Bei mir ist es so, ich esse ja schon seit ich glaub 10 Jahren glutenfrei. Anfangs hab ich nur einfach das Brot und die Nudeln ausgetauscht, aber irgendwann hat man das weiche, leere Brot so über und braucht einfach mehr Nährstoffe. Dann fängt man wohl an, sich nach einer anderen Art der Ernährung umzusehen ^^
Glutenunverträglichkeit, Hashimoto und Psoriasis kann alles zusammenhängen, wie genau ist sich die Medizin nicht ganz schlüssig (ich hab ja auch bei allem "hier!" geschrien
). Und seit ich Milchprodukte komplett weglasse, habe ich zudem weniger Probleme mit meinem Rücken.
Es scheint mir sogar so, als würde sich der Körper auch langsam wieder erholen können, denn inzwischen vertrage ich das aus fermentierten Körnern gebackene Brot aus einer ganz alten Dinkelsorte, das auch noch 24h ruhen darf, bevor es gebacken wird, das es bei einem ziemlich bekannten Bäcker in der etwas weiteren Umgebung gibt, recht gut.
Seit einer Weile hatte ich allerdings auch nach dem Genuss von Fleisch immer wieder etwas Bauchgrummeln und Unwohlseinsgefühl.
Ungefähr seit meinem ersten Posting hier in Thread gab es für mich kein Fleisch und keine Wurst mehr (Fisch 1x schon). Im Veganerthread hole ich mir jetzt immer neue Ideen und surfe viel auf Blogs über Ernährung und wo ich Rezepte zum Nachkochen finde.
Mir fehlt gerade überhaupt nichts, ich supplementiere B12 und Eisen, wenn ich dran denke, und gerade wo es so kalt ist, schmecken mir die vielen curry- und ingwerhaltigen Rezepte sehr gut.
Vielleicht ändert sich das auch wieder, momentan fühle ich mich ganz wohl so.
Insofern bin ich recht froh über diesen Faden hier
, denn so hab ich mir mehr Gedanken über meine Ernährung gemacht und meine Bedenken, ob ich mal eine Zeit auf Fleisch verzichten kann ohne Mangelerscheinungen zu bekommen, zerstreuen können. Und das mit den Pilzen hört sich auch sehr lecker an, das werde ich mir unbedingt anschauen, ich mag Pilze nämlich auch gern 
Demnächst werde ich mich mal am Selbstmachen von Aufstrichen zum Abendbrot versuchen. Die gehen nämlich auf Dauer ins Geld und halten auch nicht wirklich lang, wenn man nicht 3 Tage hintereinander dasselbe zum Abendessen haben will.
Ob sich unsere Ausgaben verändern, darüber habe ich leider nicht wirklich einen Überblick, weil ich nicht Buch führe über unserer Ausgaben. Letztens war ich in einem regionalen Bioladen, der sehr gutes Gemüse aus unserer Gegend anbietet, und mit dem Gemüse und Obst, Vorrat an Nüssen, Müslis, gf Mehlen und Soja- und Mandeljoghurts sowie anderen Milchersatzprodukten, einigen Gewürzen und etwas Süßkram kam ich bei einem sehr vollen Einkaufswagen auf 270€ 
(Ok, das Gemüse für das Hundefutter hab ich da auch mitgenommen, das waren auch ein paar Kilo)
Dafür war ich schon länger nicht mehr beim Metzger, wo ich ca. 50€/Woche locker gelassen habe ansonsten.
Insgesamt haben wir für 4 Personen und 2 Hunde, die viel Gemüse verkocht bekommen, ca. 1000€/ Monat an Ausgaben für Ernährung (Rohfleisch der Hunde nicht mit eingerechnet).
Trinken tun wir fast ausschließlich Leitungswasser, das wir vorher durch eine fest installierte Filteranlage laufen lassen. Dort läuft es durch eine Membran (Osmosewasser), danach durch EM- Kügelchen, und am Ende wird es verwirbelt und damit langkettiger. Säfte gibts hier nur, wenn Besuch da ist, oft steht eine geöffnete Flasche ewig rum, bis ich den Rest wegschütte. Tee ist gerade sehr beliebt bei den Kindern. Ich brauch dann noch früh und mittags meinen aufgeschäumten Mandelmilch- Cappuccino 
So, das wars von mir wieder mal.
Ach, und was mir gerade noch einfällt: ich fand den einen Satz, ich glaube, der war von zauberpony , wenn ich mich richtig erinnere, sehr gut... dass nicht gleich die Vegan- Polizei kommt, wenn man mal nicht vegan isst, obwohl man sich das vorgenommen hatte oder das Ziel hat, irgendwann vielleicht vegan zu leben. Das hat mir persönlich sehr geholfen, ein bisschen Lockerheit in das ganze Thema Ernährung zu bringen und nicht so verbissen an die ganze Sache heranzugehen
merci dafür 