen Bio (=ohne Pestizidbelastung), regional ( =klimafreundlich), bezahlbar und auch noch gesund und vollwertig.

    Ich wollte mich nicht explizit gegen vegane Lebensweise aussprechen, schon gar nicht die vegane Lebensweise anderer :emoticons_look:. Ich würde gern auch vegan leben oder wenigstens vegetarisch.

    Datteln wegen ihres hohen Nährstoffgehalts. Iraner empfehlen mir immer wieder Datteln zu essen, wenn ich sage, dass ich nicht alles essen kann.

    Ich seh schon, ich muss mich da noch mehr mit der Materie auseinandersetzen... Ich habe einen Bäcker an der Hand, der verwendet ursprünglichen Dinkel, den ich vertrage. Vielleicht könnte ich da ein paar Körner herbekommen zum Milch selbst mixen :denker: Danke für die Idee :bindafür:

    Danke für deinen Beitrag.

    Ja, essen muss für mich schon bestimmte Dinge enthalten, die Energie liefern. ZB schmecken mir Zoodles mit Tomatensauce schon sehr gut, aber ich hab das Gefühl, ich bin satt und doch nicht satt. Weisst, wie ich meine?

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    Blutbild beim Arzt, bei dem ich noch Magnesium und Zink hab testen lassen, war ok, aber ich fühle mich oft müde, und lasse ich die extra gemischte Mineralienmischung länger als so eine Woche weg, bekomme ich schnell Wadenkrämpfe, Muskelzucken, hab tiefe Schatten unter den Augen und bin extrem verspannt im Rücken. Wenn mein Darm mit Eiweiß verstoffwechseln ein Thema hat, nimmt er höchstwahrscheinlich auch andere Nährstoffe nicht so auf wie er sollte, was es verkompliziert, wenn man gesund bleiben möchte. Welche Mineralien das explizit sind, k.A.... Magnesium? Calcium? :ka:

    Alles, was ich angeführt hab (Cashew, Avocado...), ist recht fett, wenn ich die Bananen außen vor lasse. Vielleicht bin ich ein Fettjunkie :smile:

    Weil ich kaum Süßigkeiten kaufe und auch nicht einfach mal so beim Bäcker reinschauen kann, wenn mir nach einer Nussschnecke ist, backe ich oft aufs WE hin einen gf Kuchen oder Muffins, die dann nach und nach gegessen werden.

    Hab ja auch Kinder, die lieber einen vollwertigen, zuckerarmen Kuchen essen sollen als ihr Taschengeld beim Supermarkt für den ganzen zuckerhaltigen Müll dort auszugeben. Deshalb wird hier öfter Süßes gebacken.

    Immerhin hab ich jetzt wieder viele neue Anregungen bekommen, wie ich unseren Ernährungsplan ein bisschen bereichern kann... hab schon mit dem Frühstück angefangen, das seit ca. 1 Woche aus Buchweizenflocken, Nüssen, Obst und Samen besteht und gut sättigt.


    Ich selber hab gar nicht den Anspruch, die Welt zu retten oder die Masttiere. Das ist mir alles eine Nummer zu groß. Ich bin nur Ottonormalfrechdax, kaufe ein, versuche, soweit es geht alles richtig und nachhaltig und gesund und gut zu machen und koche meinen Lieben daheim davon was.

    Zu dem, was @pinkelpinscher geschrieben hatte, dass vegan nur eine neue Sparte für die Firmen ist und nix nachhaltig verändert:

    Ja, das kann sein. Ich denke mir, jedes billige Schnitzel im Aldi, das ich nicht kaufe, ist ein Schnitzel, das in Zukunft weniger produziert werden wird. Für das jeweilige Tier, das da gestorben ist, ist es zu spät, und kauft niemand das Stück Fleisch, wandert es in den Müll. Aber für die Zukunft wird dann entsprechend weniger eingekauft, weniger geschlachtet, weniger aufgezogen, weniger von allem. Oder?

    Und, kauft jetzt mein Nachbar auch so ein Fleisch nicht ein, sind das schon 2 Schnitzel, die nicht produziert werden müssen in Zukunft.

    Ansonsten, wenn die Firmen weiter die Umwelt ruinieren und die Arbeiter ausbeuten und die Tiere quälen... Das ist etwas, was ich nicht kontrollieren kann. Ich hatte es schon mal geäußert, ich kann mit der Verantwortung, die immer dem Verbraucher anstatt dem Verursacher zugeschoben wird, schlecht umgehen. Weiß ich es von einer bestimmten Firma, kann ich die natürlich meiden. Aber ändern wird sich dort nix, bloss weil DerFrechdax von der bestimmten Firma nicht kauft... :ka:

    Deshalb denke ich lieber in klein und schaue, was ich an meinem persönlichen Konsum ändern könnte und wie ich möglichst allem gerecht werde... manchmal wünschte ich mir wirklich, wir wären alle Selbstversorger und hätten all die tollen Wahlmöglichkeiten nicht und müssten uns über den Regenwald und Soja und und und keine Gedanken machen. Es macht mich so müde, immer so global denken zu müssen.

    DerFrechdax


    Kennst Du die Produkte von Bauckhof? Ja, da fallen Transportfolgen an, aber noch im Rahmen. Nicht besonders günstig, aber jetzt auch nicht soooo teuer.

    ja, deren Produkte sind sehr gut und lecker. Die hole ich mir immer auf Vorrat im Bioladen in der Stadt. Unser Rewe ist biotechnisch gut sortiert, eigentlich. Leider sind die meisten Produkte Premium- Biosachen, die unheimlich teuer sind und in winzigen Verpackungen angeboten werden. Für Singles, die voll arbeiten, vielleicht kein Problem. Aber für Familien, die mit Kindern oder Haustieren noch andere Ausgaben zu stemmen haben, unpraktisch.

    Je mehr man will desto schwieriger wird es halt.

    Das genau ist wohl mein Problem ;)

    Zitat von Tatuzita

    Aber sagt doch auch keiner das gerade du unbedingt vegan werden musst.

    Nein, natürlich nicht. Ich selber denke da nur gerade laut drüber nach.

    Ich empfinde es insgesamt als Spagat. Ich denke jetzt mal einfach vor mich hin, ja?

    Ich möchte regionale Produkte kaufen. Die kosten natürlich mehr, so bescheuert es ist. Die Gurke aus Spanien kostet weniger als die Gurke aus dem nahegelegenen bekannten Anbaugebiet, und deshalb zahle ich mehr, wenn ich regional essen will.

    Dann möchte ich natürlich gern Bioqualität essen, zahle also nochmal oben drauf.

    Dann sehe ich, dass die Biokartoffeln aus Ägypten sind, die deutschen Kartoffeln aber nicht Bio. Also doch nicht Bio, aber regional in den Wagen.

    Dann nochmal kurz nachgerechnet (denn ich möchte natürlich auch ein bisschen auf den Preis schauen, wir sind ja 4 Leute hier und 2 Hunde, die kostspielige Extrawürste brauchen), und für die Mandelmilch doppelt so viel bezahlt, als für die Biokuhmilch, obwohl konventionelles Produkt und keine Bio- Mandelmilch.

    Die Bananen als Eiersatz sind auch nicht von hier, genauso wie die Datteln, die ich in unsere Smoothies mische. Und die Bio- Mejooldatteln im Bioladen, wenn ich mal hinkomme, wenn ich da auf den Kilopreis schaue... Holla... dann einen Kokosjoghurt eingepackt, kleines Becherchen für 2€. Puh...

    (Glutenfreie Mehle, die auch mal was anderes als reine Maisstärke enthalten, gibt's bei uns nur im Bioladen in der Stadt. Auch hier die Preise mit fast 4€ pro Kilo geringfügig teurer als 29ct für das Mehl im Aldi. Alternativen sind einfach immer unheimlich teuer, scheint mir.)

    Ich würde aber gern günstig, regional und Bio einkaufen. Drei Wünsche auf einmal... Das geht nun wirklich nicht...

    Zitat von Tatuzita

    Und regional, bezahlbar, gesund und glutenfrei ist ja doch eindeutig nicht mit 'nur vegan' gleichzusetzen.

    Ernährt ihr euch denn im Moment genau so mit Fleisch?

    Ich bemühe mich, aber Einkaufen ist immer ein Abwägen zwischen Pest und Cholera, scheint mir.

