Beiträge von DerFrechdax

    Nur am Rande, sind fleischlose Gerichte so selten

    Reibekuchen, Kartoffelsuppe, Lauch-Käsesuppe, Gemüsesuppe, Ratatui, Struwen, Shashuka, dutzende Aufläufe, Nudelgerichte mit Soßen, keine Ahnung aber ich würde so rein vom Bauchgefühl sagen das 1/3 bis 1/2 der Gerichte aus meiner Alltagsliste Vegetarisch sind. Gut hier und da müsste man das Ei ersetzen oder den ausgelassenen Speck, aber das wäre ja nicht so schwer.

    die meisten Gerichte, die du aufzählst, werden bei Leuten, die gern Fleisch und Schinken etc. essen, schnell mal durch ebendieses "aufgewertet" bzw. ergänzt.

    Reibekuchen mit kleingewürfeltem Speck, Kartoffelsuppe mit Speck, Lauch- Käsesuppe mit Hackfleisch, Gemüsesuppe mit Wiener Würstchen, Nudelgerichte mit Hackfleischsaucen oder Carbonara mit Schinken, Ratatouille mit scharfen Würstchen...

    Wirklich und wahrhaftig gänzlich ohne Fleisch und Wurst werden sich wenige Allesesser durch den Tag essen.


    Fleisch bzw. Fett ist halt schon auch ein geschmacksgebender Stoff. Chili von Carne mit Hackfleisch und einer geräucherten Bauchseite vom Schwein wird anders schmecken, besonders wenn es gut durchgezogen ist, als Chili sin Carne.

    Den vegetarischen "Ersatzgerichten" einen guten Geschmack zu geben

    Spoiler anzeigen

    durch zB gut angebratenen Räuchertofu, Champignons sowie die richtigen Gewürze, wie ich zb gestern erst festgestellt habe, gern mehrfach abgelöscht und nochmals reduziert, so dass sich Bratensatz bildet, der dann die wichtigen Röstaromen enthält,

    das ist auch eine Kunst und hat man den Dreh raus, wird man die fleischhaltigen Geschmacksgeber gar nicht mehr vermissen.

    Vorausgesetzt man ist gut versorgt und hat keine Mangelerscheinungen, denn die wirken sich ja auch auf Appetit und Gelüste aus.

    Und vorausgesetzt, man ist bereit, auch mal was Neues auszuprobieren und ist offen für neue Geschmacksrichtungen.

    ich erkundige mich gerade bei meinem Mann, wie ihm der Gemüsekuchen mit der Cashewsahne und dem veganen Käse drauf geschmeckt hat (nachdem Töchterchen einen mittleren Nervenzusammenbruch erleiden musste, als sie gesehen hatte, was ich ihr voraussetzen gedachte, Zitat "ist ja nicht mal Fleisch drin!!" [Empörter Blick ob dieses Frevels])

    Jedenfalls mein Mann: "Joah, war schon ganz gut."

    Ich hör da so einen Unterton raus und bohre nach: "Aber, die Cashewsahne war schon ganz gut, oder?"

    Er: "Also,... ich hab schon deutlich schlechtere Sachen gegessen."

    :ugly: :lol:

    Diplomatisch irgendwie, mein Mann :herzen1:

    Dazu kommt das sie uns immer erzählt wie gesund sie sich ernährt.

    ich kannte auch mal eine Mama, die mir immer wieder ausführlich erzählt hat, wie gesund sie und ihre Familie lebten. Als Beispiel dafür, dass sie ja auch nicht jeden Tag Fleisch haben müsste, nannte sie dann mehrfach Käsespätzle und Hawaiitoast, den sie immer mit Schinken, Pfirsichen aus der Dose und Scheibletten belegte |)

    ich würde über 3 Tage Kot sammeln, wenn dein Hund weiterhin in sein Körbchen macht, und es auf Parasiten wie Würmer und Giardien untersuchen lassen. Bei der Gelegenheit kannst du auch gleich mit dem TA allgemein sprechen, was er empfiehlt.

    Ich würde auch langsam auf 3x und dann auf 2x Futtergabe reduzieren, abends nicht so spät füttern, nach der letzten Fütterung nochmal eine lange Runde gehen, und überlegen, nicht nur Fisch als einzige Proteinquelle zu füttern.

    Es gibt auch die Möglichkeit, ein Kotprofil anlegen zu lassen vom TA, um die Besiedelung des Darmes zu überprüfen, wenn keine Parasiten gefunden wurden. Ggf. kann man dann Probiotika füttern.

    Vielleicht ist es auch nur eine Phase und geht wieder vorbei. Zumindest den Kot würde ich aber abklären lassen, wenn es anhält.

    es gibt TÄ, die eine Futterberechnung machen und dir den Plan mitgeben.

    Wir haben 2 Hunde mit Unverträglichkeiten (Rind, Huhn, Lamm, eigentlich alles bis auf Pute, Fisch und Pferd bzw. Huhn und Pferd), alles andere wurde abgeklärt, und die ich inzwischen beide bekoche.

    Wichtig ist eine gute und hochwertige Eiweißquelle, dann Kohlehydrate, und dann noch Gemüse/ Obst. Ich supplementiere noch Vitamine und Mineralstoffe bzw. Micronährstoffe, und gebe Algenkalk, Öle und Probiotika dazu. Die Mengen habe ich mir genau ausrechnen lassen.

    Der eine Hund hatte anfangs, als wir ihn bekommen haben mit fast 10 Jahren, auch Nüchternerbrechen. Seit wir ihn nach Plan so füttern, wie er es verträgt, hat sich das komplett gelegt.

    In den Pottkieker- Threads findest du viele Anregungen und auch Rezepte.

    Gute Besserung :winken: