Beiträge von DerFrechdax

    DerFrechdax Unbenommen. Nur hat hier doch auch niemand verlangt, dass jeder darüber nachdenken soll oder muss - und deshalb verstehe ich den Einwurf nicht wirklich.


    Gut vegetarisch bekocht habe ich mich allerdings auch schon zu meinen selbstfinanzierten Studienzeiten, so teuer fand ich das gar nicht. Und preiswerter, als meinen Mann zu bekochen (aber schon damals haben wir auf Fleischqualität Wert gelegt).


    Da gabs halt wie schon gesagt diese ganzen Ersatzprodukte nicht. Ich kann mir vorstellen, das die schon ins Geld gehen.

    Die Aussage: „dass Menschen, denen es sehr schlecht hier bei uns geht, keine Kapazitäten mehr haben, sich über Tierleid oder das Leid der indigenen Bevölkerung in Südamerika Gedanken zu machen“ widerspricht, muss ich ehrlich sagen, meinen persönlichen Erfahrungen. Da habe ich es im Gegenteil schon sehr oft erlebt.

    naja, ist ja ein Unterschied, ob ich sage "ja, schlimm, dass die Gockelkücken geschreddert werden", und dann ein Ei aus Billigproduktion köpfe, oder ob ich den Euro mehr hinlege für Bioeier und tatsächlich durch mein Konsumverhalten Taten folgen lasse. Oder ob ich sie ganz weglasse, ginge ja auch, wenn ich keine Quelle für Bioeier hätte.

    Aber da kommen wir wieder zu dem Problem der globalen Vernetzung und dass alles irgendwie zusammenhängt. So kann ich als Verbraucher durch den Kauf von billiger Hühnerbrust indirekt ungewollt die Armut in Afrika mit fördern und gleichzeitig für Projekte dort spenden. Total schizophren, das Ganze.

    Und, ich hatte deine Forderung nach Verzicht und bewussten Konsum schon auf die Tafel- Essenabholer bezogen. Vielleicht hatte ich dich da falsch verstanden.

    ja klar, da hast du recht.

    Ich merke auch, dass ich mein Geld momentan nicht mehr zum Metzger trage, sondern zum Gemüseladen xD

    Allerdings :klugscheisser: muss ich auch kochen können, um aus Haferflocken, Linsen, Gemüse oder Vollkornmehl ein volles Gericht zaubern zu können. Ich muss mir Rezepte ansehen, ich muss bewusst einkaufen gehen, ich muss wissen, was der ungefähre Nährwert ist.

    Ich muss es einfach wollen, wenn ich fleischlos essen möchte. Kommt man aus keinem vegetarischen Haushalt, muss man sich erstmals ziemlich viel Wissen aneignen und aus eingefahrenen Wegen rauskommen.

    Schmecken diese Cashewzubereitungen eigentlich doll nach Cashewnuss oder geht das.

    :ka: ich liebe Nüsse und mag den süßlichen Geschmack von Cashew sehr gern... allerdings hatte ich für die "Sahne" eine dicke Knoblauchzehe und eine halbe große Zwiebel mit den Cashews verkocht und alles im Mixer fein püriert. War schon nussig, aber ich fands lecker. Mein Sohn zb mag Cashew gar nicht... hat aber anstandslos seine Portion gegessen :ka:

    Ich könnte mir vorstellen, dass man mit Mandeln eine ähnliche Sauce/Guss bekommt.

    @zweizylinder


    Zu Deiner Frage: Der Film trifft bei mir gar nicht und Mel Gibson find ich persönlich ... ähhhhm ... spontanen Nahrungsmittelauswurf erzeugend :ops:


    Dafür fand ich, dass das Essen von DerFrechdax seehr lecker aussieht.

    Ich glaube, der Film war vor seinen danach privat erfolgenden Unmöglichkeiten... ich mochte den in meiner Jugend mal sehr, aber als er dann seine Frau verlassen hatte, mit der er ich glaube 7 Kinder hatte, gings leider mit ihm bergab. Schade drum.

    Und danke fürs Kompliment :smile:

    Es gibt Menschen die gar nicht die Wahl haben. Und zwar weit mehr als wir uns im ach so reichen Deutschland vorstellen können.

    Wie viele Millionen Menschen nutzen die Tafel? Ich glaube kaum das die dazu passen dann das Bio-Freiland Huhn bekommen.

    Und das ist jetzt inwieweit ein Argument dagegen, sich darüber Gedanken und sich bewusst zu machen, was man konsumiert - und vielleicht mal nicht auf Billigstmögliche zurückzugreifen und vielleicht mal zu verzichten - wenn man das denn möchte ? :ka:

    Naja, ich kann den Gedanken insoweit nachvollziehen, als dass Menschen, denen es sehr schlecht hier bei uns geht, keine Kapazitäten mehr haben, sich über Tierleid oder das Leid der indigenen Bevölkerung in Südamerika Gedanken zu machen. Und denen ist das dann egal, wie lange das Huhn leben durfte oder ob Regenwald abgeholzt wurde. Lebt man selbst Wasser Oberkante Unterlippe, ist das eigene Hemd näher.

    Und sich Gedanken machen können und bewusst konsumieren ist halt leider schon eine Art Luxus heutzutage... wie viele Menschen machen sich zu gar nix mehr Gedanken, nicht zu dem Treiben ihrer Kinder, nicht zu ihrem Medienkonsum, nicht über ihre Gesundheit.... und dann sollen sie auch noch das teure Fleisch kaufen, bloß weil irgendjemand da Bio draufgeschrieben hat?

    Menschen, die nicht über große Zusammenhänge nachdenken oder denen sie egal sind, weil sie selbst nur ans Überleben denken (müssen), denen wird man nicht begreiflich machen können, was gut wäre für sie, die Nutztiere und die Umwelt, es zumindest in Erwägung zu ziehen. Die sind nicht offen für Neues.

    Schlimm finde ich das, und sehr schade, aber versuch mal einem Kettenraucher was von gesundheitlichen Nachteilen durchs Rauchen zu erzählen. Der kann schon im Rollstuhl sitzen mit nur noch einem Bein, und wird trotzdem vor dem Krankenhaus paffen. So ähnlich stelle ich mir das vor bei manchen Menschen auf Fleischkonsum und Essen bezogen, mal krass formuliert.

    Man kann nicht alle über einen Kamm scheren, bei weitem nicht. Jeder ist anders. Aber es hilft schon, eine gewissen Freiheit im Denken zu haben und auch finanziell so gestellt zu sein, dass man sich Bio und Nachhaltig und Regional (was absolut förderungswürdig und wertvoll ist) auch leisten kann.

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    :lachtot:

    Ich glaub, man kann den Film über YT ansehen, hab zumindest entsprechende Vorschläge gesehen. Ob die Qualität allerdings passt und das legal hochgeladene sind... :ka:


    Hi,

    also ganz ehrlich, für mich ist es wichtiger authentisch zu sein als diplomatisch. Diplomatisch ist dann auch immer ein Stück Lügengeschichte. Mann muss ja nicht brutal mit der Tür ins Haus fallen, aber schon eben ehrlich. Alles andere wär nix für mich.

    LG

    Mikkki

    Ich finde, man kann beides, ehrlich und authentisch, und gleichzeitig diplomatisch verpackt.

    Ich glaube, im Laufe der vielen Jahre, die wir uns kennen, haben mein Mann und ich schon so eine Art Code entwickelt :lol:

    Nur, diesen Code heute Abend kannte ich noch nicht ;) :lol:

    Was mich interessieren würde, vielleicht gibt es da Studien zu:

    - je mehr Milch eine Nation trinkt, desto höher das Osteoporoseaufkommen

    - je mehr Milch eine Nation trinkt, desto größer wird sie.

    Könnte das nicht der Grund sein? Das der Körper garnicht so gut Calzium einlagern kann, wenn die Knochen zu groß werden?

    Gibt es da nachgewiesene Zusammenhänge und Studien?

    ich hatte vor Jahren von einem Arzt gelesen, der eine Studie mit Kitten anführte. Da ging es um H- Milch und Verformungen des Kiefers bzw. Verkleinerung und Zahnfehlstellungen durch die veränderte Zusammensetzung der Milch nach dem pasteurisieren, ultrahocherhitzen und homogenisieren, die die Kitten (oder waren es die Mutterkatzen?) gesoffen hatten. Ich bring es nicht mehr zusammen, war für mich aber damals der Grund, nur noch nicht homogenisierte, frische Milch möglichst in Demeterqualität in Glas-Flaschen zu kaufen.