Beiträge von DerFrechdax

    Guten Morgen ☀️

    Versuche ich ihn zu ignorieren wenn er meine Aufmerksamkeit zu ignorieren läuft es darauf hinaus dass er Dinge zerstört und ich schlichtweg eingreifen muss. Womit er dann wieder sein Ziel erreicht hat. Ich kann ihn aber schlichtweg nicht unsere Einrichtung zerstören lassen.

    Mir scheint, als agiert der Hund, und du reagierst. So eine Konstellation kann bei einem Hund mit so einem Potential und dem Hintergrund direkt in die Katastrophe führen.

    Als Hundeneuling passiert es naturgemäß, dass man Fehler macht, da langt es, einmal zu früh weggeschaut zu haben, dem Hund die Flanke zugedreht zu haben, als man besser frontal gestanden hätte, und der Hund bekommt die Botschaft gesandt "Mach du, ich schließe mich dir an." Der Hund ist aber damit natürlich total überfordert, er ist ja noch ganz kirre von dem Transport und der Umstellung.

    Du wirst naturgemäß öfter am Tag mal Unsicherheit ausstrahlen, und natürlich möchte man auch vom Hund gemocht werden und tut dann Dingem um das zu erreichen. All das führt aber dazu, dass Marley in seiner Position gestärkt wird und du deinen Anspruch, ihn durch die Welt zu führen, schwächst.

    Vielleicht ist er auch bisher grob behandelt worden und irritiert, weil jetzt alle nett zu ihm sind. Das kann vom Hund ebenfalls missverstanden werden, und er versteht nicht, dass er jetzt auch einen Gang runterschalten kann.

    Dass deine Mutter vom Hund ignoriert wird, ist bisher ein Glücksfall, damit zeigt er ihr, dass sie seiner Aufmerksamkeit (noch) nicht wert ist. Es wäre unbedingt anzuraten, dass deine Mutter an diesem Arrangement nichts aktiv verändert. Wir hatten hier im Forum eine Userin, deren Freund hatte einen Deutschen Schäferhund, der sie in seiner Abwesenheit nicht mehr aus dem Schlafzimmer ließ, oder wenn der Hund im Bett lag, sie nicht mehr ins Bett ließ. Solche Szenarien sind nicht so abwegig, wie man manchmal denkt, und sie sind nicht undenkbar in eurer Kombi (zumindest für mich). Ich möchte dir keine Angst machen, aber man sollte das im Hinterkopf behalten, unbedingt.

    Dieser Hund ist eine Nummer zu groß, wäre er auch für mich, obwohl ich seit langem große Hunde halte. Manche Hunde haben ein Päckchen zu tragen, das es ihnen unmöglich macht, der nette Begleiter zu werden den wir uns wünschen.

    Ich hoffe, du findest eine Lösung und die Orga, die dir Marley "beschert" hat, oder HSH in Not können etwas für euch tun.

    (Es ist übrigens keine Schande, seine eigenen Grenzen zu erkennen und einen Hund wieder abzugeben. Das passiert öfter, als man denkt, und auch hier gibt es Mitglieder im Forum, die schweren Herzens diese Entscheidung getroffen haben, auch ich zb :tropf: )

    Alles Gute :winken:

    Hi,

    ich kenne mich jetzt nicht sooo aus mit Herdenschutz/ Hirtenhunden, habe aber hier gehört, dass sie Ein-Mann- Hunde sein sollen und diverse Eigenarten haben die man kennen und in die richtigen Bahnen lenken können muss.

    Aus meinem Bauchgefühl heraus: Bitte lass deine Mutter nicht mehr zu dir in deine Wohnung, wenn dort der Hund alleine ist und zu ihr gelangen kann. Das hört sich für mich wirklich nicht so an, als ob das noch lange gut gehen könnte.