    Für mich ist es von milchproduktefrei zu vegan nicht mehr weit, weil ich momentan nicht mehr so gern Fleisch esse. Sagen wir so, ich liebäugle sehr damit, schon länger :smile:

    Ersetze Ei gern in Kuchen, probiere Alternativen aus. Nehme Agavendicksaft statt Honig.

    Am meisten Sorgen macht mir, wie ich an die benötigten Nährstoffe komme, ohne einen Doktor in Ernährungsberatung machen zu müssen. Solange ich ab und an gutes Fleisch esse, denke ich mir, wenigstens Eisen und Mineralien von da drin sind mir sicher. Ließe ich das weg, wäre ich unsicher, ob und wie viel ich denn dann zu mir nähme.

    Das ist eher so ein diffuses Gefühl, irgendwas zu wenig zu bekommen, würde ich von den Wegen, die ich seit Jahrzehnten ernährungstechnisch gehe, abweichen. Vielleicht versteht jemand, was ich meine? =)

    Ich hätte einige ernstgemeinte Fragen: wie könnte ich persönlich mich zb ausgewogen, regional, bezahlbar und gesund vegan ernähren, wenn ich glutenfrei essen muss?

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    Ich merke, dass ich inzwischen auch nach dem Genuss von Fleisch öfter mal Probleme habe, was mir zeigt, dass auch dieses Eiweiß von meinem Körper nicht gut verwertet/ verstoffwechselt werden kann (neben Milcheiweiß- und Glutenunverträglichkeit , was ja auch eine Eiweißunverträglichkeit ist letztlich).

    Ich frage mich, in welchen Mengen ich nun Hülsenfrüchte essen müsste, um das benötigte Protein zu mir zu nehmen, und wie ich an dringend benötigte Mineralien komme (die ich schon jetzt supplementiere).

    Gemüse, das regional erzeugt wird, auch, wenn es Bio ist, wächst auf ausgelaugten, nährstoffarmen Böden, so dass hier schon wichtige Mineralien und Spurenelemente fehlen.

    Ich mag auch nicht immer aufwendige Rezepte nachkochen, zu denen ich lauter Sachen brauche, die unser Rewe hier nicht führt, und für die ich dann zum Bioladen in die Stadt müsste (und die von weit her herangeschippert werden müssen).

    Und, es ist auch eine Kostenfrage, wenn ich für uns einen zuckerfreien Kuchen backe mit einer Packung Biodatteln und einer Packung Cashewnüssen (nicht regional :muede:) als Ersatzzutat für Zucker und Mehl , dann sind mindestens 5- 6€ nur dafür weg.

    Wie machen das denn Veganer, die Familie haben? Werden die alle arm?

    Die B12 Problematik kommt dann für mich noch oben drauf.

    Bisher scheint für mich persönlich der vegane Lebensstil nur mit massiver Supplementierung hinzuhauen, etwas, was mir einfach vom Grundsatz gegen den Strich geht, weil ich nicht gern Pillen schlucke. Und, die Zutaten wie Mandelmus, Cashewkerne und -mus, Datteln in hoher Qualität, Avocado, Bananen sind teuer bzw. kommen von weit her.

    Ich habe noch keine Lösung gefunden, wenn jemand für mich Anregungen hat, immer her damit. Ging mir gerade so durch den Kopf beim Lesen der letzten Beiträge =) .

    Was kann ich noch geben oder was sollte ich noch geben? Bekomme von einer Freundin heute Abend noch Flohsamenschale, wie gebe ich die? Und ist das überhaupt sinnvoll?

    Ich habe immer das Symbiopet da, das ich sporadisch gebe.

    Es gibt vom TA das Canikur, das habe ich auch schon öfter mal kurweise 1 Woche lang gefüttert

    Slippery Elm gab's hier beim Kleinen eine Zeitlang, als er damals frisch bei uns eingezogen ist und sein Darm ganz kaputt war, das kleidet den Darm aus und pflegt.

    Flohsamenschalen, die hab ich immer 1EL in eine Tasse und dann mit heißem Wasser die Tasse halb aufgegossen und dann quellen lassen. Das wird zu einem Gelee, das ich dann unters Futter gemischt hab. Auch mit Heilerde, wenn's akut ist, habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Manche hier haben auch schon Moorpulver zb von Grau gefüttert und berichtet, das solle sehr gut beruhigen und den Darm unterstützen, ich hab's aber noch nicht ausprobiert.