Ich schimpfe da einfach sehr deutlich gebe deutliches Feedback, und zwar von Anfang an mache ich klar, dass ich nicht irgendwo hingeschleift werde.
Locker an der Leine laufen und nach mir schauen lobe ich, geb auch gern einen Keks, den ich ankündigen mit "Willst du einen Keks?", so dass mein Hund sofort leuchtende Augen bekommt und herkommt, wenn ich eine lockere Leine mit dem Satz als erwünscht markiere.
Das geht also so: Spannung kommt auf die Leine, ich zupfe dann auch an der Leine, je nach Ansprechbarkeit tadle ich leise oder werde etwas lauter
und schaut der Hund dann zu mir, frag ich ihn sofort, ob er einen Keks möchte. Hund freut sich und kommt zu mir für den Keks.
In die Leine springen wird hier schon immer ziemlich ohne Spielraum verboten. Ich hatte vorher eine Schäferhündin und eine Leonbergerhündin, die hab ich auch ne ganze Zeit gemeinsam geführt. Da ging das nicht, dass die mich irgendwohin gezogen haben, einfach zu gefährlich. Da gab es klare Ansagen und Gehorsam, was natürlich konsequent geübt und durchgesetzt wurde. Jetzt der Terrier hat auch Pfeffer, aber an der Leine wird nicht gezogen, basta, egal, wie gut es da riecht.
Wichtig: den Hund auch echt dann nicht da hin lassen. Also keinen Erfolg haben lassen. Mit ziehen geht es nirgendwohin. Und immer gute Schuhe anhaben und standfest sein, um sich nicht versehentlich wohin schleifen zu lassen.