    Ich würde baldmöglichst einen guten Trainer hinzuziehen und ein Maulkorbtraining beginnen, denn so einen Hund würde ich in der Öffentlichkeit nicht ungesichert lassen wollen, vor allem, weil ihr euch noch nicht gut kennt und auch der Hund neben der ganzen Umstellung auch mitten in der Pubertät steckt.

    wirklich nicht zutrauen würde ich mir alle Listenhunde der Kat. 1 und 2 in Bayern, Dobermann, Herdenschutzhunde, dazu noch alles was sehr schwer wird, zb Bernhardiner, Neufundländer, und, ja, auch ein Leo wird hier nicht mehr einziehen.

    Ich liebe meine Große wirklich sehr, weiß aber auch, dass ich für einen neuen Leo nicht mehr die Kraft und das Reaktionsvermögen aufbringen würde, wenn in ein paar Jahren die Entscheidung für einen neuen Hund anstehen würde. Ich werde leider nicht jünger, und einen Großhund zu halten muss für mich zwingend damit einhergehen, 50 bis 60 Kilo unter allen Umständen kontrollieren zu können, auch in seiner Pubertät und auch, wenn er andere Hunde doof finden sollte. Dafür braucht man eine gewisse Fitness und Standfestigkeit :pfeif: .

    Was ich nicht mehr mögen würde wären alle Windhunde, dazu noch Jagdhunde, Aussi, Border.

    Leider traue ich mir auch keinen Schäferhund mehr zu. Der Biss, den diese wundervollen Tiere mitbringen, wäre mir doch inzwischen zu kernig, ich fühle mich dafür einfach nicht mehr fit genug :(

    Bleibt leider nicht mehr viel übrig als die typischen Familienbegleithunde =)

    Wenn nochmal einer hier einzieht, wird es wohl was Kleineres sein, was dann nach Strich und Faden verwöhnt wird, so wie ältere Damen das gerne machen :ops: :lachtot:

    Wieso trinken die Hunde lieber aus dem Metallnapf, als aus dem Porzellannapf? :denker:

    Hier trinken meine beiden am liebsten aus einer Edelstahlsalatschüssel, die im Garten steht, auch eine Glasschüssel war ne Zeit lang gern genommen, der Kleine hat noch ein Steingutschüsselchen nur für sich. Wo sie kaum draus saufen ist ein Porzellanblumenübertopf. Am allerliebsten saufen sie aus einem alten Eimer an der Regenwassertonne wo sich das Regenwasser sammelt.

    Zuckerkatze ich lasse nicht aus Pfützen oder Gräben saufen, weil hier sehr viel Hundekot herumliegt. Bei Regen wird der in die Pfützen und Wassergräben gewaschen, so dass sich in den Pfützen Keime, Parasiten wie Giardien und allerlei Krankmachendes sammeln kann.

    Giardien sind nicht lustig, deshalb schau ich drauf, dass nur aus mitgebrachten Behältern oder sauberen Gewässern gesoffen wird.

    Ich befürchte nicht. Da er weiß dass der Hund bei uns anders sein kann als auf der Pflegestelle.

    Ich befürchte, auch wenn er unseren Rüden sehr liebt und alles für ihn tut ( sonst wäre er längst nicht mehr bei uns), dass der Zug für ihn abgefahren ist.

    manchmal hilft auch, etwas Zeit vergehen zu lassen... nach unserem Podenco vor vielen Jahren hab ich geschworen, dass mir nie mehr ein Hund aus dem Tierheim ins Haus kommt... jetzt, nach 2 Hunden von Welpe an vom Züchter und dem Kleinen, den wir "gebraucht" aus privater Hand übernommen haben, könnte ich es mir doch wieder vorstellen, wenn alles passt und der Hund nicht zu große Macken hat. Manchmal braucht man Zeit, bis man wieder ein bisschen Vertrauen gewonnen hat, dass alles gut wird :nicken:

    wollte kurz anmerken, dass ich meine Homöopathie noch nie von meiner Kasse bezahlt bekommen habe- sowohl die Behandlung beim HP als auch die Mittel, die uns verordnet wurden, haben wir selbst getragen bzw. haben eine extra private Versicherung abgeschlossen für Behandlungen durch einen HP.

    Im Gegenteil, unsere Familie ist sehr gesund und selten beim Arzt, da wir vieles schon im Entstehen abfangen können, so dass aus einer Erkältung zb keine Bronchitis wird.

    Über Sinn oder Unsinn der Zahlungen der Krankenkassen zu streiten ist doch eh müßig und hilft niemandem. Es gilt das Solidarprinzip und basta.

    Und ansonsten- leben und leben lassen :nicken: abgedroschen, aber immer wieder gut :D

    heute gab es pikanten Brotauflauf mit Gemüse und Salamistückchen

    einmal mit normalem Käse und Feta, einmal mit Beddakäseraspel

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    Nö, Homöopathie hat über den Placeboeffekt hinaus keine Wirkung.

    Das mag deine Meinung sein, meine eigenen Erfahrungen an mir selbst, bei meinen Kindern und verschiedenen Tieren, die ich behandeln ließ oder selbst behandelt habe, sagen mir etwas anderes.

    bitte für etwas, was einen nachgewiesenen Effekt hat

    ich habe bisher immer einen Effekt bei mir selbst und auch bei meinen Kindern und Tieren verspüren können.

    Spoiler anzeigen

    Meine damals ca. 4jährige Tochter lag zb eines Sontags mit Fieber, aber leichenblaß auf unserer Couch, wollte nicht essen oder trinken und war einfach irgendwie krank und schlapp. Unser damaliger Arzt, den wir uns privat (neben dem Kassenarzt für die U- Untersuchungen) leisteten, behandelte damals ausschließlich erstmal homöopathisch und hatte eine vieljährige Ausbildung dazu gemacht. Er kam zu uns an dem Sonntag ins Haus, untersuchte sie, hörte sie ab und diagnostizierte eine beginnende Lungenentzündung.

    Er suchte ein passendes Mittel heraus, das war Sepia in C200, wenn ich mich richtig erinnere, ein Mittel, an das ich nie im Leben gedacht hätte und wo ich Zweifel hatte, dass es wirklich passen könnte. Trotzdem bekam mein schlafendes! Kind einmalig 2 Globuli unter die Zunge geschoben. Kurz danach wachte sie auf, stand mit rosigen Wangen von der Couch auf und begann im Kreis zu laufen. Ich fragte sie, was sie da mache und erhielt die fröhliche Antwort "Ich laufe ein bisschen im Kreis" :lol:

    Natürlich bestand ich darauf, dass sie sich wieder hinlegt, aber sie wurde sehr schnell fieberfrei und gesund.

    Es gibt meiner Ansicht nach Dinge, die noch nicht ganz erforscht sind und die wir noch nicht zur Gänze verstehen, und dazu gehört auch die Wirkung von Globuli, Tinkturen etc, derer sich die Homöopathie bedient. "Wer heilt, hat recht" ist ein Grundsatz, den ich oft von Heilpraktikern und sogar unserer TÄ gehört habe.

    Es steht natürlich jedem zu, seine eigenen Erfahrungen zu machen, und es gibt auch Sachen, die ich für mich dankend ablehne. Das ist jedermanns gutes Recht.

    Aber dieses rundheraus komplett Ablehnen von einem Prinzip, das Menschen helfen kann, finde ich schade, und die Schublade, in die man schnell gesteckt wird, ist mir gar zu eng. Ich halte mir lieber alle Möglichkeiten offen, um mir und meiner Familie die Homöopathie, Pflanzenheilkunde und Schulmedizin zunutze zu machen. Stoße ich mit dem einen an Grenzen, kann mir das andere einen Ausweg zeigen. Weder das eine noch das andere ist schlechter oder besser, sondern nur anders.