Beiträge von DerFrechdax

    warum hängt bei manchen Hunden der Rücken durch?

    was bedeutet das?

    Ich kenne das besonders von Pferden, bei Hunden hab ich das noch nicht oft gesehen.

    Gründe, die mir einfallen:

    • Unvorteilhaftes "Gebäude" so nennt man das beim Pferd, Gebäudefehler- also ungünstige Proportionen durch zb Verpaarung von Rassen, die ungünstige Proportionen entstehen lassen

    • Alter

    • fehlende Muskulatur durch Bewegungsmangel

    • falsche Fütterung und daraus resultierender Hänge-/ Blähbauch

    Beim Pferd kommt noch zu frühe Belastung durch einen Reiter dazu, was beim Hund wohl entfällt :smile:

    Physio kann helfen, es gibt Übungen, die die Rückenmuskulatur stärkt

    Ich habe das durchaus ernst gemeint. In welchen Szenario brauche ich das?


    Ich bin ehrenamtlich sehr engagiert im Katastrophenschutz, wir sind viel mit solchen Sachen beschäftigt, auch mit Blackout.

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    Dann weisst du, welche Situationen auftreten können, in denen die Grundversorgung nicht gewährleistet sein kann.

    Die Rede war übrigens nicht von "Seilen" oder Unmengen an Konserven im Rucksack, sondern wir haben für jeden im Haushalt einen Rucksack, mit ein, zwei Dosen drin und paar Tüten mit irgendwas Essbarem (ich müsste mal wieder reinschauen, ist schon ne Weile her, dass ich die Dinger gepackt hab) und den anderen Sachen, die ich vorher aufgezählt habe. Das Seil ist ein Nylonseil, das geflochten 2x so lang wie mein Daumen ist und in Verbindung mit Karabiner und Rettungsdecke ein prima Wetterschutz sein kann.

    Freunde von uns sind im Katastrophenschutz beruflich tätig und haben vor längerem mit uns und anderen eine Art Outdoor- Survival- Camp light durchgeführt.

    Danach haben wir uns einige Sachen besorgt.

    Nach meinem Empfinden hat das Ganze mit Eigenverantwortung zu tun. Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass immer alles zur Verfügung steht wie es heute der Fall ist, angefangen vom Strom, über Heizöl, volle Supermärkte und Lebensmittel an allen Ecken, sauberes Wasser, medizinische Versorgung. Ein Hack in wichtige Versorgungssysteme reicht, ein längerer Stromausfall reicht.

    Ich möchte nicht schwarzmalen, ganz und gar nicht, es ist eben, wie ich mich gut und vorbereitet fühle. Niemand muss es uns gleichmachen, jeder nach seiner Façon.

    Heute Nacht hat es neben gebrannt.

    Ich möchte uns für den Fall dass uns das mal passiert alles Wichtige zusammen packen, habt ihr sowas, was meint ihr gehört rein?

    Wir haben auch Notfallsrucksäcke, da ist Bargeld drin, Klamotten, Wasser, Hygieneartikel, Desinfiziens, laminierte Kopien der wichtigsten Dokumente, paar Dosen und Tüten mit Essen, Teebeutel, Taschenlampe + Batterien, Knicklichter, Sonnencreme, Erste- Hilfe- Sets, Mini- Wasserfilter, Regenponcho, Seil, Karabiner und Rettungsdecken. Isomatten und Schlafsäcke liegen direkt daneben.

    gestern Abend gab es was extrem Leckeres: 2 Toastbrotscheiben, bestrichen mit veganen Remoulade von Naturata (in die könnte ich mich reinlegen :ops: ), frische Gurkenscheiben drauf, halbierte Falafel drauf, die übrig waren, nochmal Remoulade, zusammenklappen, fertig... eine Offenbarung :herzen1: Avocado würde auch gut dazu passen :cuinlove:

    Heute gibts dann Kürbis- Lauch- Suppe

    Hi, Timmy 2019 erstmal Gute Besserung :smile:

    Ich habe mich zum Thema Giardien online eingelesen, wir hatten ewig damit zu tun. Erst hatte es damals unser Welpe, wahrscheinlich von unserer alten Hündin angesteckt, dann die Katze, die neu eingezogen war, dann ein zweiter Hund, der neu dazu kam. Alle hatten Giardien entweder mitgebracht oder sich hier angesteckt.

    Mir ist damals aufgefallen, dass es schlimmer war bzw. neuer Durchfall auftrat, wenn wir wieder öfter in der Hundeschule waren, die sich direkt neben einem ehemaligen Müllplatz mit begrünten Müllberg befand. Das Sickerwasser aus der Müllhalde lief in einen Graben, der durch den Platz der Hundeschule lief. Und rate mal, worin die Hunde mit Vorliebe badeten? :igitt:

    Also war die erste Maßnahme, den Hund nicht mehr in stehende Gewässer zu lassen, nicht mehr aus Gräben und Pfützen trinken zu lassen, keine fremden Wasserschüsseln zu nutzen. Hundeschule war dann eh vorbei.

    Akut würde ich die Medikamente geben, dann daheim alles 95 Grad waschen, was geht, Decken, Hundeplätze, Leinen, Halsbänder, Tau und Kauzeugs kannst du in einem Eimer mit kochendem Wasser überbrühen, das hält ein Tau schon aus, denke ich.

    Wenn nicht, kommt sowas eh weg bei uns.

    Ich hab mir auch einen Dampfreiniger gekauft, um die Böden abzudampfen.

    Denk auch an Straßenschuhe, ich vermeide, mit Schuhen im Haus rumzulaufen. Sohlen kann man mit kochendem Wasser reinigen.

    Häufchen im Garten habe ich damals entfernt und die Stelle mit kochendem Wasser übergossen.

    Darmaufbau wurde schon angesprochen, finde ich sehr wichtig, Morosuppe ist hier auch immer mal zum Beruhigen des Magens und des Darmes im Napf.

    Slippery Elm habe ich eine Zeitlang verkocht, als unser Kleiner zu uns kam und die Giardienbehandlung nicht gut ertragen hat. Das ist ein Pulver aus Rotulmenrinde, wird aufgekocht und das Gel wird zum Futter oder vorher verfüttert.

    Manche säubern übrigens auch den Po ihres Hundes nach dem großen Geschäft mit Desinfektionsmittel, ich habe auch die Empfehlung gelesen, besonders wenn der Hund noch Durchfall hat und langes Fell, dass man den ganzen Bereich am Heck gut mit Shampoo waschen soll.

    Giardien sind echt widerstandsfähig und überleben lange in der Umwelt. Leider sind sie auch überall, am liebsten hätte ich damals unser Haus abgefackelt und die Umgebung gleich mit... aber irgendwann habe ich mich auch wieder beruhigt :ops:  :lol:

    Gute Besserung und gutes Gelingen :winken: